Schweinsteiger weint vor Rührung
Bei einem Festakt in Dortmund werden deutsche Fußball-Helden geehrt. Philipp Lahm erinnert ans WM-Finale 2014. Horst Hrubesch nimmt seinen Legenden-Status mit Humor.
Horst Hrubesch war Nationalspieler und erfolgreicher Trainer. Im F.A.Z.-Fragebogen erklärt er, welche Fußballregel er ändern würde, wer sein Lieblingsspieler ist und wen er für richtige Helden hält.
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Horst Hrubesch, 1951 in Hamm geboren, ist vor allem für sein Kopfballspiel bekannt – bevorzugt nach "Bananenflanken" von Manfred Kaltz. Das "Kopfballungeheuer" begann nach seiner aktiven Karriere eine Trainerlaufbahn beim Deutschen Fußball Bund. Als U21-Nationaltrainer betreut der gebürtige Westfale den Fußballnachwuchs.
Wohnen in der niedersächsischen Provinz
Horst Hrubesch lebt in Klein-Ellenberg, im Norden Niedersachsens. Hier findet der ehemalige Mittelstürmer, der für Rot-Weiß Essen, Hamburg und Dortmund auf Torejagd gegangen ist, seine Ruhe. Hrubesch, zweifacher Torschütze im EM-Finale 1980 gegen Belgien, hat zwei Söhne – Danny und Mike Hrubesch.
Wie ist es als Sohn einer Fußballlegende aufzuwachsen?
Obwohl die beiden Söhne des Ex-Profis es nicht in die Bundesliga geschafft haben, scheint ein besonderes Talent weitergegeben worden zu sein: Hrubeschs Sohn Danny beherrscht die Angelrute ähnlich gut wie sein Vater.
Das Angeln – viel mehr als nur ein Hobby
Die Affinität zum Angeln ist familiär bedingt. Das "Dorschangeln vom Boot und an den Küsten", so Hrubeschs Werk über die Angelfischerei aus dem Jahre 1980, wurde sogar ins Dänische übersetzt. Auch heute ist der EM-Held noch passionierter Angler. Mit dem Fußballgeschäft hat Hrubesch allerdings noch nicht abgeschlossen – so bleibt das Angeln lediglich ein Ausgleich für den Job als Fußballlehrer.
Bei einem Festakt in Dortmund werden deutsche Fußball-Helden geehrt. Philipp Lahm erinnert ans WM-Finale 2014. Horst Hrubesch nimmt seinen Legenden-Status mit Humor.
Nach großem Kampf verliert Deutschland 0:1 gegen dominante Spanierinnen und verpasst den Einzug ins EM-Finale knapp. Erst kurz vor dem Ende der Verlängerung fällt der entscheidende Treffer.
Fünf aus 23: Nach Bayern München stellt Eintracht Frankfurt die meisten Spielerinnen der Nationalelf für die Fußball-EM in der Schweiz. Was ist von ihnen zu erwarten?
Vor dem Start der Europameisterschaft spricht Giulia Gwinn über die Wirkung des Frauenfußballs über den Platz hinaus, ihre gewachsene mentale Stärke und das, was die Gegnerinnen am deutschen Team fürchten.
Der Aufstieg des Hamburger SV ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Generationen in einem Klub, in dem oft Egoismus regierte. Das hat viel mit Trainer Merlin Polzin zu tun – der nun vor einer großen Aufgabe steht.
Der 4:1-Sieg gegen Österreich kaschiert die Schwächen der DFB-Frauen nur bedingt. Bundestrainer Christian Wück sieht Fortschritte, aber auch viel Arbeit bis zur EM.
Horst Hrubesch spricht im Interview über Generationsunterschiede im Fußball, die Lehre fürs Leben von Franz Beckenbauer und seinen Ausflug in den Zauberwald nach den Spielen von Paris.
Bundestrainer Wück treibt den Umbruch im Nationalteam weiter voran. In Zürich debütieren gleich drei Spielerinnen. Laura Freigang trifft zwei Mal. Vor dem Spiel meldet sich die ehemalige Torhüterin.
Die DFB-Frauen erweisen sich bei der Premiere von Christian Wück als Party-Crasher in Wembley. Der spektakuläre Sieg über England gelingt auch dank der neuen Taktik des Nachfolgers von Horst Hrubesch.
Christian Wück hat hohe Erwartungen an die deutschen Fußballfrauen. Der neue Bundestrainer forciert einen Umbruch und setzt seine Hoffnung in die junge Generation.
Der Nachfolger von Interimsbundestrainer Horst Hrubesch übernimmt das Zepter bei Deutschlands Fußballfrauen. Wück trainiert zum ersten Mal ein Frauenteam – und setzt auf klare Kommunikation.
Mit dem olympischen Turnier endet auch die Zeit von Horst Hrubesch als Trainer der deutschen Fußball-Frauen. Torhüterin Ann-Katrin Berger hatte noch ein besonderes Abschiedsgeschenk für den Coach.
Giulia Gwinn trifft sicher vom Elfmeterpunkt, Ann-Katrin Berger hält in der Nachspielzeit einen Strafstoß – mit leerem Kopf. Für Horst Hrubesch bedeuted der Sieg gegen Spanien einen glänzenden Abschluss.
