Chancen und Risiken eines neuen deutschen Olympia-Projekts
Der Präsident des DOSB spricht sich zugunsten des nordrhein-westfälischen Olympia-Projekts 2032 aus – Berlin liebäugelt jetzt mit 2036. Wie wollen sie die Skeptiker beruhigen?
Der Präsident des DOSB spricht sich zugunsten des nordrhein-westfälischen Olympia-Projekts 2032 aus – Berlin liebäugelt jetzt mit 2036. Wie wollen sie die Skeptiker beruhigen?
„Warum muss man im Juli auf dem Gletscher trainieren?“ Top-Athleten wissen ziemlich genau, dass sie die Umwelt über Gebühr belasten. Sie verlangen Veränderungen – dringend.
Der organisierte deutsche Sport bittet mit Blick auf seine Rolle während des Dritten Reiches und sein Verhalten danach um Entschuldigung. Athleten ist es allerdings untersagt, sich überall zu positionieren.
Ob für die Marketingreise nach China oder für den Schnee nach Südamerika – Profisportler reisen ständig um die Welt. Das ist Teil ihres Berufs, doch was tun die verschiedenen Branchen gegen die fatalen Bilanzen?
Der Konflikt spitzt sich sieben Monate vor Beginn von Olympia 2020 in Tokio zu: Warum dürfen nur deutsche Athleten werben – und warum so begrenzt? Die EU-Kommission deutet ein Verfahren gegen das IOC an.
Bundesinnenminister Seehofer überrascht mit dem Angebot, die Sportstätten im ganzen Land modernisieren zu wollen. So ein Milliardenprojekt soll der Gesellschaft dienen.
Schreckmoment für Horst Seehofer: Wegen einer Warnmeldung muss der Bundespolizei-Hubschrauber, in den der Innenminister in Frankfurt eingestiegen ist, nach nur wenigen Minuten in der Luft zum Boden zurückkehren. Der Minister ist froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
Mit frischem Geld sollen Schwimmbäder, Sporthallen und Sportplätze modernisiert werden. Der Innenminister will einen neuen Goldenen Plan auflegen. Horst Seehofer spricht sich auch für eine Olympiabewerbung aus – mit einer Einschränkung.
Der deutsche Sport propagiert eine Bewerbung um Olympische Spiele in Deutschland als Heilsversprechen. Als größtes Hindernis gilt die Kanzlerin. Aber auch der Sport ist darauf gar nicht vorbereitet.
Die Athleten begehren immer mehr auf. Sie reklamieren, dass Fairness, Demokratie und Transparenz auch für sie gelten müssen. Gerade im Umgang mit den Verbänden.
Marc Zwiebler ist Athletensprecher im Badminton-Weltverband. Der 35-Jährige erhofft sich einen Aufschwung für seinen Sport, der von der Potential-Analyse des DOSB überraschend ganz vorne eingestuft wurde.
Lange kreißte die Spitzensportreform. Jetzt gebiert sie einen Sieger: Badminton, eine Sportart, in der Deutschland noch nie eine olympische Medaille gewonnen hat. Einige Verbände scheinen das System überlistet zu haben.
Auch der Sport profitiert von der Haushaltseinigung im Bundestag: Vor allem die nichtolympischen Disziplinen können sich über einen Geldregen freuen.
Bildschirme und Mäuse, Wettkämpfe in Computerspielen. In mehr als 200 Vereinen in Deutschland gehört das heute zum Angebot. Doch, ob es sich beim E-Sport tatsächlich um Sport handelt, bleibt umstrittenen. Besuch bei einem Training.
Die Interessenvertretung der Spitzensportler und ihr Präsident rüsten sich für die Auseinandersetzung mit dem IOC über die Beteiligung am Milliarden-Erfolg der Spiele.
Nach den Attacken auf Schiedsrichter bei Amateurfußballspielen werden Verbände und Politik aktiv. Der DOSB ist „fassungslos“, der DFB fordert „strenge Urteile“. Hessens Innenminister geht sogar noch weiter. Ein Verein reagiert entschieden.
Nach hohen Medaillenzielen bei Olympia will DOSB-Chef Hörmann von den einstigen Vorgaben nun nichts mehr wissen. Vermutlich ist es für einen Verbandspräsidenten eine Tugend, das Fähnchen nach dem Wind zu richten.
Sachverständige sprechen sich im Sportausschuss des Bundestags für eine Kronzeugenregelung aus. Sportler sollen allerdings nicht strafmildernd davonkommen. DOSB-Chef Hörmann fordert abermals neue Finanzierungsstruktur der Nada.
