Trennung auf Geheiß des DOSB
Der DOSB greift stark in die Belange seiner Fachverbände ein. Nun trennt sich die Eisschnelllauf-Gemeinschaft auf Geheiß des Dachverbandes von Sportdirektor Günter Schumacher. Das freut auch Claudia Pechstein.
Der DOSB greift stark in die Belange seiner Fachverbände ein. Nun trennt sich die Eisschnelllauf-Gemeinschaft auf Geheiß des Dachverbandes von Sportdirektor Günter Schumacher. Das freut auch Claudia Pechstein.
Ohnmächtig stemmen sich die Curler gegen den verordneten Stopp sämtlicher staatlicher Fördergelder. Doch das Aus scheint beschlossene Sache. „Der Curling-Verband geht kaputt“.
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik verliert ein olympischer Sportverband die öffentliche Förderung.
Der Präsident des Deutschen Olympischen Sport-Bundes rechtfertigt die Streichung der Fördergelder fürs Curling. Es habe keine Alternative gegeben. Den anderen Sportarten sichert er den Status quo zu.
Der Doping-Opfer-Hilfeverein fordert Rolf Beilschmidt zum Rücktritt auf: „Durch die jahrelange massive Verhinderung der Aufarbeitung im thüringischen Sport, ist dem deutschen Sport schwerer Schaden entstanden.“
Deutschland plant ein scharfes Anti-Doping-Gesetz für Profis. Doch sie sind nur die Spitze des Eisbergs. Geschluckt und gespritzt wird überall - auch ganz unten. Die Verbreitung ist flächendeckend.
Der deutsche Sport will sich erst 2015 festlegen, ob sich Berlin oder Hamburg für Olympia bewerben. Im F.A.Z.-Interview kritisiert DOSB-Präsident Hörmann die Dominanz des Fußballs und fordert mehr Geld für die Spitzensportförderung.
Heftige Kritik an Bundestrainer Guidetti ++ Fürst schmettert gegen ihren Bundestrainer ++ DOSB bittet Experten um Rat im Fall Pechstein ++ Andy Schleck radelt nicht mehr ++ Bayerns Basketballer gewinnen ++ Sport kompakt am Donnerstag.
Täterin oder Opfer? Der DOSB lässt den Fall Claudia Pechstein untersuchen. Die Antwort, so viel darf man vorwegnehmen, wird wohl der Athletin in die Karten spielen.
Ingo Steuer bekommt keinen Verjährungsbonus auf seine Spitzeltätigkeit. Nun trennt sich offenbar Aljona Savchenko von ihrem langjährigen Eislauftrainer - aus finanziellen Gründen.
Die Politik einigt sich auf einen Entwurf zu einem Anti-Doping-Gesetz. Man muss den Eindruck haben, der Spitzensport sitze nicht mit im Boot, wenn in Berlin über sein Schicksal entschieden wird.
Zehn Jahre wurde diskutiert, nun hat sich die Bundesregierung nach F.A.Z.-Informationen auf ein scharfes Anti-Doping-Gesetz geeinigt. Demnach sollen Spitzensportler schon bei Besitz geringer Mengen unerlaubter leistungssteigernder Mittel bestraft werden.
Olympia in Deutschland? 2024 oder 2028? Hamburg und Berlin? Das bittere Beispiel München lehrt: Die Olympia-Entscheid „steht und fällt“ mit der Stimmung im Land.
Der Berliner und der Hamburger Senat sprechen sich für eine Bewerbung um Olympia 2024 oder 2028 aus. Obwohl beide Konzepte erst am 1. September öffentlich präsentiert werden, sickern einige Details schon durch.
Ingo Steuer wird nicht als Bundestrainer der Eiskunstläufer angestellt. Im Innenministerium sind die Vorbehalte gegen den ehemaligen Stasi-Mitarbeiter aber noch sehr groß.
Mit „völligem Unverständnis“ reagiert der Doping-Opfer-Hilfeverein auf den „sportpolitischen Fauxpas“, den früheren Stasi-Mitarbeiter Ingo Steuer wieder mit Bundesmitteln zu finanzieren.
Drei offizielle Kandidaten für die Olympischen Winterspiele 2022 bleiben übrig. Offen ist aber noch, ob sich Oslo neben Almaty und Peking, auf der IOC-Session 2015 wirklich zur Wahl stellen wird.
