Sieger über Trump
Seinen fehlenden Sportsgeist hat „Chefbetrüger“ Donald Trump einmal mehr in der Wahlwoche bewiesen. Eine ganze Generation von Sportlern macht dem Präsidenten vor, was Größe bedeutet.
Seinen fehlenden Sportsgeist hat „Chefbetrüger“ Donald Trump einmal mehr in der Wahlwoche bewiesen. Eine ganze Generation von Sportlern macht dem Präsidenten vor, was Größe bedeutet.
Die 22 Jahre alte gebürtige Berlinerin Satou Sabally äußert sich vor der Wahl in den Vereinigten Staaten mit harschen Worten zu Donald Trump. Auch der deutsche Football-Star Jakob Johnson spricht über die Politik – und überrascht.
So gespalten wie das Land ist auch die Sportwelt in den Vereinigten Staaten. Allerdings hat die Zahl der Trump-Fans nicht nur wegen der „Black Lives Matter“-Bewegung deutlich abgenommen.
Zeit seiner Karriere hielt sich Dirk Nowitzki mit politischen Statements zurück. Wenige Tage vor der Wahl in Amerika aber äußert sich der frühere Basketball-Star doch. Er ist damit nicht alleine im Sport.
LeBron James ist derzeit Amerikas erfolgreichster Basketballspieler. Doch längst mischt er auch in der Politik mit. Das Engagement von James, der ein Privatvermögen von knapp einer Milliarde Dollar hat, nötigt sogar Gegnern Respekt ab.
Die NBA-Blase löst sich auf. Die Spieler, besonders Anführer LeBron James, sind aufgewühlt. Die pandemiebedingt schier endlose Saison hatte sehr viel Nerven gekostet und auch „Black Lives Matter“ zehrte an den Kräften.
Nadal oder Federer? Hamilton oder Schumacher? James oder Jordan? Im Kosmos des „schneller, höher, stärker“ wird leidenschaftlich diskutiert, wer der Beste ist. Die ewig junge Frage hat einen entscheidenden Vorteil.
Michael Jordan oder LeBron James – das ist eine Glaubensfrage. James nervt die Kritik an seiner Lebensleistung, das merkt man nach dem NBA-Titelgewinn mit den Lakers. Viel wichtiger ist dem Basketball-Star etwas anderes.
Alles war angerichtet für den 17. Titel der Lakers-Geschichte – Bryant-Gedenk-Trikots inklusive. Doch die Miami Heat bleiben weiterhin ein gefährlicher Gegner und verdienten sich trotz wilder Schlussphase ein Spiel sechs.
Ein Sieg fehlt den Los Angeles Lakers zum 17. NBA-Titel. Damit würde das Team um LeBron James mit Rekordmeister Boston gleichziehen. Auf dem Weg zum dritten Erfolg gegen Miami nutzt der Star auch eine SMS als Motivationshilfe.
Im dritten Spiel der Finalserie gelingt Miami nach zwei Niederlagen gegen Los Angeles der erste Sieg. Während bei den Heat Jimmy Butler mit einem starken Auftritt überzeugt, läuft es bei den Lakers nicht rund.
Die Los Angeles Lakers bauen mit einem deutlichen Sieg gegen Miami Heat ihre Führung im NBA-Finale weiter aus. Es fehlt nicht mehr viel zum 17. Titel.
Die Los Angeles Lakers sind als Favoriten in die Finalserie gegen die Miami Heat gegangen – einen so deutlichen Sieg wie zum Start hatten aber wohl nur die wenigsten erwartet. LeBron James will nun auf keinen Fall nachlassen.
Die Los Angeles Lakers streben nach einem längeren Tief ihren 17. Titel an. Im NBA-Finale gegen die Miami Heat gelten sie als Favorit. Das liegt aber nicht alleine am besten Basketballspieler dieser Generation.
Diesmal kann Daniel Theis nicht zweistellig punkten: Seine Boston Celtics unterliegen Miami Heat, das nun in der Final-Serie auf die Los Angeles Lakers um LeBron James trifft.
LeBron James kam nach Los Angeles, um aus dem Team wieder einen Titelkandidaten zu machen. Das hat er geschafft. Zehn Jahre nach der letzten Meisterschaft stehen die Lakers wieder in einem NBA-Finale.
Im Fall Breonna Taylor gibt es keine Mordanklagen gegen die beteiligten Polizisten. Die Empörung in den Vereinigten Staaten ist groß – auch bei LeBron James. Der Basketball-Star reagiert mit emotionalen Worten.
Der Tod von Breonna Taylor hatte im März ganz Amerika erschüttert. Ein beteiligter Polizist wird nun angeklagt. Dabei geht es jedoch nicht um die tödlichen Schüsse, was Empörung und Proteste auslöst.
