Ein Tag für die Ewigkeit
Aus einer Reisegruppe ist der Favorit auf den Weltmeister-Titel geworden: Nach vielen Strapazen wartet im WM-Finale gegen Argentinien (21.00 Uhr) „das größte Spiel, das man erleben darf“ auf die deutsche Nationalmannschaft.
Aus einer Reisegruppe ist der Favorit auf den Weltmeister-Titel geworden: Nach vielen Strapazen wartet im WM-Finale gegen Argentinien (21.00 Uhr) „das größte Spiel, das man erleben darf“ auf die deutsche Nationalmannschaft.
Thomas Müller ist ein Spieler, der sich in seltsamen Kurven und krummen Linien bewegt. Er könnte an diesem Sonntag (21.00 Uhr) gegen Argentinien die Tor-Flaute der Stürmer in WM-Endspielen beenden.
Nach der WM-Vorbereitung hätte kaum jemand den nächsten Weltmeister in der deutschen Elf vermutet. Im Finale wartet mit Argentinien ein letzter Gegner, der zäh und gefährlich ist.
Toni Kroos steuert mit seinen langen Pässen das Spiel der Nationalelf. Mit seinem feinen Fuß bringt er den Ball dahin, wo er hin muss. Das soll auch im WM-Finale gegen Argentinien klappen.
Das siebte WM-Spiel der Nationalelf ist das große Finale. Argentinien ist ein alter Bekannter – und zugleich der große Unbekannte des Turniers. Doch es gibt gute Argumente für einen deutschen Sieg.
Nach dem Debakel gegen Deutschland verliert die Selecao auch gegen die Niederlande mit 0:3. Der versöhnliche Abschied von den Fans gerät völlig daneben.
Die Vorfreude steigt, die Zuversicht auch. Man wisse, wie man ein solches Spiel gewinne, sagt Schweinsteiger. Und Löw hat schon einen Spickzettel vorbereitet.
Hummels, Kroos, Lahm und Müller sind für den „Goldenen Ball“ als bester Spieler der WM nominiert worden. Müller könnte sich zudem noch den „Goldenen Schuh“ sichern. Neuer steht als bester Torwart zur Wahl.
Wie kein Zweiter hat sich Sami Khedira für sein Team und den Traum vom WM-Titel aufgeopfert. Aus dem größtmöglichen Störfall könnte am Sonntag (21.00 Uhr) deshalb der maximale Glücksfall werden.
Ralf Rangnick ist davon überzeugt, dass der neue Weltmeister Deutschland heißt, wenn die Mannschaft von Joachim Löw den Gegner schon in dessen Spielhälfte attackiert. Die Analyse des F.A.Z.-Experten.
Sie sind kein Fußballfan? Sie haben die WM bis jetzt kaum verfolgt? Kein Problem. FAZ.NET gibt Tipps, mit welchem Wissen Sie beim WM-Finale am Sonntag trotzdem beeindrucken können.
Personell hat sich seit der Weltmeisterschaft 2010 nur wenig geändert. Talent war schon lange genug vorhanden. Was also macht die deutsche Nationalmannschaft ausgerechnet jetzt vor dem Finale gegen Argentinien (Sonntag, 21 Uhr) reif für den Titel?
Argentinien, das vor der WM als Offensivteam mit schwacher Abwehr bezeichnet wurde, hat während des Turniers überrascht – eine Mannschaft wie die Italiener, der deutsche Angstgegner. Deutschland sollte Argentinien nicht unterschätzen.
Deutschland gegen Argentinien - zum dritten Mal kommt es zu diesem WM-Finale: 1986 siegten die Südamerikaner, 1990 triumphierte das europäische Team. Die Deutschen freuen sich auf das Rekord-Endspiel.
Deutschland trifft im WM-Finale auf Argentinien: Nach drögen 120 Minuten siegen die Südamerikaner im Elfmeterschießen gegen Holland. Held des Abends ist Torwart Romero, der zweimal hält.
Was für ein Spiel! Unfassbar! Wahnsinn! So viel ungläubige Freude hat man in Deutschland lange nicht erlebt. Und es gibt eine neue Mondlandungsfrage: Wo warst du, als wir 7:1 gegen Brasilien gewonnen haben?
Schweinsteiger, Kroos und Khedira bilden einen verlässlichen Mittelfeldreaktor. Ihre Energie sowie strategische Brillanz überwältigen die Brasilianer und sorgen für glänzende Perspektiven im WM-Finale.
