Suárez von der WM ausgeschlossen
Die Fifa sperrt den Stürmer nach der Beißattacke für vier Monate und neun Länderspiele. Zudem muss der Uruguayer 100.000 Schweizer Franken zahlen.
Die Fifa sperrt den Stürmer nach der Beißattacke für vier Monate und neun Länderspiele. Zudem muss der Uruguayer 100.000 Schweizer Franken zahlen.
Luis Suárez droht nicht nur das WM-Aus, sondern auch eine lange Sperre. Der Uruguayer will aber nicht vor der Fifa aussagen. Und sein Präsident will gar keinen Biss gesehen haben.
Die dunkle Seite der Bestie: Mit dem Biss in die Schulter seines Gegners liefert Luis Suarez der Fußballwelt endlosen Diskussionsstoff. Die Fifa eröffnet ein Disziplinarverfahren gegen Uruguays Stürmerstar.
Luis Suárez’ Beißattacke gegen Giorgio Chiellini kurz vor dem Siegtor ist der Aufreger des brisanten WM-Duells zwischen Uruguay und Italien. Sperrt die Fifa den Stürmer nun nachträglich?
Die Bedrohung ist größer als je zuvor: Die letzten Gruppenspiele dieser Fußball-Weltmeisterschaft sind Ziele für Betrügerbanden. Interpol und Europol warnen. Die Fifa setzt auf Informanten.
Betrugsvorwürfe bringen Ghanas Fußballverband in Bedrängnis: Einem Zeitungsbericht zufolge soll sich der Verband bereit erklärt haben, die Rechte an Testspielen seiner Nationalelf an eine Betrügerbande zu verkaufen.
Kunst und Fußball sind verwandt, heißt es oft. „Futebol“ im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden zeigt, dass das leider stimmen kann – wenn die Videos aussehen wie Werbetrailer der Fifa.
Franz Beckenbauer wirbt in einem Werbespot für die Fifa – mit Blick auf die 90-Tage-Sperre des Funktionärs kommt der Filmauftritt des „Kaisers“ seltsam daher. Das ist jetzt auch dem Weltverband aufgefallen.
Trotz der Beantwortung der Fifa-Fragen hat die 90-Tage-Sperre für Franz Beckenbauer Bestand. Der „Kaiser“ ist bei der WM in Brasilien allerdings präsent - und das mit voller Unterstützung der Fifa.
Berichte englischer Medien bezüglich einer angeblichen Verdopplung der Vergütungen der Fifa-Führung sind falsch. Aber die Vergütungen für Vorstandsmitglieder sind weiter intransparent.
ARD und ZDF präsentieren sich bei der Fußball-WM als PR-Truppe des Deutschen Fußball-Bundes. Ein Kommentar zu einem Festival der Anbiederung und Schleimerei vor 24 Millionen Zuschauern.
Körperkult, Kulturraum, Kriminalität: Die Copacabana, der berühmteste Strand der Welt, ist in Rio de Janeiro das pulsierende Herz der großen WM-Party.
Trotz des offiziellen Winteranfangs in Brasilien ist es an einigen WM-Spielorten vor allem im Nordosten mächtig heiß. Sollte es bei den Partien zu warm werden, müssen Trinkpausen eingelegt werden. Ein Gericht verlieh den Fifa-Empfehlungen damit Rechtskraft.
Das Vereinigte Königreich schüttet Spott und Häme aus nach der WM-Bruchlandung der englischen Nationalmannschaft. Dabei können die „Three Lions“ noch Weltmeister werden - dank der Idee eines schottischen Fans.
Stahlgerüste, Bauzäune oder auch herumliegende Kabelstränge: Selbst eine Woche nach Beginn der Fußball-WM in Brasilien wird an den Stadien noch gebaut. Pannen bleiben da nicht aus.
Fußball 2014 ist ein Sport mit Migrationshintergrund. 85 von 736 Spielern der WM treten nicht für das Land an, in dem sie geboren sind. Berlin ist Städte-Sieger.
Bei der Fußball-WM sind „Beats“-Kopfhörer verboten. WM-Sponsor Sony hat eigene Kopfhörer verschickt, um schöne Fotos zu bekommen. Doch die Spieler machen nicht mit.
Der Fußball-Kaiser hat ausgesagt. Fünf Tage nach der Verhängung einer provisorischen Sperre durch die Fifa-Ethikhüter hat Franz Beckenbauer auf die Fragen von Chefermittler Michael Garcia geantwortet. Eine Aufhebung des Banns scheint nun nur eine Frage der Zeit.
