„Dann nehmen wir Novi Sad auseinander“
Säbelfechter Max Hartung will bei der EM in Serbien nach Einzel-Gold auch mit dem deutschen Team auftrumpfen – er hat bei seinen Mitstreitern noch etwas gut zu machen.
Säbelfechter Max Hartung will bei der EM in Serbien nach Einzel-Gold auch mit dem deutschen Team auftrumpfen – er hat bei seinen Mitstreitern noch etwas gut zu machen.
Der DOSB scheint bereit, die Forderung des Vereins „Athleten Deutschland“ nach einer finanziellen Förderung durch den Bund mit dem Ziel einer Unabhängigkeit zu akzeptieren.
Der deutsche Sport reduziert seinen Finanzanspruch gegenüber dem Bund. Kleinster Posten unter den nun aufgelisteten Prioritäten, für die Geld benötigt wird, ist ein großes Projekt für Olympia.
Der DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat sich mit dem deutschen Innenminister Horst Seehofer getroffen und über die geplante Reform des Spitzensports im Land gesprochen. Dessen Meinung überrascht.
Der Diskuswerfer unterstützt die deutschen Athletenvertreter bei ihren Forderungen nach mehr Geld vom IOC. Dessen Präsident Thomas Bach will ihnen derweil die „olympische Solidarität“ in Lausanne erklären.
Deutsche Top-Sportler wollen der Politik und dem DOSB nicht mehr als „Nutzobjekte“ dienen. Sie kämpfen um die Finanzierung einer unabhängigen Athletenvertretung. Und das ist nicht die einzige Forderung.
Zwischen der Mittelforderung für die Spitzensportreform und dem gegenwärtigen Finanzplan der Regierung gibt es eine krasse Differenz. Nun gibt es eine Krisensitzung des Sports – mit klarem Ergebnis.
Der DOSB trifft sich zum Krisengipfel. Das ist die Konsequenz aus mangelhaftem Verhandlungsgeschick. Der Spitzensport muss wegen der Unfähigkeit zum Konsens um seine optimale Förderung bangen.
Statt der goldglänzenden Zukunft entgegenzustreben, herrscht Empörung im deutschen Sport: Wo bleibt der Geldsegen? Doch die Funktionäre haben die Politik nicht überzeugt.
Die Ablehnung „fußballbezogener“ Varianten im digitalen Bereich nimmt ab. Viele Fußballklubs betreiben selbst eine E-Sport-Abteilung. Doch gegen bestimmte Spielformen bezieht der DFB weiter Stellung.
Der DOSB will wohl die Spitzensportreform erst dann umsetzen, wenn die Fördergelder vom Bund erhöht werden. Doch dem schiebt die Regierung einen Riegel vor. Nun sind die Verbände zur Krisensitzung geladen.
In der Debatte um die Förderwürdigkeit des deutschen Sports kommt es zu zahlreichen Reaktionen. Während für manche die Kritik am Sport nicht „von der Hand zu weisen“ ist, klagen direkt Betroffene über drängende Probleme.
Vier Jahre Arbeit an der Spitzensportreform, kein Fortschritt: Der Befund des Bundesrechnungshofs zur Leistung des DOSB könnte deutlicher nicht sein – das Innenministerium stimmt zu. Nun stellen sich viele Fragen.
Der DOSB verzockt sich beim Poker um mehr Geld durch den Bund. Das liegt auch am Kleinkrieg, auf den sich der Verband einließ. Die fehlenden Mittel werden die Athleten kleinerer Disziplinen und ihre unterfinanzierten Trainer treffen.
Der DOSB soll vom Bund von 2019 an für den Spitzensport viel weniger Geld als gefordert bekommen. Gleichzeitig wird ein Kritiker in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
Seehofers Mann für den Sport: Stephan Mayer besteht auf Spitzensportreform und will Athletenvertreter direkt fördern. Der Staatssekretär im Innenministerium gibt den Ton an in einem Triumvirat der Konservativen in der deutschen Sportpolitik.
DOSB-Präsident Alfons Hörmann möchte die Spitzensport-Reform im kleinsten Kreis anpassen und ändern. Die Reaktionen auf den Vorstoß sind deutlich.
DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht die Reform des Spitzensports offenbar gescheitert. Deswegen bittet er Innenminister Horst Seehofer dringend um ein Treffen. Diese Wende dürfte viele überraschen.
