Blick zurück im Zorn
Das pikanteste Saisonfinale seit langem: Markus Babbel spielt an diesem Samstag (15:30 Uhr) mit Hoffenheim eine entscheidende Rolle für seinen alten Verein Hertha BSC Berlin.
Das pikanteste Saisonfinale seit langem: Markus Babbel spielt an diesem Samstag (15:30 Uhr) mit Hoffenheim eine entscheidende Rolle für seinen alten Verein Hertha BSC Berlin.
Bei Hertha BSC stimmt das Betriebsklima offenbar längst nicht mehr. Aber Rehhagel bleibt sich treu und pflegt die Abschottung. Mit Tarnen und Täuschen soll die Rettung doch noch gelingen.
Scheidungen tun weh - auch wenn sie schon lange vollzogen sind: Markus Babbel, aktueller Trainer der TSG Hoffenheim, hat die Umstände seiner Trennung bei Hertha BSC Berlin nie verwunden.
Die „alte Dame“ blickt schon jetzt auf eine Saison zum Vergessen zurück. Doch der Höhepunkt steht noch bevor: Ausgerechnet der, den sie geschasst haben, könnte der Berliner Hertha nun die sportliche Henkersmahlzeit servieren.
Entscheidungen im Abstiegskampf: Der FC Augsburg feiert nach einem 0:0 in Gladbach den Klassenverbleib. Köln und Hertha müssen weiter bangen. Beide verlieren ihre Spiele deutlich. Auch das Rennen um die Europa-League-Plätze bleibt spannend.
Der Angreifer trifft, die Kollegen jedoch nicht: Der 1. FC Köln verliert 1:4 in Freiburg und weiter an Boden in der Bundesliga. Die Hoffnungen liegen auf der Relegation.
Die Hertha aus Berlin muss weiter zittern: Bei Rauls Abschiedsspiel vor heimischer Kulisse schießen der Spanier sowie Huntelaar und Holtby Schalke in die Champions League.
Die Hertha lieferte die Vorlage für die Eintracht: Zurück in die erste Liga in nur einem Jahr. Da wirkt der Absturz im Nachhinein nur wie ein Betriebsunfall mit kurzer Reparaturzeit.
Kaiserslautern freut sich über den ersten Sieg seit Oktober - und steigt dennoch endgültig ab. Hertha BSC steckt nach dem 1:2 tief im Schlamassel. Alle Rehhagelschen Kniffe und Weisheiten nutzen nichts.
Viel Distanz und noch mehr Plattitüden: Otto Rehhagel wirkt im Abstiegskampf wie ein Gelegenheits-Berliner. Der Mannschaft soll er dennoch guttun. An diesem Samstag gegen Kaiserslautern (15.30 Uhr) entscheidet sich der weitere Weg der Hertha.
Die Bayern behaupten, mit Pizarro hätte es „keine Gespräche gegeben“. Hertha BSC erhält die Lizenz, muss aber noch Bedingungen erfüllen. Und „zwei Eckpfeiler“ verlängern in Hoffenheim. Fußball kompakt am Freitag.
Nach einer ersten Halbzeit zum Gähnen reiben sich die Zuschauer in Leverkusen in Hälfte zwei die Augen: Beinahe gelingt Hertha zu zehnt ein Fußball-Wunder.
Der „Alten Dame“ droht der Gang in die zweite Liga. Bei der 1:2-Niederlage gegen Mitkonkurrent Freiburg ist auch Trainer-Oldie Rehhagel machtlos. Zwei „Geschenke“ eines Hertha-Verteidigers ermöglichen dem SC den Sieg in der Hauptstadt.
Reus fällt früh verletzt aus, alle anderen Gladbacher treffen gegen defensive Berliner nicht ins Tor. Die Borussen gewinnen auch ihr viertes Heimspiel in Serie nicht.
Gegen Wolfsburg geht Rehhagels Mannschaft unter - auch, weil sie beste Gelegenheiten ungenutzt lässt. Die Niedersachsen stürmen Richtung Europapokal.
Hertha ist plötzlich ein clever konterndes Team. Mainz fällt nach einer starken Anfangsphase nichts mehr ein und muss sich unerwartet wieder mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen.
Die Bayern schwächeln: Nachdem sie zuletzt in Sieben-Tore-Stiefeln über deutsche und europäische Fußballfelder rasten, haben sie beim Auswärtssieg bei Hertha BSC Berlin ihr Termpo etwas verlangsamt. Robben gab bei drei Toren Vollgas.
Nachdem die Nostalgie-Welle um Otto Rehhagel abgeebbt ist, wird die ganze Tristesse der Hertha wieder sichtbar. Ein Team, das nicht kämpfen kann und das Tor nicht trifft, soll am Samstag gegen die Bayern bestehen.
