Die Schlachtfelder des Wladimir Putin
Seit der WM 1978 in Argentinien war kein großes Fußballturnier politisch so umstritten wie das in Russland. Den Kreml stört es erstaunlicherweise aber nicht, wenn er keinen hohen Besuch aus dem Westen bekommt.
Seit der WM 1978 in Argentinien war kein großes Fußballturnier politisch so umstritten wie das in Russland. Den Kreml stört es erstaunlicherweise aber nicht, wenn er keinen hohen Besuch aus dem Westen bekommt.
Minky Worden ist Direktorin bei Human Rights Watch. Im F.A.Z.-Interview spricht sie über das WM-Quartier in Tschetschenien und Gianni Infantinos Stadionbesuch unter Männern in Teheran.
Neben dem sportlichen Prestige winken den Teams und Spielern in Russland auch satte Prämien. Nicht nur die Fifa zeigt sich im Vergleich zu 2014 spendabler, auch dem DFB wäre der Titel „eine besondere Prämie wert“.
Sportpolitisch gewinnt Saudi-Arabien zusehends an Einfluss. Doch während man sich der Fifa als fortschrittlicher Partner anbiedert, liegt im Land noch einiges im Argen. Ein Kommentar.
Die Weltmeisterschaft wird zur größten Sicherheitsoperation in der Fußball-Geschichte – weil Russland hunderttausende Soldaten, Polizisten und Sicherheitskräfte extra für das Turnier abstellt. Wird damit die Gefahr von Hooligan-Ausschreitungen oder Terror-Attacken gebannt?
Wenn es um Dopingkontrollen geht, macht die Fifa ihr eigenes Ding. Die nationale Anti-Doping-Agentur kann während der Weltmeisterschaft keine Spieler mehr kontrollieren, obwohl sie das gerne tun würde.
Die Fifa erlaubt erstmals direkte Kommunikation zwischen Trainerbank und Tribüne. Die technische Neuerung zur WM nutzen auch die Deutschen – und das schon beim Test in Österreich.
Das Trio Mexiko, Kanada und Vereinigte Staaten wird durch die Fifa klar besser bewertet als Marokko bei der Bewerbung um die Fußball-WM 2026. Das muss aber nichts heißen – dank des neuen Wahlmodus.
Es gibt eine Fußball-Welt jenseits der Fifa. Bei der „Conifa-WM“ kicken völkerrechtlich nicht anerkannte Gebiete, Kleinststaaten und Minderheitenregionen gegeneinander. Das bunte Turnier ist fröhlich – aber politisch umstritten. Ein Besuch.
Beim vorletzten Test vor der WM fehlen dem DFB-Team zwei wichtige Spieler. Ein anderer ist zudem fraglich. Manuel Neuer indes geht es bestens. Kritik dagegen gibt es an Mesut Özil.
Die Politik gelobt Besserung, doch noch immer herrscht in Iran ein Stadionverbot für Frauen. Finalspiele der Frauen-Nationalmannschaft werden nicht im Fernsehen gezeigt. Worte allein helfen den Iranerinnen nicht weiter.
Der ehemalige Chefmediziner des internationalen Fußball-Verbandes, Jiří Dvořák, sieht Versäumnisse der Fifa im Umgang mit Doping und beim Engagement gegen selbiges. Dabei spielen auch jüngste Ereignisse eine Rolle.
Die Staatsanwaltschaft wirft Zwanziger, Niersbach, Schmidt und dem früheren Fifa-Generalsekretär Linsi Steuerhinterziehung vor. Die einstige DFB-Führung reagiert empört. Es geht um eine beachtliche Summe.
Russland drohen für die WM im eigenen Land keine Konsequenzen aus den neuen Dopingverdächtigungen. Die Fifa hat Untersuchungen „mangels ausreichender Beweise für das Vorliegen eines Verstoßes“ eingestellt.
Während Fifa-Delegationen die russischen WM-Spielstätten inspizieren, pflügen Ballenthusiasten aus St. Petersburg durch einen Sumpf im Norden des Landes.
Vorfreude auf die Fußballweltmeisterschaft will sich dieses Mal nicht recht einstellen. Denn Putins Autokratie macht das Turnier zu einem Politikum. Was jetzt zu tun ist. Ein Gastbeitrag.
Kurz vor Beginn der Fußball-WM gibt es den nächsten Verdacht im russischen Sport. Nach einem ARD-Bericht sollen auffällige Doping-Proben von mehreren Nationalspielern aus dem vorläufigen Kader vertuscht worden sein.
