Harting Zweiter in Paris - Samba glänzt
Spitzenleichtathletik in Paris: Christoph Harting überzeugt mit dem Diskus. Und ein Hürdenläufer sorgt für den Höhepunkt des Abends.
Spitzenleichtathletik in Paris: Christoph Harting überzeugt mit dem Diskus. Und ein Hürdenläufer sorgt für den Höhepunkt des Abends.
Der erst 20 Jahre alte Noah Lyles gewinnt bei den amerikanischen Leichtathletik-Meisterschaften seinen ersten Titel. Vor allem sprintet er an die Spitze der Jahresbestenliste.
Keine Sprünge mehr über Telefonhäuschen oder Wohnzimmertüren: die Leichtathletik verliert eines ihrer bekanntesten Events, das Hochsprung-Meeting in Eberstadt.
Siebenkämpferin Carolin Schäfer holt nach großem Kampf im Nachsitzen ihr EM-Ticket, Zehnkämpfer Kai Kazmirek träumt auch nach einer missglückten Generalprobe von Gold in Berlin.
Günter Younger kämpft als Chefermittler der Wada an vorderster Front gegen Doping. Im Interview spricht er über Drohungen gegen seine Person und die Aussicht auf eine Rückkehr der Russischen Anti-Doping-Agentur in die Weltgemeinschaft.
Arne Gabius hat beim Diamond-League-Meeting in Oslo verletzt aufgegeben und die Qualifikation für die EM in Berlin verpasst. Top-Sprinterin Gina Lückenkemper wird derweil immer schneller.
Vor einem Jahr veröffentlichte der Apotheker Simon Krivec seine Dissertation über Doping bei westdeutschen Leichtathleten. Er bekam nicht nur positive Resonanz.
Die Chance von Robert Harting, bei der Leichtathletik-EM in Berlin im August dabei zu sein, ist gestiegen. Der Diskus-Olympiasieger erreicht die Norm. Doch es gibt starke Mitbewerber um die begehrten Plätze.
Das erste Duell der verfeindeten Diskus-Brüder und Olympiasieger im EM-Jahr entscheidet der Jüngere klar gegen Robert Harting. Im Speerwerfen benehmen sich die Konkurrenten wie wahre Brüder.
Sie sind die Speerspitzen der deutschen Leichtathletik: Vor dem Auftakt der Diamond League kündigen Olympiasieger Röhler und Weltmeister Vetter große Taten an. Doch sie hadern mit der fehlenden TV-Präsenz.
Auf den Mittelstrecken der Leichtathletik gelten künftig wieder Limits für Läuferinnen mit hohen natürlichen Testosteronwerten. Damit wird auf die Debatte über Intersexualität reagiert.
Der jamaikanische Sprint-Star kommt nach Dortmund zum Probetraining. Seit dem Ende seiner Karriere arbeitet Bolt auf eine Zukunft im Fußball hin. Nun steht der Termin für die Übungseinheit im Ruhrgebiet.
Russische Leichtathleten bleiben vorerst weiter ausgeschlossen: Der internationale Leichtathletikverband IAAF hat einstimmig seinen Kurs bestätigt. Selbst Ausnahmereglungen beispielsweise für die EM in Berlin stehen zur Disposition.
Kugelstoßer David Storl holt Silber, Siebenkämpfer Kai Kazmirek wird Vierter, auch Hürdenflitzerin Cindy Roleder verpasst einen Podestplatz nur denkbar knapp. Am dritten Tag der Hallen-WM gibt es aber auch einige Enttäuschungen.
Zverev scheitert im Halbfinale +++ Nadal sagt Turniere ab +++ Nowitzki und Schröder in NBA sieglos +++ Storl wird Zweiter bei Leichtathletik-WM +++ Kaymer muss eine Pause einlegen +++ Sport kompakt am Samstag.
Zum Auftakt der Hallen-Weltmeisterschaft der Leichtathleten belegt Hochspringer Mateusz Przybylko den dritten Platz. Für „Koko“ Klosterhalfen läuft es hingegen nicht so gut.
Die am Sonntag groß angekündigte Unterschrift bei einer Fußballmannschaft ist nun doch nur die Teilnahme an einem Benefizspiel: Usain Bolt kickt im Juni für einen guten Zweck. Immerhin findet das Spiel in einem Stadion statt, von dem er immer geträumt hat.