Deutsche Athleten haben erkannt, dass sie ihre Positionen selbst vertreten müssen und nicht zu bloßen Objekten der Sportpolitik verkommen dürfen. Auf solche Sportler sollten Funktionäre stolz sein. Oder ist Mündigkeit doch nicht ihr Ziel?
Säbelfechter und Athletensprecher Max Hartung pariert eine Attacke auf den Verein „Athleten Deutschland“. Dabei geht es um Mitbestimmungsrecht und die Frage, ob dies innerhalb oder außerhalb des DOSB umgesetzt wird.
Wenn die Politik dem Sport die lange Leine lässt, wäre es das falsche Signal. Es wäre schlimmer als der einhergehende Ruch, dass Verbandsfürst Hörmann dank des gleichen Parteibuchs wie CSU-Minister Seehofer Personalentscheidungen im Innenministerium trifft.
Er tritt als neuer Bayern-Trainer das Erbe des längst legendären Jupp Heynckes an. Niko Kovac hat Eigenschaften, die ihm zum Start helfen werden. Doch es stellt sich eine spannende Frage.
Die österreichische Biathletin Lisa Theresa Hauser und die Rugby-Abteilung des USV Potsdam werden im Biebricher Schloss für vorbildliches Verhalten ausgezeichnet.
Vor die Staats-Millionen für den Sport hat das Innenministerium das Potentialanalysesystem gesetzt. Es soll angeblich voraussagen, welche Athleten am ehesten Medaillen gewinnen könnten – und welche nicht. Doch eigentlich geht es um etwas anderes.
Peter Beuth ist ein Mann des Sports. Der hessische Innenminister spricht im F.A.Z.-Interview über die Förderung der Spitzensportler im Land, austrocknende Schwimmbäder und Polizeikosten.
Die Winterspiele haben in ihren besten Momenten die Kraft des Sports gezeigt. Das Desinteresse des IOC am staatlich organisierten Doping Russlands ist indes erschütternd.
Mehr Medaillen gab es nie für eine deutsche Mannschaft bei Winter-Olympia. Doch nun ist es Zeit, an die Zukunft zu denken. Und da stellt sich eine entscheidende Frage.
Team Deutschland hat bei den diesjährigen Olympischen Winterspielen 31 Medaillen geholt. Damit übertraf der DOSB das selbstgesteckte Ziel, das Ergebnis von Sotschi 2014 zu toppen, bei weitem.
Die deutschen Spieler stellen bei Olympia die Eishockey-Welt auf den Kopf. Nach dem sensationellen 4.3-Sieg über Kanada stehen sie im Finale. FAZ.NET hat die besten Reaktionen gesammelt.
Der scheidende Bundesinnenminister Thomas de Maizière spricht im F.A.Z.-Interview darüber, warum für Deutschland das niederländische System nicht in Frage kommt und warum man sich von nordkoreanischer Propaganda nicht beeindrucken lassen sollte.
Das reiche IOC verbietet Athleten Werbung während der Winterspiele und zahlt auch kein Startgeld. Der Unmut wächst – gerade unter deutschen Teilnehmern. Jetzt interessieren sich sogar die Behörden dafür.
Aus dem Entwurf des Koalitionsvertrages geht hervor, dass die künftige Regierung unter anderem die Spitzensportförderung um zwei Komponenten anreichern will. Zudem soll E-Sport als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht anerkannt werden.
Am Freitag wird die deutsche Fahne von Eric Frenzel getragen. Der Nordische Kombinierer setzt sich bei der Auswahl unter anderem gegen Claudia Pechstein durch. Zunächst aber muss er am Münchner Flughafen eine ungeplante Pause einlegen.
Der Sportgerichtshof hebt die Olympiasperren für 28 russische Athleten auf. Trotzdem sollen diese nach Ansicht von IOC und DOSB-Chef Hörmann nicht bei den Winterspielen starten dürfen. Ein deutscher Anwalt attackiert derweil den Wada-Ermittler.
Fünf deutsche Athleten stehen zur Wahl als deutscher Fahnenträger zum Start der Winterspiele. Mit dabei ist auch die umstrittene Eisschnellläuferin Claudia Pechstein.
Vor nicht einmal einem Jahr wurde der Fechter Max Hartung deutscher Athletensprecher. Nun droht er mit Aufgabe. Denn er muss erkennen, dass der Sportler hierzulande am Ende der Kette steht.