Die Münchner erhalten in letzter Minute nach dem Videobeweis keinen Elfmeter – trotz eindeutiger Bilder. Selbst die Frankfurter geben offen zu, dass es ein Foul ist. Nur ein Münchner bleibt ganz entspannt.
Fahad al-Mirdasi leitete Partien bei Olympia und beim Confed Cup. Auch für die Fußball-WM war er nominiert. Doch nun nimmt er sich selbst durch einen besonders dreisten Fall von Bestechung aus dem Spiel.
Wie wird Russland den ARD-Dopingrechercheur Hajo Seppelt bei der WM in Empfang nehmen? Darf er berichten oder muss er zur Vernehmung? Was der Journalist selbst davon hält, sagt er im Gespräch.
Dem deutschen Journalisten Hajo Seppelt war zunächst das Visum für die Einreise nach Russland zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 verweigert worden. Nachdem dieses Einreiseverbot nun aufgehoben wurde, kommt es zu einer neuen Wendung.
Russland verweigert Hajo Seppelt, der zur Aufdeckung des Doping-Systems dort beitrug, das Visum zur Einreise für die Fußball-WM. Nun schaltet sich die Bundesregierung mit deutlichen Worten ein.
Nach schweren Ausschreitungen im Vorfeld geht das griechische Pokalfinale ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne. Die Probleme des griechischen Fußballs bestehen aber weiter.
Journalist Hajo Seppelt trug zur Aufdeckung des Doping-Systems in Russland bei und erhält kein Visum für die Einreise zur Fußball-WM. Nun verteidigt ein russischer Politiker die Entscheidung mit scharfen Worten.
Hajo Seppelt war maßgeblich an der Aufdeckung des Doping-Systems im russischen Sport beteiligt. Nun wird dem ARD-Experten das Visum für die Fußball-WM in Russland verweigert. Das sorgt für politischen Wirbel.
Investoren setzen sich für zwei neue Großwettbewerbe im Fußball ein. Fifa-Sponsoren zeigen sich offen – doch die europäische Spitze des Fußballverbandes ist gegen das Vorhaben.
Der Videobeweis war in der Bundesliga das Dauerthema Nummer eins und stand zwischenzeitlich sogar vor dem Aus. Bei der WM sollen die deutschen Schiedsrichter nun einen wichtigen Beitrag leisten.
Die Fifa und ihre Repräsentanten sind ein Inbegriff der Korruption und des Nepotismus. Trotzdem fiebern wir der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland entgegen. Warum eigentlich? Vielleicht verraten uns das neue WM-Bücher.
Wenn es so weitergeht, wird bald rund um die Uhr Fußball gespielt. Wo die Dollarzeichen leuchten, setzt die Vernunft aus – das war im Profifußball schon immer so. Wohin das führt, ist leicht zu erkennen.
Die Vereinigten Staaten bewerben sich gemeinsam mit Kanada und Mexiko um die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Nun schaltet sich der amerikanische Präsident Donald Trump ein. Natürlich per Tweet.
Bald wird die Fußball-WM in acht Jahren vergeben. Neben einem Trio um die Vereinigten Staaten bewirbt sich Marokko. Nun aber gibt es Aufregung um einen möglichen Interessenskonflikt der Generalsekretärin der Fifa.
Der ehemalige DFB-Kapitän wird bei der Weltmeisterschaft in Russland für die ARD im Einsatz sein. Philipp Lahm ist allerdings nicht der einzige Experte des TV-Senders.
Der Videobeweis sorgt nicht erst seit dem kuriosen Halbzeit-Elfmeter in Mainz für viel Aufregung im Fußball. Nun erklärt der Weltverband, wie es bei der WM 2018 besser laufen soll.
Eine neue Weltmeisterschaft und mehr Turniere: Ein Konsortium mit einem japanischen Tech-Konzern macht dem Fußball-Weltverband angeblich ein unglaubliches Angebot. Darum geht es.
Investoren wollen angeblich für immense Summen zwei Fußball-Turniere kaufen. Fifa-Präsident Infantino soll einen solchen Mega-Deal angedeutet haben. Oder ist es ein Ablenkungsmanöver?
Fifa mischt sich nicht ein in Fall Petersen +++ Streich muss zahlen +++ Tuchel nach Paris? +++ Torres verlässt Atlético +++ Kurioser Regelverstoß in dritter Liga +++ Fußball kompakt am Montag.