Trophäen sehen oft wie Sondermüll aus. Das war auch im Sportjahr 2017 so. Etliche skurrile Exemplare wurden den Siegern überreicht. Sogar Boris Becker bekam eine eigenartige Trophäe.
Ohne Superstar Bolt droht der Sportart die Aschenputtel-Rolle. Prompt verliert die Welt-Leichtathletin ihren Schuh. Der Präsident sieht eine Galaxie von Talenten. Wir stellen sie vor.
Auch nach dem Wechsel von Clemens Prokop zu Jürgen Kessing an der Spitze will der Deutsche Leichtathletik-Verband ein unbequemes Mitglied der Sportgemeinschaft bleiben.
Der Spitzensport ist in keinem guten Zustand. Der Patient Spitzensport benötigt kein „weiter so“, sondern eine Problemanalyse und eine glaubwürdige Politik der Doping-Bekämpfung. Ein Gastbeitrag.
David Storl verabschiedet sich mit einer passablen Vorstellung aus der diesjährigen Kugelstoß-Saison. Eine Enttäuschung erlebt indes der frischgebackene Weltmeister.
Nach Bekanntwerden der Doping-Studie räumt die Integritätseinheit des IAAF ein, dass die Zahl der Leichtathleten, die dopen, „signifikant höher“ ist als die der durch positive Proben überführten.
Endlich lässt eine lange blockierte Studie das tatsächliche Doping-Ausmaß erkennen. Der Anti-Doping-Forscher Perikles Simon kündigt im F.A.Z.-Interview resigniert an, aus dem Sportsystem zu flüchten.
Im Spitzensport wird wesentlich mehr gedopt, als durch Blut- und Urin-Tests nachgewiesen werden kann. Mindestens 30 Prozent der Leichtathletik-WM-Teilnehmer im Jahr 2011 haben einer Studie zufolge Doping zugegeben.
Konstanze Klosterhalfen rennt vorneweg. Gesa Krause läuft deutschen Rekord. Und der Sprint-Staffel gelingt das Beste zum Schluss. Die deutschen Läuferinnen wecken Vorfreude auf die EM in Berlin.
Diese Leichtathletik-WM war die beste aller Zeiten, sagen nicht nur Briten. Spannende Wettbewerbe, tolles Publikum. Auch die Perspektive Doha 2019 lässt London besonders gelungen erscheinen.
Die Leichtathletik-WM ist Geschichte, der größte Star hat abgedankt. Dennoch wird es weitergehen. Auch dank frischer Athleten, die die Sport-Welt so noch nicht gesehen hatte.
Die Sorge um den Bedeutungsverlust der Leichtathletik in Deutschland ist berechtigt. Aber das Problem kann allen Klagen zum Trotz gelöst werden.
Mit seinem Team siegt Kuro Salehi Takhasomi bei einem der größten eSport-Turniere der Welt und kassiert ein enormes Preisgeld. Er hält nun zwei Rekorde – und hat großen Anteil am eSport-Boom in Deutschland.
Nach dem Drama im letzten Rennen geht Usain Bolt in London auf eine letzte Ehrenrunde. Zudem vergleicht er sich mit Muhammad Ali – und verrät, was er nach dem Karriereende machen wird.
Ein ereignisreicher Tag in London: Nach seiner tragischen letzten Runde wird Usain Bolt im Olympia-Stadion verabschiedet, Südafrika und Amerika dürfen sich über Medaillen freuen – die deutschen Frauen gehen derweil leer aus.
Es müssen nicht immer Medaillen sein, die Teilnehmer bei der WM der Leichtathleten glücklich machen. Ein Deutscher wird nach 50 Kilometer Gehen Zehnter – und erfüllt sich einen Traum.
Goldene Krönung? Von wegen! Usain Bolt beendet seine Karriere nicht mit einer WM-Medaille, sondern fast im Rollstuhl. Die Medien überschlagen sich nach dem Sturz des Sprint-Stars.
Speerwerfer Johannes Vetter glänzt gleich mit dem ersten Versuch und holt damit WM-Gold in London. Als die Freudentränen getrocknet sind, rechnet er mit einigen ab.
Mit Gold in der Staffel wollte Usain Bolt seine einzigartige Karriere beenden. Doch es kam alles ganz anders. Nun ist auch klar, warum der Sprint-Star aus Jamaika nicht ins Ziel kam beim WM-Finale in London.