Gefährliches Fahrwasser
Seglerin Tina Lutz fühlt sich verschaukelt, weil der Deutsche Segler-Verband (DSV) ihre Konkurrentin Kathrin Kadelbach für die Sommerspiele in London nominieren will. Der DSV hat den Streit zugespitzt - durch Untätigkeit.
Seglerin Tina Lutz fühlt sich verschaukelt, weil der Deutsche Segler-Verband (DSV) ihre Konkurrentin Kathrin Kadelbach für die Sommerspiele in London nominieren will. Der DSV hat den Streit zugespitzt - durch Untätigkeit.
Nach dem Wechsel von Österreichs Team ins deutsche ist Fritz Dopfer in die Weltspitze vorgestoßen. Schon jetzt spürt Felix Neureuther den internen Druck.
Die bei der WM gezielt blockierte Seglerin Tina Lutz geht weiter in die Offensive. Ihr Rechtsanwalt fordert, der Segler-Verband soll Rivalin Kathrin Kadelbach sperren.
Die gnadenlose Auseinandersetzung unter den deutschen Seglerinnen Tina Lutz und Kathrin Kadelbach um die Olympiateilnahme im 470er könnte vor Gericht weitergehen.
Andrea Henkel hat noch Lust auf Biathlon und macht bis 2014 weiter. Die letzte Mohikanerin aus glorreichen Tagen bleibt. Dennoch gegen die deutschen Frauen Grund zur Sorge.
Dirk Lange hat als Schwimm-Bundestrainer vieles angestoßen. Aber seit Wochen war sein Abschied beschlossene Sache. Nun gilt es für den Verband, die richtigen Lehren zu ziehen.
Für den technischen Fortschritt leisten sich die Biathlon-Mächte neue Hightech-Heiligtürmer. Die Deutschen profitieren von einem 400 PS starken Wachs-Truck.
Magdalena Neuners Rücktritt trifft die Biathlon-Auswahl in ihrer schwierigsten Phase. Rang sechs in der Staffel in Hochfilzen erscheint wie ein Vorgeschmack auf die Zukunft.
In Österreich einer unter vielen, in Deutschland eine Hoffnung - Fritz Dopfer überrascht im Riesenslalom. Auf dem Treppchen stand seit 1994 kein DSV-Fahrer mehr.
DSV besetzt Posten des scheidenden Dirk Lange erst nach den Spielen in London neu. Bis dahin steht der Fahrplan ohnehin - kommt dann ein Boss, der auch etwas zu sagen hat?
Bleibt Lange bis Olympia 2012 Bundestrainer der Schwimmer? Präsidentin Thiel bestätigt „Abstimmungsgespräche“. In der Causa Steffen sind alle Gespräche geführt.
Für den Tisch Da neigt sich der kaum da gewesene Sommer gerade so seinem Ende entgegen, da schlittern schon wieder die Wintervorboten durch den Alltag: Menschen in Daunenjacken, Schneemeldungen aus den Alpen, Lebkuchen an der Supermarktkasse.
BERLIN. Britta Steffen wirbt um Verständnis für ihre vorzeitige Abreise von den Schwimm-Weltmeisterschaften in Schanghai vor sieben Wochen. "Insofern habe ich einen guten Schritt in Richtung Olympia getan, weil ich vier Tage früher ...
Die Zielvorgabe war klar: zweimal Gold, zweimal Silber, zweimal Bronze. Am Ende bleiben den Schwimmern in Schanghai fünf Bronzemedaillen – auch wegen des turbulenten WM-Ausstiegs von Britta Steffen.
Am Sonntag erreichten die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) in Schanghai liebe Grüße aus Heidelberg. Nicht persönlich, sondern durch ein Zeitungsinterview in einem Boulevardblatt. Absenderin war Britta Steffen, und das war einigermaßen erstaunlich.
SCHANGHAI. "Wie heißt es immer so schön", sagte Bundestrainer Dirk Lange, "der erste Eindruck und der letzte sind entscheidend." Die waren bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Schanghai aus deutscher Sicht hervorragend.
Die Schwimm-WM hinterlässt Spuren – bei Aktiven und Mannschaftsführung. Die Führung des DSV ist gut beraten, die Kräfte für das letzte Jahr vor dem Vier-Jahres-Höhepunkt Olympia zu bündeln und persönliche Eitelkeiten ruhen zu lassen. Brandherde gibt es schließlich genug.
Der DSV will mit Britta Steffen reden. Sabine Lisicki verpasst das Finale. Peyton Manning erhält einen Rekordvertrag. Bernhard Langer ist ohne Chance. Und Cadel Evans wird nur Zweiter - in Bochum. Sport kompakt am Sonntag.
nle. SCHANGHAI. "Das sind die Jungs", sagte Bundestrainer Dirk Lange, "die wir brauchen." Siegertypen, Athleten, die mit ihrer Aufgabe wachsen. Einer dieser Athleten im Deutschen Schwimm-Verband (DSV), einer der "neuen Generation", ...
Es gibt nach der vorzeitigen Abreise von Britta Steffen doch noch gute Nachrichten aus dem deutschen Schwimmteam: Nachwuchsmann Christian vom Lehn holt Bronze über 200 Meter Brust. Der Amerikaner Ryan Lochte hat sich unterdessen schon seinen dritten Titel gesichert.
SCHANGHAI. Es war eine zweite Chance für Britta Steffen, die Möglichkeit zu einem Neustart in eine Schwimm-WM, die für sie schlimm begonnen hatte. In der 4×100-Meter-Freistil-Staffel am Sonntag war sie weit unter ihren Ansprüchen geblieben.
Britta Steffen steht selbst vor einem Rätsel: Die Olympiasiegerin erfüllt auch im Vorlauf über 100 Meter Freistil ihre Ansprüche nicht mehr und gibt auf. Sie tritt bei der WM in keinem Rennen mehr an, auch nicht in der Staffel. Die Kritik bleibt nicht aus.