In der siebten und letzten Minute der Nachspielzeit bekommt Spanien im Spiel um Platz drei noch einen umstrittenen Strafstoß zugesprochen. Doch Ann-Katrin Berger wehrt den Schuss ab.
Nach den Olympischen Spielen verlässt Horst Hrubesch als Bundestrainer die DFB-Frauen. Diese wollen dem 73-Jährigen zum Abschied ein besonderes Geschenk machen.
Bitter wiegt die Niederlage der deutschen Fußballerinnen gegen die USA. Doch am Freitag muss das Team von Bundestrainer Horst Hrubesch Kampfgeist zeigen. Beim Spiel um Bronze wartet Spanien.
Ann-Katrin Berger, die neue Nummer eins, rückt beim olympischen Turnier in den Fokus – und löst einen Freudentaumel aus. Doch das Leben macht ihr klar, dass es wichtigere Dinge als Fußball gibt.
Ein Drama in der Hitze von Marseille: Das spannende Viertelfinale gegen Kanada beim olympischen Fußballturnier wird im Elfmeterschießen entschieden. Das ist die Bühne der deutschen Torhüterin.
Die deutschen Fußballfrauen demonstrieren bei Olympia, dass es ihnen nicht an Widerstandsfähigkeit mangelt. Diese wird nun im Viertelfinale gegen Kanada auf die Probe gestellt.
Das deutsche Frauenfußballteam hat sich das große Zittern erspart und souverän das olympischen Viertelfinale erreicht. Beim 4:1 gegen Sambia lieferte das Team von Bundestrainer Hrubesch eine konzentrierte Leistung ab.
Nach dem 1:4 gegen die USA stehen die deutschen Fußballfrauen gegen Sambia unter Druck. Bundestrainer Hrubesch geht das dritte Gruppenspiel mit Optimismus an.
Die klare Niederlage gegen die USA ist ein Denkzettel. Nun stehen die deutschen Fußballfrauen an diesem Mittwoch gegen Sambia unter Druck. Das Spiel soll eine Wegmarke zu etwas Großem werden.
Jetzt kommt's ganz auf das Spiel gegen Sambia an. Das Frauen-Team von Horst Hrubesch ist den schnellen amerikanischen Angreiferinnen bei Olympia nicht gewachsen.
Der Olympia-Auftakt glückt dem deutschen Nationalteam, doch Trainer Horst Hrubesch will auch den Gruppensieg. Denn nur dann geht es nach Paris – in die Herzkammer dieser Spiele. Ein Ansporn.
Trotz verletzter Lena Oberdorf: Horst Hrubesch kann mit seinen DFB-Frauen beim 3:0-Sieg über die Australierinnen mehr als zufrieden sein. Aber jetzt geht es gegen die USA.
Ohne Lena Oberdorf, dafür mit einer neuen Nummer eins im Tor gewinnt das deutsche Fußball-Team zum Olympia-Auftakt in Marseille deutlich. Bereits am Sonntag wartet nun aber der Rekordweltmeister.
Nia Künzer spricht im Interview über die Chancen der DFB-Elf bei den Olympischen Spielen, den Blick auf andere Nationen – und was sie vom zukünftigen Bundestrainer Christian Wück erwartet.
Joe Biden erklärt seinen Rückzug, in Berlin stehen Klimaaktivisten vor Gericht und die Bayreuther Festspiele beginnen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Lena Oberdorfs Verletzung überschattet die gelungene Olympia-Generalprobe der DFB-Frauen. Bundestrainer Horst Hrubesch wird kurz vor seinem Karriereende auf eine harte Probe gestellt.
„Diese Nachricht tut weh“, sagt Bundestrainer Horst Hrubesch. Oberdorf kann nicht an den Olympischen Sommerspielen in Paris teilnehmen. In den kommenden Tagen wird der DFB eine Spielerin nachnominieren.
Gegen Österreich steht für die deutschen Fußballfrauen die Generalprobe an vor den Spielen in Paris. Horst Hrubesch tritt vor seinem letzten Spiel vor deutschem Publikum noch mal als Mahner auf.
Bei Wind und Kälte in Reykjavik kommt das Frauen-Nationalteam von Horst Hrubesch nicht auf Betriebstemperatur. Jetzt bleibt nur noch eine Partie in Hannover, um sich für Olympia einzuspielen.
Auf seine alten Tage erlebt Horst Hrubesch noch Neues: Der Fußballtrainer der deutschen Fußballfrauen hat bis zum Start der Olympischen Sommerspiele ein strammes Programm zu absolvieren.
Alexandra Popp führt das 18-köpfige Aufgebot der deutschen Fußballfrauen für die Olympischen Spiele an. Die 33-Jährige ist im Team von Bundestrainer Horst Hrubesch die einzige verbliebene Spielerin, die 2016 in Rio beim Gold-Gewinn auf dem Rasen stand.
Laura Freigangs Zukunft bei Eintracht Frankfurt ist ungewiss. Auch um ihre Olympiateilnahme muss die Fußball-Nationalspielerin bangen. Andere Frankfurterinnen hinterlassen einen guten Eindruck beim Bundestrainer.
Das 3:1 in Polen bedeutete den vierten Erfolg im vierten Gruppenspiel. In überzeugender Form für die Olympischen Spiele in diesem Sommer präsentierte sich das Team von Horst Hrubesch allerdings nicht.