Miroslav Klose hat sich endgültig seinen Eintrag in den WM-Geschichtsbüchern gesichert. Mit 16 Toren in Finalturnieren ist er nun alleiniger Rekordhalter unter den Torjägern. Nun fehlt ihm nur noch die Wiedergutmachung für die Finalniederlage von 2002.
Nach dem historischen Sieg der DFB-Elf lobt Bundestrainer Jogi Löw seine Spieler für ihre konzentrierte Vorstellung - mahnt vor dem Finale aber auch: „Niemand sollte sich unbesiegbar fühlen.“
Vier Treffer in sechs Minuten: Deutschland feiert das Fußball-Wunder von Belo Horizonte. Doch während sich die Fans die Augen reiben, herrscht bei den Spielern „kein Überschwang“, sagt Bundestrainer Jogi Löw. Die Mannschaft will sich noch steigern.
Trotz Regen und Gewitter erleben Zehntausende den 7:1-Sieg auf den deutschen Fanmeilen. Mit Böllerschüssen und Raketen feiern die Fans im ganzen Land bis tief in die Nacht hinein den Finaleinzug.
Nach dem 7:1 gegen Brasilien muss die DFB-Elf die Favoritenrolle für das Endspiel akzeptieren. Mehr noch als das Ergebnis spricht für die Deutschen, dass sie nun bei dieser WM alle Qualitäten gezeigt haben, die nötig sind, um den Titel zu gewinnen.
Den Deutschen gelingt mit dem 7:1 im WM-Halbfinale gegen Brasilien ein historisches Monumentalwerk. Schon nach der ersten Halbzeit führt die DFB-Elf 5:0. Am Sonntag wartet Holland oder Argentinien im WM-Endspiel.
Mit seinem Treffer zum 2:0 im Halbfinale gegen Brasilien steigt Miroslav Klose zum WM-Rekordtorschützen auf. Er überholt ausgerechnet im Duell mit dem Gastgeber den brasilianischen Torjäger Ronaldo.
Warum Löws Mannschaft besser ist: Der ehemalige deutsche Nationalspieler Cacau spricht über die große Furcht des Gastgebers vor der DFB-Elf, das fehlende Vertrauen der Seleção-Fans und die Gänsehaut, die er schon jetzt hat.
Drei von fünf Toren in den WM-Viertelfinalspielen in Brasilien erzielten Verteidiger. Top-Vereine zahlen immer höhere Ablösesummen für Defensivspieler. Sind sie inzwischen wichtiger als die Stürmer?
Vor dem Halbfinale gegen Brasilien (22 Uhr) fordert Bundestrainer Joachim Löw die WM-Schiedsrichter auf, Fouls härter zu ahnden. So aggressive Partien wie das Viertelfinale zwischen Brasilien und Kolumbien seien für filigrane Offensivspieler zu gefährlich.
Die DFB-Elf zeigt bei der WM eine neue Fußball-Sachlichkeit mit Spielern, die sich von Bundestrainer Löw inzwischen emanzipiert haben. Das flößt vor dem Halbfinale am Dienstag auch den Brasilianern Respekt ein.
Vor dem WM-Halbfinale gegen Brasilien lobt Joachim Löw seine Mannschaft. Der Bundestrainer verspricht dem Gastgeber einen großen Kampf. Den Ausfall von Neymar bedauert Löw zutiefst.
Die deutsche Fußball-Nationalelf geht mit großer Vorfreude ins WM-Halbfinale gegen Brasilien. Die Favoritenrolle gibt Bundestrainer Joachim Löw dem Gastgeber. Am Montag reist der DFB-Tross in den Spielort Belo Horizonte.
Ein bestens gelaunter Bastian Schweinsteiger ist bereit für 90 Minuten gegen Brasilien – und noch mehr. Mitfühlende Worte findet er vor dem WM-Halbfinale gegen den Gastgeber für Neymar.
Die deutsche Nationalelf glänzt bei der Fußball-WM nicht. Dafür weiß sie, wie man gewinnt. Und Bundestrainer Joachim Löw ist entspannt wie selten – weil er so oder so aufhören wird?
Die WM 2014 ist auch ein Turnier der Torhüter. In Brasilien kann Manuel Neuer seine Karriere krönen. Er hat alles, was ein Torwart braucht – und dazu einen entscheidenden Vorteil.
Gegen die Deutschen möchte bei der WM niemand gerne spielen. In puncto Entschlossenheit und Willensstärke hat die DFB-Elf eine Marke gesetzt und damit manchen Mangel übertüncht.