Aufregung in Amerika: LeBron James wird nicht zum wertvollsten Spieler der noch laufenden NBA-Saison gewählt. Aber es ist vor allem ein Grund, warum der Basketballprofi seinem Ärger mit besonders deutlichen Worten Luft macht.
Amerikanische Sportmedien halten sich traditionell zurück, was Politik angeht. Die jüngsten antirassistischen Streiks und Spielausfälle in den Profiligen aber könnten das ändern – weil sie populär sind.
Dem MVP-Kandidaten Giannis Antetokoumpo und den Milwaukee Bucks droht das frühe Aus in den Playoffs. Sie finden keine Lösung gegen die Miami Heat. Houston gewinnt gegen die Lakers, Dennis Schröder nur Zweiter bei der Wahl zum besten sechsten Mann.
Verboten – Erlaubt – Aufgelöst: Die Corona-Demos halten die Justiz auf Trab. Das könnte das Versammlungsrecht gehörig durcheinanderwirbeln.
Werner, Rüdiger, Waldschmidt – Havertz? Neben den Bayern-Spielern könnten die „Expats“ in der Nationalelf zur zweiten wichtigen Säule werden. Für die Bundesliga ist das allerdings eine schmerzhafte Entwicklung.
„Haltet den Mund und dribbelt“: Amerikas Athleten aber lassen sich den Mund nicht mehr verbieten. Egal, was traditionelle Fernsehkonsumenten bevorzugen. Alles ist Sport – und eine brisante Entwicklung lässt sich nicht mehr aufhalten.
Jimmy Butler führt Miami zum ersten Halbfinal-Sieg in den NBA-Playoffs und hatte es vorher schon angekündigt. Oklahoma erzwingt mit Dennis Schröder ein Entscheidungsspiel, dabei ragt Chris Paul heraus.
Sportler drängen die NBA zu handfesten politischen Zugeständnissen. Das überrascht kaum. Hochbezahlte, naive Entertainer sind sie längst nicht mehr. Nun will das Lager von Donald Trump wohl Kontakt zu ihnen aufnehmen. Kann das gutgehen?
LeBron James will nicht nur als Basketballspieler in Erinnerung bleiben. In Zeiten von Rassismus und Polizeigewalt posaunt er seine Meinung laut in die Welt hinaus. Und es hören ziemlich viele Menschen zu.
Sportler protestieren gegen Polizeigewalt. Donald Trump lästert, auch seine Sekundanten melden sich mit deutlichen Worten. Nun vermittelt offenbar einer der größten Basketballspieler der Geschichte in der aufgeheizten Debatte.
Abermals wird ein Afroamerikaner Opfer von Polizeigewalt. Nun reagieren Profisportler mit einem drastischen Protest: Die NBA liegt lahm, auch die Ligen in Baseball und Fußball müssen unterbrechen.
Der Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt erreicht eine neue Stufe: Die Milwaukee Bucks verzichten auf ihr Playoff-Spiel gegen Orlando Magic - und treten eine Welle der Solidarität und des Protests los. Die Konsequenzen sind offen.
Wieder gibt es einen Fall von Polizeigewalt gegen einen Schwarzen in den Vereinigten Staaten. Viele Sportler sind empört. NBA-Star LeBron James übt heftige Kritik. Ein Team denkt gar an einen Boykott.
Jacob Blake könne sich von der Hüfte abwärts nicht bewegen, sagt sein Vater. Ob er dauerhaft behindert bleibt, wüssten die Ärzte noch nicht. Der Gouverneur von Wisconsin erklärt unterdessen nach mehreren Protesten den Notstand.
Lange waren die Dallas Mavericks vor allem das Team von Dirk Nowitzki. Nach dessen Karriereende hat Luka Doncic das Zepter übernommen. Sein Debüt in den NBA-Play-offs verliert der Slowene zwar – eine Bestmarke gibt es dennoch.
Gregg Popovich ist Startrainer, amerikanischer Nationalcoach – und ein großer Kritiker von Donald Trump. Er nannte ihn schon einen „gestörten Idioten“. Nach dem NBA-Aus seines Klubs gibt es die nächste Breitseite.
Mehr als „Black Lives Matter“: Welche Slogans die Profis der amerikanischen Basketball-Liga NBA auf ihren Trikots tragen dürfen, ist in einer langen Liste geregelt. Doch einigen Spielern geht das nicht weit genug.
Der amerikanische Präsident kritisiert zahlreiche Basketballprofis der Profiliga NBA und will künftig den Fernseher abschalten. Dazu hat Superstar LeBron James eine klare Meinung.