Beim Parlamentarischen Abend in der Berliner Vertretung des Landes Hessen erfährt das Thema Sportförderung eine kritische politische Würdigung.
Stimmungsumschwung nach dem Cas-Urteil: Eisschnellläuferin Claudia Pechstein spricht im F.A.Z.-Interview über ihre Rehabilitierung, fehlende Unschuldsvermutung bei Sportlern – und ihre Pläne für 2018.
Das Internationale Olympische Komitee will den Bau einer Gedenkstätte für die Opfer des Attentats auf die Olympischen Spiele 1972 finanziell unterstützen.
Die für den Leistungssport zuständige Vizepräsidentin Christa Thiel wird nicht mehr dem neuen Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes angehören.
Der Deutsche Schachbund (DSB) erhält keine Leistungssportförderung mehr. Das Innenministerium begründet dies mit „fehlender eigenmotorischer Leistung“ im Schachsport.
Der Streit um die Schiedsgerichtsvereinbarungen im deutschen Sport eskaliert. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper ignoriert dazu das Urteil von München. Die Verbände sind verunsichert.
DOSB-Präsident Hörmann weist die Anschuldigung Hartings zurück, der DOSB untergrabe dessen Sportlotterie-Projekt. Unterstützt wird Hartings Idee von der Sporthilfe.
Wenn der deutsche Sport international Schritt halten will, kommt er an einer modernen Verbandsführung nicht vorbei - im Leistungs- wie im Breitensport.
Spitzensportler generös fördern helfen, das will Robert Harting mit einer Privatlotterie. Nicht jedem ist das Recht. Im Interview spricht der Olympiasieger und Weltmeister im Diskuswerfen über Widerstände des organisierten Sports gegen sie.
Die von Robert Harting angegriffenen DOSB-Funktionäre Walter Schneeloch und Hans-Peter Krämer weisen den Vorwurf der Intrige zurück und kündigen strafrechtliche Konsequenzen an.
Nach F.A.Z.-Informationen soll das ehrenamtlich arbeitende DOSB-Präsidium mit Alfons Hörmann an der Spitze in eine Art Aufsichtsrat umgewandelt werden. Vorbild für die Änderung ist Nordrhein-Westfalen.
Der DOSB lässt sich von der gescheiterten Bewerbung von München und Garmisch-Partenkirchen für die Olympischen Winterspiele 2022 nicht schocken. Ziel bleibt Olympia in Deutschland.
Offenbach wollte beim Wettbewerb Mission Olympic „Deutschlands aktivste Stadt“ werden, daraus wurde ein teures Unterfangen. Ein Gutachten verneint einen Rechtsverstoß, neue Budgetrichtlinien soll es trotzdem geben.
Die deutschen Leistungsplaner hatten für die Spitzensportförderung einen Mehrbedarf von jährlich 38 Millionen Euro errechnet. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat acht Millionen genehmigt.
Die XXII. Olympischen Winterspiele von Sotschi sind fürs deutsche Team unbefriedigend zu Ende gegangen. Im Interview spricht DOSB-Präsident Alfons Hörmann über zu wenige Medaillen und einen Dopingfall zu viel.
Der Tag der Abschlussfeier ist auch der Tag für eine Bilanz: Medaillenziel in Sotschi verfehlt, dazu auch noch ein Doping-Fall. Der deutsche Sport hat viele Probleme. Dabei will er mehr Geld.
Doppel-Olympiasieger Felix Loch ist zum Fahnenträger des deutschen Teams bei der Abschlussfeier der XXII. Olympischen Winterspiele bestimmt worden. DOSB-Chef Alfons Hörmann lobte derweil die Spiele von Sotschi als die bislang besten für die Sportler.
Evi Sachenbacher-Stehles positiver Doping-Test dürfte das Ende ihrer Karriere bedeuten. Sie schreibt „vom schlimmsten Albtraum, den man sich vorstellen kann“. Eine erste Erklärung bietet sie schon an: „Nahrungsergänzungsmittel“.
Die deutschen Freestyle-Skifahrer bleiben ohne Medaille. Sportdirektor Maier hat die Schuldigen ermittelt: Staat und Sportbund fördern nur mit „lächerlichen“ Summen.