Der 1. FC Köln will mit der Entlassung von Volker Finke „Klarheit schaffen“. Die Mannschaft soll sich ohne Störgeräusche auf den Abstiegskampf konzentrieren. Einen Nachfolger für den Sportdirektor wird es so schnell nicht geben.
Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat sich von Sportdirektor Volker Finke getrennt. Das gab der Verein wenige Stunden nach dem 1:0-Sieg gegen Hertha BSC bekannt.
Zunächst gab es wilde Farbenspiele in Köln, dann eine Entlassung: Beim 1:0-Sieg des FC über Hertha BSC gibt es drei Platzverweise. Auch Podolski muss früher als gewollt vom Rasen. Danach ist für Sportdirektor Finke in Köln Schluss.
Gerade ihre Talentförderung sollte zu einem Alleinstellungsmerkmal der Hoffenheimer im deutschen Profifußball werden - aber eben ganz anders, als es gekommen ist. Das Projekt im Kraichgau hat gleich zwei Imageprobleme.
Im siebten Pflichtspiel des Jahres gewinnt Berlin gegen Bremen verdient mit 1:0. Rukavytsya sorgt für den ersten Erfolg unter Trainer Rehhagel - ausgerechnet gegen seine alte Liebe.
Dortmund setzt sich an der Spitze ab, weil die Verfolger Bayern, Gladbach und Schalke verlieren. Kellerkind Freiburg begehrt auf. Auch Rehhagel siegt mit der Hertha. Köln, Augsburg und Kaiserslautern punkten. Und Hamburg verliert nicht nur das Spiel.
Rehhagel? Ribéry? Anderswo gibt’s Besseres: Giggs. Rosicky. St. Totteringham’s Day. Steven und Anthony Gerrard. Ronaldo und Messi sowieso. Inter im Inferno. Vidal vs van Bommel. Und einen neuen Tabellenführer in Frankreich.
Das erste Spiel Otto Rehhagels Hertha-Trainer geht gründlich daneben: 0:3 in Augsburg, Absturz auf Platz 16. Dortmunds Serie hält. Stuttgart, Mainz und Leverkusen gewinnen ihre Derbys. Wolfsburg verliert gegen Hoffenheim.
Nach dem ersten Spiel unter Trainer Rehhagel rutscht Berlin erstmals in dieser Saison auf den Relegationsplatz. Zwei Treffer von Oehrl besiegeln die sechste Hertha-Niederlage in Folge.
Seit Rehhagels Ankunft in Berlin ist die Hertha hinter ihrer neuen Trainer-Erscheinung verschwunden: Vor der Partie in Augsburg an diesem Samstag (15.30 Uhr) wirken die Spieler wie unsichtbar.
Otto Rehhagel gibt bei Hertha BSC am ersten Trainingstag neue Spielregeln vor. Trainer und Spieler sollen nicht reden, sondern siegen. Dafür dürfen beim ersten Training von Rehhagel die Fans Interviews geben.
Alle, die ihn kennen, wissen, wie die Fußball-Leidenschaft noch immer in Otto Rehhagel brennt. Deshalb sind Skeptiker gut beraten, nicht sogleich mit ihren Vorurteilen gegenüber dem gelernten Anstreicher hausieren zu gehen.
Ein fast unglaubliches Comeback: Der 73 Jahre alte Otto Rehhagel kommt nach Berlin und soll die Hertha vor dem Absturz retten. Genial oder katastrophal - das ist die große Frage beim Hauptstadt-Experiment.
Ein „Oldie“ für die „Alte Dame“: Mit 73 Jahren will es Otto Rehhagel bei Hertha BSC Berlin nochmal wissen. Die F.A.Z. schaut auf eine besondere Trainerkarriere - von den Erfolgen in Bremen über die Meisterschaft mit Aufsteiger Kaiserslautern bis zur EM-Sensation der Griechen.
Bilal weiß jetzt, dass er Profi werden will - doch er muss kämpfen. Fritz ist „echt groß“ geworden - doch er denkt noch von Spiel zu Spiel. Teil 5 der Langzeitreportage zu zwei Berliner Fußball-Talenten.
Noch ohne Otto Rehhagels Einfluss schlägt sich Hertha BSC wacker gegen den Meister, verliert aber nach einem Fallrückziehertor von Großkreutz mit 0:1.
Nun soll Otto Rehhagel den taumelnden Hauptstadt-Club retten. Der 73-Jährige kehrt nach über einem Jahrzehnt ins deutsche Oberhaus zurück. Ist den Berlinern damit tatsächlich ein Coup gelungen?
So ein Zufall: Fast zeitgleich zum Berliner Niedergang glänzt der ehemalige Hertha-Trainer mit der „Borussia Barcelona“. Die Berliner Krise ist hausgemacht.