„Es war viel ernster als ein paar Knochenbrüche“
Der Sturz des viermaligen Tour-de-France-Siegers Chris Froome trifft ihn schwerer als bislang bekannt. Seine Frau berichtet über seinen Gesundheitszustand. Das Ende seiner Karriere scheint möglich.
Die Weltmeisterschaft im Radsport wird zur Schauveranstaltung für Ruandas zunehmend repressiven Herrscher Paul Kagame. Die Branche ist angetan, der Bundestrainer findet es „einmalig“.
Der Sturz des viermaligen Tour-de-France-Siegers Chris Froome trifft ihn schwerer als bislang bekannt. Seine Frau berichtet über seinen Gesundheitszustand. Das Ende seiner Karriere scheint möglich.
Chris Froome erleidet bei einem schlimmen Sturz im Training zahlreiche Knochenbrüche. Der 40 Jahre alte Brite wird per Helikopter ins Krankenhaus gebracht und muss operiert werden.
Der kleine Pyrenäen-Ort Peyragudes ist für den legendären Bergflughafen bekannt, auf dem schon James Bond drehte. Es gab dort aber noch eine andere erstaunliche Aufführung, die in Erinnerung bleibt.
Auf der letzten Bergetappe fährt Simon Yates von Platz drei an die Spitze des Klassements. Am Colle delle Finestre fällt die Entscheidung. Vor sieben Jahren hatte der Brite dort einen Einbruch erlebt.
Die Tour ist vorüber, doch die Erinnerungen bleiben: Nach 21 Etappen und mehr als 3300 Kilometern sind die Fahrer im Ziel. Sieben Geschichten aus drei harten Wochen des wohl bekanntesten Radrennens der Welt.
Die Frankreichrundfahrt war geprägt von Hitze, Stürzen und Corona. Manche Radprofis schossen auch ohne Gelbes Trikot an die Spitze, andere erlitten trotz großer Leistung bittere Enttäuschungen. Sieben Tour-Geschichten schildern das Leben und Leiden im Feld.
Ein grauenhafter Sturz kostet den viermaligen Tour-Sieger Chris Froome beinahe die Karriere – und das Leben. Mit zäher Unerbittlichkeit kämpft er sich zurück. Mitleid hat er nun nicht mehr nötig.
Am Ende der 21 berühmtesten Serpentinen der Welt triumphierte der Brite Thomas Pidcock. In der Gesamtwertung liegt Jonas Vingegaard 2:22 Minuten vor Titelverteidiger Tadej Pogacar.
Schreckliche Unfälle selbst der besten Radprofis zeugen vom gewaltigen Risiko in diesem Sport. Das liegt am Druck im Wettkampf und am teils „lebensgefährlichen“ Trainingsalltag. Die Folgen können dramatisch sein.
2019 gewann Egan Bernal als erster Südamerikaner die Tour de France. Nun kämpft er auf der Intensivstation um seine Karriere. Bei einem Unfall mit einem Bus erleidet er schwere Verletzungen.
Die Königsetappe der Tour de France zwingt die Radprofis in ein ultrasteiles Finale. Tadej Pogačar sprengt die Gruppe der Favoriten und hat den Gesamtsieg vor Augen.
Kein Berg bereitet den Radprofis so große Schmerzen wie der Mont Ventoux. Auf der Tour-Etappe an diesem Mittwoch müssen sie sich gleich zweimal hinauf quälen.
Eine Frau mit einem Pappschild mit Grüßen an Opi und Omi sorgt zum Tour-Auftakt für einen Massensturz. Die Radprofis sind schockiert, ändern wird sich aber wohl nichts.
Rippenbrüche bei Lemoine, eine ausgerenkte Schulter bei Hirschi, ein Deutscher muss aufgeben: Auch ausgelöst durch einen Fan kommt es beim Auftakt der Tour de France zu Stürzen mit vielen verletzen Fahrern.
Chris Froome wollte Radsportgeschichte schreiben, dann stürzte er schwer. Nun fährt er deutlich hinterher, mitunter auf fast demütigende Art und Weise. Schafft er es überhaupt noch zur Tour de France?
Nach seinem bitteren K.o. bei der Tour de France meldet sich Primoz Roglic mit dem Sieg bei der Vuelta zurück. Beim Showdown in den Bergen kommt es zum Sekunden-Krimi. Auf der letzten Etappe gibt es einen deutschen Sieg.
Radstar Christopher Froome, der schon viermal die Tour de France gewonnen hat, dient bei der Vuelta klaglos seiner Mannschaft um Kapitän Carapaz, der nun das Klassement anführt.