Die Unabhängigkeit der Anti-Doping-Kämpfer ist seit jeher ein großes Thema. Der DOSB zieht sich nun aus dem Aufsichtsrat der Nada zurück. Der Verweis auf die Stärkung der Unabhängigkeit muss nicht falsch sein, allein weil es vom DOSB kommt.
Die ehemalige Trainingsgruppe etwa von Konstanze Klosterhalfen ist nach einer Doping-Sperre für dessen Kopf Alberto Salazar gestoppt. Nun äußert sich der Deutsche Olympische Sportbund.
Die Jungs spielen Basketball, die Mädchen tanzen als attraktive Pausenfüller dazu: Diese Aufteilung passe nicht mehr in die heutige Zeit, meint Alba Berlins Geschäftsführer Baldi.
Ob E-Sport als Sport zählt, ist laut Innenminister Beuth nicht Entscheidung von Politik, sondern des jeweiligen Landessportbunds. Der Deutsche Olympische Sportbund entzog sich dieser Aufgabe bisher jedoch.
Sport- und Eventmanager Michael Mronz über eine private Bewerbung für die Sommerspiele 2032, das Potential der Region Rhein-Ruhr und die zentrale Frage ihrer Einwohner: Was habe ich davon?
Die Diskussion um E-Sport reißt nach dem umstrittenen Gutachten des DOSB nicht ab. Peter Beuth, Innen- und Sportminister in Hessen, über die Strategie der Gaming-Industrie und den Missbrauch des Sports durch Digitalministerin Dorothee Bär.
Eine Moderatorin stellt eine kritische Frage, Thomas Bach, Alfons Hörmann und Wolfgang Schäuble antworten: Doch was die Größen aus Sport und Politik zu sagen haben, ist auch nicht ganz pfiffig.
Nachdem sich Bakery Jatta erstmals öffentlich geäußert hat zu der Diskussion um seine Person, äußert nun DOSB-Präsident Hörmann Unverständnis bezüglich der Proteste konkurrierender Vereine. IOC-Chef Bach ermahnt die Medien.
Ein vom DOSB in Auftrag gegebenes Gutachten zur Gemeinnützigkeit von eSport stellt fest, dass es sich schon gar nicht um Sport handele, darauf entbrennt eine lebhafte Debatte. Sparen können hätte man sich beides: Gutachten und Diskussion.
Weil „jegliches Spiel an der Konsole“ keine großen Anforderungen an den Körper stelle, lehnt ein Rechtsgutachten des DOSB die Anerkennung des sogenannten „E-Sport“ als Sport ab. Der Chef des E-Sportbundes sieht das anders.
Wäre diese Doppelbelastung möglich? DOSB-Präsident Alfons Hörmann strebt nach einem politischen Amt. Er ist als Kandidat der CSU im Oberallgäu nominiert worden. Kritiker fürchten Interessenskonflikte.
Der Spitzensport steckt in einer Sinnkrise. Die laufende Reform wird daran nichts ändern. Zu seinem Erhalt müsste die Entstehung einer individuellen Leistung wieder in den Fokus rücken, im Sinne ihrer vorbildhaften Funktion. Das Gegenteil ist der Fall.
Auf tausende Fußballvereine in Deutschland kommt ein Problem zu: Wenn die EU Mikroplastik verbietet, sind auch Kunstrasenplätze gefährdet. Minister Horst Seehofer setzt sich für eine Übergangsregelung ein.
Digitale Wettkämpfe begeistern die Massen. In Köln findet mit der „ESL One“ nun eines der größten Gaming-Turniere statt. Im Interview spricht Medienpädagoge Daniel Heinz über „Blutbad“-Geschrei, Jugendschutz – und „E-Sport“ bei Olympia.
Michael Vesper wechselte vom DOSB in den Galopprennsport. Der frühere Politiker und DOSB-Vorstandsvorsitzende nutzt seine Kontakte für schnelle Pferde und Jockeys. Die Szene leidet unter einem Einbruch der Wetteinsätze.
An diesem Mittwoch diskutiert der Sportausschuss des Bundestags über sexualisierte Gewalt im Sport. Jan Holze, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend, im Interview über die Kultur des Hinsehens und finanzielle Druckmittel.
Nach der Entscheidung der deutschen Wettbewerbsbehörde zur Lockerung olympischer Werberegeln zugunsten der Selbstvermarktung der Athleten schließt die EU ein Verfahren gegen das IOC nicht aus.
Das IOC hat sich gegenüber dem Bundeskartellamt verpflichtet, die Werbebeschränkungen für deutsche Sportler zu lockern. Athletensprecher Hartung hat noch weiter gehende Forderungen.