Streit mit Mourinho
Teamärztin verlässt Chelsea ++ Nürnberg trennt sich von Wolf ++ Schweiz will Fifa-Funktionär ausliefern ++ Geldbuße für Eintracht ++ Miriuta übernimmt Energie ++ Fußball kompakt am Mittwoch.
Teamärztin verlässt Chelsea ++ Nürnberg trennt sich von Wolf ++ Schweiz will Fifa-Funktionär ausliefern ++ Geldbuße für Eintracht ++ Miriuta übernimmt Energie ++ Fußball kompakt am Mittwoch.
Joseph S. Blatter hat seine Reisetätigkeit in den vergangenen Monaten stark eingeschränkt. Der Präsident des Fußball-Weltverbandes kann sich nirgendwo mehr sicher fühlen – außer in zwei Ländern.
Die Einschläge kommen Fifa-Patron Joseph Blatter immer näher. Auch gegen ihn gibt es neue Verdachtsmomente. Bis sich aber grundlegend etwas ändert, braucht es noch viel mehr Druck von außen aufs Fifa-System.
Theo Zwanziger gibt nicht klein bei, im Gegenteil: In seiner Klageerwiderung rechnet der frühere DFB-Vorsitzende mit der umstrittenen WM-Vergabe an das Emirat durch die Fifa ab und zitiert Papst Franziskus.
Es geht nicht um Messi oder Ronaldo: Der Ökonom Stefan Szymanski im Gespräch über die Not der Wanderarbeiter des Fußballs und was geschehen muss, um den Markt fairer zu gestalten.
Die Strafverfolger sehen die neuen Vorwürfe gegen die Fifa-Führung und die Freistellung von Valcke mit großer Spannung. Die Krise des Fußball-Weltverbandes wird nun auch zu einer persönlichen Abrechnung.
Die Spielergewerkschaft Fifpro malt ein düsteres Bild von der Zukunft des Fußballs in Europa. Nun reicht die Vereinigung Beschwerde bei der EU-Kommission ein – um eine Revolution zu erreichen.
Neuer Verdacht gegen den Machtzirkel um Joseph Blatter. Der Fußball-Weltverband suspendiert Generalsekretär Jérôme Valcke. Er soll sich bereichert haben. Die Reise nach Russland muss er auf halbem Weg abbrechen.
Schon seine Berufung zum Generalsekretär war eine Überraschung. Seitdem ist Jérôme Valcke ein enger Weggefährte von Fifa-Präsident Joseph Blatter. Nun erlebt Valcke einen unrühmlichen Abgang.
Einer steht schon in New York vor Gericht. Nun wird der nächste in Zürich verhaftete Fifa-Funktionär an die amerikanische Justiz überstellt. Die Vorwürfe gegen ihn wiegen schwer.
In der Fifa-Arbeitsgruppe sitzen alle beisammen: mutmaßliche Erpresser, erwiesene Manipulateure, erklärte Reformgegner, enge Freunde inzwischen lebenslang gesperrter Funktionäre und hilflose Schwafler.
Der nächste Gong im Fifa-Skandal: Nach Angaben der amerikanischen Justizministerin müssen weitere Funktionäre mit Anklagen rechnen. Der Druck auf die Organisation des Weltfußballs steigt.
Der Verkauf von Fernseh-Übertragungsrechten weit unter Marktwert bringt Joseph Blatter in Bedrängnis. Der Noch-Präsident der Fifa soll sie billig an Jack Warner verkauft haben, der sie teuer weiter veräußerte.
Anregungen für den Reformprozess: Compliance-Chef Domenico Scala hat weitreichende Vorschläge für eine Neuordnung des Internationalen Fußballverbands Fifa vorgelegt. Dazu gehört auch die Schwächung der Kontinentalverbände.
Die Palästinenser tragen zum ersten Mal seit vier Jahren in der WM-Qualifikationsspiel wieder ein Heimspiel aus. Die Palästinenser lieben Fußball, doch leben können ihre Lieblinge davon nicht.
Ins Blickfeld gerät der Vorsitzende François Carrard, denn auch er zeigt die üblichen Reflexe bei Problemen die Verantwortung auf neue Gremien abzuwälzen. Carrard wollte sogar einen ehemaligen Finanzminister als neues Reformgruppenmitglied.
Nach der Wechsel-Posse um Kevin Großkreutz wird Galatasaray mit Hohn und Spott überschüttet. Der Leidtragende aber ist der bisherige Dortmunder. Und die Panne hat auch eine finanzielle Dimension.