Der Fußball-Weltverband Fifa widerspricht Medienberichten: Franz Beckenbauer sei nicht ungleich behandelt worden. Alle anderen um Auskunft gebetenen Exekutivkomitee-Mitglieder auß0er Beckenbauer hätten eine Aussage gemacht.
Hat sich Brasilien vom „Jogo bonito“ verabschiedet? Reicht auch das „Winning ugly“? Vor der Partie gegen Mexiko (21 Uhr) diskutiert das Gastgeberland über die neue Spielphilosophie.
Reaktion auf die Schiedsrichter-Diskussion: Europäer pfeifen Europäer ++ Dempseys Nase ist gebrochen ++ Für Coentrao ist die WM vorbei ++ Pereira und Palacios pausieren ++ Und Scolari tröstet die Portugiesen ++ WM kompakt am Dienstag.
Franz Beckenbauer hat die englischen Fifa-Fragen nicht verstanden. Doch jetzt wird alles gut: Der „Kaiser“ befindet sich offenkundig auf dem Weg der Besserung. Wir sind begeistert!
Mit der Einführung der Torlinientechnik sollten die Debatten im Fußball beendet sein. Doch auch nach dem ersten Einsatz bei der WM geht die emotionale Diskussion weiter. Zu viele Aufnahmen verwirren Spieler und Fans aus Frankreich und Honduras.
Bei Protesten in Rio de Janeiro haben Einsatzkräfte hart durchgegriffen. Hunderte Polizisten hinderten die Demonstranten am Marsch zum WM-Stadion. Ein Reporter wurde bei den Tumulten verletzt.
Erst erheitert, jetzt einsichtig: Franz Beckenbauer will die Fragen der Fifa-Ethikkommission nun doch beantworten. Das heißt aber nicht automatisch, dass seine 90-Tage-Sperre sofort aufgehoben wird.
Vor der Abreise zum Portugal-Spiel macht Bastian Schweinsteiger noch einen kleinen Sonderausflug in eine Klinik. Der DFB gibt zwar Entwarnung, dennoch bleiben Fragen offen.
Franz Beckenbauer tut seine Sperre als „Aprilscherz“ ab und streicht beleidigt die Reise zur WM. Dabei ist es gut, dass die Fifa-Ethiker nun Fußball-Autoritäten in Zweifel ziehen. Uefa und DFB sollten sich ein Beispiel nehmen.
Die Fifa leitet ein Verfahren gegen Argentinien ein ++ Die Fifa legt den Schiedsrichter für das Spiel gegen Portugal fest ++ Luka Modric war im Krankenhaus ++ Und Yaya Touré ist fit ++ WM kompakt am Samstag
Der Streit spitzt sich zu. Der frühere Präsident Zwanziger attackiert den DFB heftig, der Verband fordert ihn zum Rückzug aus der Fifa auf. Das lehnt Zwanziger ab - und lacht über die Kritik vom DFB.
Franz Beckenbauer wird für 90 Tage für jegliche Tätigkeit im Fußball gesperrt und will auch seine Brasilien-Reise absagen. Wie FAZ.NET erfuhr, gab es auch Nachforschungen der Fifa-Ermittler wegen Rummenigges Uhren aus Qatar.
Die Torlinientechnik funktionierte im WM-Auftaktspiel – aber sie wurde nicht gebraucht. Ein Spitzenschiedsrichter wäre vonnöten gewesen, denn der Japaner Nishimura gab zum Ärger der Kroaten nicht die beste Figur ab.
Die Fußball-Weltmeisterschaft hat nicht nur im Stadion von São Paulo begonnen: Rund ums Stadion gibt es die erwarteten Proteste. Aber auch der Ball rollt außerhalb des offiziellen Grüns - bei der „WM des Volkes“.
Joseph Blatter will sich nochmal zur Wiederwahl als Fifa-Präsident stellen. Er dürfte Erfolg haben. Seine zahnlosen Gegner aus Europa hat er nach allen Regeln der Kunst ins Leere laufen lassen.
Die Legitimation des Fußball-Weltverbands Fifa schwindet zusehends. Das Turnier in Brasilien mit seinen Begleiterscheinungen könnte das unterstreichen. Der Fußball ist für sich ein bisschen zu groß geworden.
Beinahe 360 Millionen Dollar Preisgeld schüttet die Fifa für die heute beginnende Fußball-WM in Brasilien aus. Das Team, das gewinnt, bekommt davon 35 Millionen.
Vorhersagen im Fußball sind schwer zu treffen. Das weiß jeder Tipper. Die Kölner Sporthochschule hat die WM in Brasilien 100.000 Mal simuliert. Das Ergebnis: Deutschland wird nicht Weltmeister.