Panikattacken beim DFB rund um Özil
Die Reaktionen auf die Äußerungen von DFB-Präsident Grindel und Manager Bierhoff sind verheerend. Beide verstricken sich immer tiefer in Widersprüche. Özil zu opfern würde ihre Glaubwürdigkeit nicht retten.
Die Reaktionen auf die Äußerungen von DFB-Präsident Grindel und Manager Bierhoff sind verheerend. Beide verstricken sich immer tiefer in Widersprüche. Özil zu opfern würde ihre Glaubwürdigkeit nicht retten.
Mesut Özil schweigt weiter in der Erdogan-Affäre. Nun übt der DFB von höchster Stelle öffentlichen Druck aus. Womöglich kalkuliert Präsident Grindel aber auch mit etwas anderem als einer Aussage Özils.
Wegen der Erdogan-Affäre sieht Oliver Bierhoff die Nominierung von Mesut Özil für die Fußball-WM im Nachhinein kritisch. Auch über sein Verhältnis zu Bundestrainer Löw hat der Manager der Nationalmannschaft gesprochen.
Während der Fußball-WM wird ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann teils aufs Übelste beschimpft. Nach Tagen der Anfeindungen äußert sie sich nun erstmals zu den frauenfeindlichen Beleidigungen.
Wie konnte es so weit kommen? Nationalspieler und Kenner des deutschen Teams zeichnen gegenüber der F.A.Z. ein klares Bild von den Ursachen des Desasters: Nun bleiben zwei mögliche Szenarien für die Zukunft.
Viele wissen nicht, dass es schon früher Fotos von Özil und Erdogan gab. Die Reaktionen auf das jüngste Bild vor der WM symbolisieren eine dramatische deutsche Entwicklung weit über den Fußballplatz hinaus.
Wenige Tage nach dem deutschen WM-Aus spricht Jerome Boateng über die Blamage. Dabei äußert er sich zu den Gründen fürs Scheitern in der Vorrunde, seiner Zukunft, Joachim Löw – und Mesut Özil.
Mesut Özil bricht sein Schweigen nach dem WM-Aus des deutschen Teams. Via Twitter übt er Selbstkritik und verbreitet eine politische Botschaft. Zur Erdogan-Affäre dagegen kein Wort.
Deutschland diskutiert über das Scheitern der Nationalmannschaft bei der WM. AfD-Politiker nutzen die Debatte – für abfällige Kommentare über die Nationalspieler Özil und Gündogan.
Simulanten, Querulanten und Verweigerer: Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft scheint Fairplay allenfalls eine untergeordnete Rolle zu spielen – auch für uns Deutsche.
Ist ein Foto mit Erdogan okay, mit Gauland aber nicht? DFB-Präsident Reinhard Grindel über den Schaden, den Özil und Gündogan angerichtet haben, die Nationalelf in Zeiten der Migration – und Löws Zukunft.
„Heut gege Südkorea, mir müsse 2:0 gewinne, dann isch alles klar, und es wird alles paletti sei!“ Eigentlich schreibt Moritz Rinke bei dieser Fußball-WM an Wladimir Putin. Ausnahmsweise adressiert er seine Worte vor dem Spiel gegen Südkorea aber an die Bundeskanzlerin.
Für einen Startelf-Einsatz hat es nicht gereicht: Ilkay Gündogan kommt gegen Schweden nach 30 Minuten für den verletzten Sebastian Rudy ins Team. Auch etwas anderes war erstaunlich – und erfreulich.
Der Mittelfeldspieler wird nach einigen Konzentrationslücken doch noch zum Matchwinner. Reus blüht auf. Gomez arbeitet, bleibt aber ohne Tor. Gündogan bringt nicht die erhoffte Kreativität. Zur fast schon tragischen Figur wird Rudy.
Wende oder Ende? Joachim Löw braucht für das erste deutsche WM-Endspiel gegen Schweden einen besseren Plan und neue Leute. Auf Mats Hummels muss er wohl verzichten.
Die Bundeskanzlerin pocht darauf, mit ihrem Alleingang in der Flüchtlings- und Euro-Rettungspolitik alles richtig gemacht zu haben. Die Folgen sind gewaltig – für Deutschland, die EU, Arabien und Afrika. Ein Kommentar.
Deutschland startet gegen Mexiko in die WM. F.A.Z.-Sportredakteur Michael Horeni spricht zuvor über die Affäre um Özil und Gündogan. Zudem bewertet er die deutschen Chancen – und benennt die Probleme.
