Eine Gefahr für die Vereinsziele
In München müssen wichtige Spieler wieder in Quarantäne, weil sie nicht geimpft sind. Der Klub zieht Konsequenzen – und will ihnen für diese Zeit das Gehalt streichen.
In München müssen wichtige Spieler wieder in Quarantäne, weil sie nicht geimpft sind. Der Klub zieht Konsequenzen – und will ihnen für diese Zeit das Gehalt streichen.
Die nächste Hiobsbotschaft für den FC Bayern: Nach der überraschenden Bundesliga-Niederlage in Augsburg geben die Münchner nun bekannt, dass vier Spieler in Corona-Quarantäne müssen.
Der FC Bayern München muss im Bundesliga-Spiel beim FC Augsburg ohne seinen Nationalspieler auskommen. Joshua Kimmich muss wegen des Kontakts zu einem Corona-Verdachtsfall abermals in Quarantäne.
Kurz vor dem zwölften Bundesliga-Spieltag bringt die Politik eine 2-G-Regel auch für Fußballprofis ins Gespräch. Aber ist eine Aussperrung von ungeimpften Berufssportlern überhaupt rechtlich möglich?
Bei Sportevents gilt künftig die 2-G-Regel. Die Ministerpräsidenten wollen, dass sie nicht nur bei Zuschauern, sondern auch bei den Profis angewandt wird. Ob sich das umsetzen lässt, ist aber unklar.
„Es nervt“, meint Bayern-Trainer Nagelsmann. Vor dem Derby in Augsburg muss er sich zu seinem Missfallen einmal mehr mit Corona und Impfskeptiker Joshua Kimmich beschäftigen.
Nach dem positiven Test von Niklas Süle, mit dem vier Spieler in Isolation mussten, gibt es in München wieder einen Corona-Fall. Josip Stanišić ist betroffen. Auch zwei Betreuer sollen infiziert sein.
Spitzensportler sind Meister der Körperoptimierung. Doch einige wollen sich nicht gegen ein Virus schützen, das ihnen die Kraft nehmen kann. Vielmehr verbreitet sich die Tendenz zum Herumschwurbeln.
Die WM-Qualifikation ist längst geschafft. Etliche Spieler fehlen beim Duell mit Armenien. Dennoch gibt der Bundestrainer ein klares Ziel für den Abschluss des Länderspieljahres 2021 vor.
Ja, sind die denn irre? Sogar Hubert Aiwanger lässt sich impfen. Und da soll die epidemische Lage vorbei sein?
Nach dem Corona-Einschlag beim Nationalteam fällt die Reaktion seltsam kraftlos aus. Das passt ins Bild: Der Fußball nimmt an der gesellschaftlichen Debatte kaum noch teil.
Der DFB schickt nach Süles Corona-Befund auch Kimmich, Gnabry, Musiala, sowie Adeyemi nach Hause. Im Kreis der besten Fußballspieler werden nun die gleichen Diskussionen geführt wie überall im Land.
Angesichts der rapide zunehmenden Inzidenzen steht der Fußball vor der Frage, ob er noch anders kann, als eine Impfung zu verlangen. Die Antwort wird immer eindeutiger.
Der 26 Jahre alte Innenverteidiger befindet sich wie seine Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Karim Adeyemi von Red Bull Salzburg in Quarantäne.
Der DFB äußert sich nicht zum Impfstatus der vier in Quarantäne geschickten Nationalspieler. Zuständig für die Bewertung der Quarantäne-Maßnahmen sei das Gesundheitsamt München Land.
Im Kreis des Nationalteams sorgt der positive Corona-Fall bei Niklas Süle für Wirbel. Fünf weitere Spieler müssen in Quarantäne. Bundestrainer Flick sagt das geplante Training am Vormittag ab.
27 Spieler beruft der Bundestrainer in seinen großen DFB-Kader für die WM-Qualifikation. Mit dabei sind neben einem Neuling auch fünf Rückkehrer. Der frühere Weltmeister Mats Hummels fehlt wieder.
Auch bei dieser Kadernominierung könnte der Bundestrainer den ein oder anderen Neuling berufen. Die Impfdebatte wird die Nationalelf kommende Woche begleiten – auch nach dem Klartext von Flicks Chef.