In Dortmund war kein Platz mehr für Kevin Großkreutz. Ein Wechsel nach Istanbul schien für alle eine gute Sache. Doch dabei ging einiges schief – mit unangenehmen Folgen für den Weltmeister.
Ein charismatischer Redner mit imposanter Biographie – der Südafrikaner Tokyo Sexwale könnte die Alternativ-Figur an der Fifa-Spitze sein. Sollte er antreten, könnte er dem Favoriten Michel Platini gefährlich werden.
Eigentlich waren sich Manchester United und Real Madrid einig. David De Gea sollte nach Spanien wechseln, dafür im Gegenzug Keylor Navas nach England. Doch dann läuft einiges schief beim Torwart-Tausch.
Als 1919 die erste Ausgabe der Dada-Zeitschrift „Jedermann sein eigner Fussball“ erschien, wurde sie sofort verboten. Das ist nicht nur wegen des Fußballmannes in ihrem Zeitungskopf ein Verlust.
Platini will nicht auf alles antworten ++ Bondscoach Blind ernennt Münchner zum Spielführer ++ Hrubesch nominiert 17 Debütanten ++ Guardiola lobt Leverkusen ++ Fußball kompakt am Freitag.
Feste ohne Musik wären undenkbar. Damit auch Texter und Komponisten profitieren, kassiert die Gema Lizenzgebühren. Veranstalter finden das nicht immer angemessen.
Der skandalumwitterte Fußball-Weltverband bemüht sich, seine Sponsoren bei der Stange zu halten. Vor allem aber sucht er zusätzliche Geldgeber.
Gerhard Mayer-Vorfelder polarisierte als Politiker und als Sportfunktionär. Doch der deutsche Fußball hat ihm viel zu verdanken. Nach seinem Tod stimmt selbst ein Gegner von gestern ein große Loblied an.
Michel Platini hat einen ernsthaften Konkurrenten um den Fifa-Chefposten. Auch der Südkoreaner Chung Mong-Joon will Nachfolger von Joseph Blatter werden. Für Platini hat er nur ein paar Spitzen übrig. Die Breitseiten bekommt Blatter ab.
Im Februar 2016 will Michel Platini Joseph Blatter als Fifa-Präsident ablösen. Zuvor streiten sich die Alpha-Tiere des Weltfußballs auf subtile Art. Nun geht es um eine „Leiche im Keller“ von Platini.
Im Kampf um die Herrschaft im Weltfußballverband ist Michel Platini angeblich jedes Mittel recht: Der Franzose soll dem Fifa-Chef mit Gefängnis gedroht haben, falls dieser seinen Posten nicht räume. Das sagt zumindest Sepp Blatter.
Der Fußball-Weltverband will mit einer Gruppe aus zweifelhaften Strippenziehern und unbescholtenen Zuarbeiten in eine neue Zeitrechnung starten. Ein Witz. Aus deutscher Sicht stellt sich die Frage, was eigentlich mit Wolfgang Niersbach ist?
Die Fifa hat endlich die Mitglieder der Reformkommission benannt. Den Vorsitz übernimmt ein ehemaliger IOC-Generaldirektor. Die Vertreter der Sponsoren, die die Kommission gefordert hatten, sind noch offen.
Das Emirat setzt alles daran, seinen schlechten Ruf zu verbessern. Neue Gesetze zum Schutz der Gastarbeiter und PR-Kampagnen sollen helfen.
Videospiele gelten mittlerweile als Kulturgut. Eigene Studiengänge werden eingerichtet, Ansätze einer akademischen Kritik entstehen. Manche Spieler haben allerdings was dagegen.
Frauen, Musik, Schuhe: Cristiano Ronaldo interessiert sich für viel – für die Vorgänge bei der Fifa und in Qatar allerdings nicht. Die Kabine von Real Madrid ist tatsächlich eine Ansammlung eitler Ich-AGs. Das ist traurig.
Im internationalen Sport hält der kuweitische Scheich Ahmad die Fäden in der Hand. Er soll Michel Platini zum Fifa-Präsidenten machen. Wie konnte dieser Zündler und Intrigant so mächtig werden?
Michel Platini war Blatters sportpolitischer Ziehsohn, ehe er sich aus Machtkalkül gegen ihn stellte. Deshalb kann der Franzose keinesfalls für die geforderte Glaubwürdigkeit stehen, die der angeschlagene Fußball-Weltverband dringend nötig hat. Ein Kommentar.
Weil Michel Platini Fifa-Präsident werden will, gilt DFB-Chef Niersbach als Kandidat für den Uefa-Thron. So kommt Bewegung in das Spiel um die Macht der Funktionäre.