Eine Zäsur für den Radsport: Die Dominanz des einstigen Super-Rennstalls Ineos ist dahin. Titelverteidiger Bernal muss seine Tour-Mission beenden. Was ist schiefgelaufen?
„Alles für Egan Bernal“ hieß das Motto beim Super-Rennstall Ineos. Doch der Plan geht nach hinten los. Nach sieben Toursiegen in den letzten acht Jahren endet bei der Tour de France eine Ära.
Das Team Ineos-Grenadier gibt sein Aufgebot für die Tour de France bekannt. Nicht dabei sind die früheren Gewinner Chris Froome und Geraint Thomas. Statt mit einer Dreierspitze geht die Star-Equipe nun mit einer klaren Nummer eins ins Rennen.
Der Favoritenkreis für die Tour de France war in diesem Jahr besonders groß. Doch nach schweren Stürzen kämpfen viele Fahrer mit Verletzungen. Auch für den deutschen Hoffnungsträger Emanuel Buchmann wird es ein Wettlauf gegen die Zeit.
In den Trikots von Sky und Ineos wurde Chris Froome zur prägenden Figur des Radsports. Nun entscheiden sich Team und Profi für einen klaren Schnitt. Bevor das neue Abenteuer beginnt, will sich der Brite noch einen Traum erfüllen.
Der britische Rad-Profi Christopher Froome will zurück in die oberste Weltspitze. Dafür würde er wohl auch nicht vor einem Teamwechsel zurückschrecken. Hinter den Kulissen gibt es Ärger.
Ineos-Manager Brailsford geht auf Distanz zur Tour – und plädiert für ein neues Geschäftsmodell im Radsport. Seinem Topfahrer Chris Froome kommt die Zwangspause derweil entgegen.
Im vergangenen Jahr verletzte sich der Radprofi Chris Froome schwer. Zwischenzeitlich musste der Brite sogar auf die Intensivstation. Nun gibt er Auskunft zu seinem derzeitigen Gesundheitszustand.
Nicolas Portal entwickelte aus einer tiefen Kenntnis der Topographie heraus Rennstrategien für Tour-de-France-Sieger. Der Sportliche Leiter des britischen Teams Ineos brachte drei Sieger der Rundfahrt hervor. Am Dienstag ist der Franzose im Alter von nur 40 Jahren gestorben.
Der im Juni gestürzte Radprofi Chris Froome hat sich in einem Interview an die Schrecksekunden seines Horror-Unfalls erinnert. Trotz schlimmer Verletzungen blickt der Brite optimistisch in die Zukunft.
Buchmann, Sagan, Ackermann: Bora-hansgrohe hat ein Luxusproblem – und muss im Hinblick auf die Tour Prioritäten setzen. Die Tendenz von Teamchef Denk geht zu einem deutschen Star.
Die Tour 2019 war die spannendste und interessanteste seit vielen Jahren. Dass die Ineos-Konkurrenz endlich Mut und Selbstvertrauen gefunden hat, ist die beste Nachricht nach drei Wochen Radsport. So kann es weitergehen.
Als erster Franzose seit 1821 Tagen trägt Julian Alaphilippe seit Montag das Gelbe Trikot. Der Jubel der französischen Radsport-Fans dürfte jedoch nicht bis zum Finale in Paris halten – und sich eine Frage bald abermals stellen.
Ist das Team Ineos unbezwingbar? Der Nachfolger von Sky tritt bei der Tour de France mit einer Doppelspitze an: Vorjahressieger Geraint Thomas und Wunderknabe Egan Bernal. Das ist aber nicht alles, das beeindruckt.
Der Milliardär Jim Ratcliffe hat das Radsport-Team von Sky übernommen – obwohl das Image der Mannschaft angekratzt ist. Als Nächstes könnte der umtriebige Brite einen Premier-League-Klub kaufen.
Sky steigt im Radsport aus: Was wird nun aus der Equipe, die in der Vergangenheit die Szene dominiert und beherrscht hat wie keine andere? Die Antwort könnte Segen und Fluch zugleich sein.
Mit großem finanziellen Einsatz verhalf der Sky dem Radsport-Team um um Tour-de-France-Gewinner Thomas zu vielen Erfolgen. Bald zieht sich der Medienkonzern zurück.
Mit einem Bergzeitfahren geht der Giro d’Italia 2019 in Bologna schon selektiv los. Auch auf dem weiteren Radweg bis zum finalen Etappenziel in Verona sind Zeitfahr- und Kletter-Qualitäten gefragt.
Eigentlich ist Simon Yates ein aggressiver Radfahrer. Doch bei der Vuelta wird er gezügelt. Was ihm selbst immer wieder schwer fiel, verhilft ihm in Spanien jedoch letztlich zum Sieg.