Joshua Kimmich ist wegen seiner offenen Impfskepsis ins mediale Rampenlicht gerückt. Nun stärkt ihn sein Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff. Derweil kritisiert SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach die Linken-Politikerin Wagenknecht für ihre Ansichten zur Impfung.
Herdenimmunität +++ Versuchskaninchen +++ Atomstrom +++ Exhibitionisten in deutschen Zügen
Bis vor kurzem galt Joshua Kimmich als Vorbild. Das ist er noch immer. Daran erinnern zu müssen, ist ein nicht geringer Teil des Problems. Die Verhärtungen in der Debatte zeigen sich auch in der Wortwahl.
„Ich verstehe nicht, warum man den Joshua Kimmich als Schwerverbrecher hinstellt“, sagt Lukas Podolski. Und die neue Bundestagspräsidentin Bärbel Bas würde sich mit Kimmich gern auf einen Kaffee treffen.
Joshua Kimmich +++ Bauministerium +++ Kardinal Woelki +++ Afghanistan +++ Hessischer Rundfunk +++ Olav Hackstein
Joshua Kimmich hat Bedenken und lässt sich bisher nicht impfen. Was passieren kann, wenn Leistungssportler sich infizieren und unter Long Covid leiden, zeigen mehrere Beispiele. Es trifft nicht nur den Körper.
Die Schmach von Gladbach ist für die Mia-san-mia-Münchner nur ein Ausrutscher. Oder doch nicht? Die Bayern rätseln über die Ursachen und befürchten nachhaltigen Schaden.
Die „Bedenken“ von Joshua Kimmich gegen die Corona-Impfung sorgen für Debatten. So auch in Frankfurt. Daniel Cohn-Bendit empört sich über den Nationalspieler. Auch andere üben Kritik an Kimmich.
Für die Borussia war es ein „magischer Abend“, für die Bayern „absolut schockierend“. Dabei wirkte die Verwundbarkeit der Münchner ähnlich spektakulär wie das entfesselte Spiel der Gladbacher.
Das Recht auf Freiheit ist verknüpft mit der Verantwortung für das Zusammenspiel der Menschen, schreibt Anders Indset in seinem Gastbeitrag und kritisiert die Argumentation von Joshua Kimmich gegen das Impfen.
Die Münchner fliegen in Gladbach mit einem Debakel aus dem DFB-Pokal. Der FC Bayern ist völlig von der Rolle und verliert mit 0:5 bei der Borussia. Die Verantwortlichen sind völlig bedient.
Joshua Kimmich wartet mit der Impfung. Und wie handhaben es andere? Was sagen die Tennisstars? Und wie ist die Situation in den US-Ligen?
Sportwissenschaftler Ingo Froböse warnt vor Spätfolgen bei ungeimpften Sportlern. Zu der gefährdeten Gruppe gehöre Joshua Kimmich. Auch Trainer Nagelsmann betont den Wert einer Impfung.
Das Robert Koch-Institut registriert 10.473 neue Infektionen. Immer mehr Fachleute und Politiker werben mit Blick auf die Zahlen für mehr Dritt-Impfungen gegen Covid-19 bei Älteren und Risikogruppen.
Die Vereinsführung des FC Bayern München will keinen öffentlichen Druck auf ungeimpfte Fußball-Profis wie Nationalspieler Joshua Kimmich ausüben. Man respektiere die Entscheidung, wirbt jedoch auch für eine Impfung.
Die Bundesregierung hat den Fußballspieler Joshua Kimmich indirekt aufgefordert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Der Spieler des FC Bayern hatte am Wochenende gesagt, er wolle bei einer Corona-Impfung noch abwarten.
Die Debatte um Joshua Kimmich erreicht selbst Bundesregierung. Berlin hofft, dass der Fußball-Nationalspieler seine Entscheidung gegen die Corona-Impfung noch ändert und spricht von „Vorbildwirkung“.
Wie sicher sind Corona-Impfstoffe? Wie viele Bundesliga-Profis sind geimpft? Und darf ein nicht-geimpfter Spieler im Stadion spielen, in dem für Fans 2G gilt? Der Fall Kimmich sorgt für einige Fragen.