Der Geist von Eppan 2018 war eher ein Gespenst – und das verfolgt das deutsche Fußball-Team ins ferne Russland. Aber auch andere haben Probleme. Was ist los mit den großen Fußball-Nationen?
In Rio 2014 triumphierte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und holte sich den vierten WM-Titel. Folgt nun in Russland gleich der fünfte? Auf die klare Frage gibt es zwei klare Antworten. Ein Pro & Contra.
Im letzten Testspiel vor der WM pfiffen Fans Ilkay Gündogan nach der Affäre um die Fotos mit dem türkischen Staatschef Erdogan aus. Erst jetzt wird ein Vorfall bekannt, der sich am Vorabend ereignete.
Die deutsche Mannschaft soll Vorbild in Sachen Integration und Vielfalt sein. Das gelingt ihr aber nicht immer. Jetzt wirft die Nähe Özils und Gündogans zum Autokraten Erdogan einen Schatten auf den Beginn der WM.
Das erste deutsche WM-Spiel ist nahe. Wieder ist die Erdogan-Affäre um Özil und Gündogan ein Thema. Oliver Bierhoff möchte die Debatte gerne vertagen. Auch zu Miroslav Klose hat er etwas zu sagen.
Neben den Favoriten Deutschland, Brasilien, Argentinien und Spanien schaue ich besonders auf ein Team. Die Kritik an Joachim Löw kann ich nicht nachvollziehen. Kein Nationalteam kann auf Gündogan und Özil verzichten.
Die Pfiffe gegen die beiden Schlüsselspieler sollten aufhören. Bei Maischberger erhielten sie prominente Rückendeckung von Claudia Roth. Die hat übrigens Ahnung von Fußball.
Die Erdogan-Affäre bleibt ein Thema beim DFB-Team. Grindel und Löw hoffen, dass es sich verflüchtigt. Doch die Zahl der deutschen Fans, die zur WM kommen, könnte in diesem Fall zum Problem werden.
In einem TV-Interview zeigt die Bundeskanzlerin Verständnis für Mesut Özil und Ilkay Gündogan. Zuvor führte Angela Merkel im Wirbel um die Erdogan-Fotos ein Gespräch mit den deutschen Nationalspielern.
Mündig zu sein, schließt das Recht auf Schweigen mit ein. Meint zumindest Bierhoff. Er rechnet damit, dass Özil auch während der WM nicht über das Treffen mit Erdogan und die Folgen sprechen wird.
Die Fußball-Nationalelf reist mit dem Geist Erdogans zur WM. Sicher ist: Ohne eine wirklich offene und ehrliche Diskussion ist die Chance auf einen Schulterschluss zwischen dem DFB-Team und ihren Fans nicht gegeben.
In der Debatte um die gemeinsamen Fotos der beiden Nationalspieler mit dem türkischen Präsidenten meldet sich nun die Bundeskanzlerin zu Wort. Sie äußert dabei auch eine Hoffnung in Richtung der deutschen WM-Fans.
Nach seiner Einwechslung beim Länderspiel gegen Saudi-Arabien wurde jeder Schritt von Ilkay Gündogan im Leverkusener Stadion von Pfiffen der deutschen Fans begleitet. Nun meldet sich der Nationalspieler zu Wort.
Die Pfiffe gegen Nationalspieler Gündogan beim WM-Test erhitzen die Gemüter. Der DFB hat dabei einen Anteil an seinem eigenen Dilemma. Weil auch er auf Aufklärung gepfiffen hat. Ein Kommentar.
Die Aufregung um die Erdogan-Fotos kocht beim letzten WM-Test der Nationalmannschaft wieder hoch. Auswirkungen auf das Turnier in Russland sind auch für den Bundestrainer denkbar. Das hat mehrere Gründe.
Warum wir eine Weltmeisterschaft der Parlamentsmannschaften brauchen.
Deutliche Pfiffe gegen Gündogan und ein mühsames 2:1 gegen Saudi-Arabien: Das deutsche Fußball-Nationalteam reist mit einer erheblichen atmosphärischen Hypothek zur WM nach Russland.
Die Erdogan-Affäre ist auch beim letzten WM-Test der deutschen Elf gegen Saudi-Arabien ein großes Thema. Gündogan wird von einigen Fans ausgepfiffen. Nicht nur der Bundestrainer reagiert verärgert.
Seit 2006 hat Joachim Löw den deutschen Fußball auf ein neues Niveau gebracht, Kinder und Jugendliche haben nur ihn als Bundestrainer erlebt. Er selbst ist schwer zu fassen: Was ihn antreibt, wofür er brennt.