Deutsche Attacken bei der Tour de France
Die Gruppe der Radprofis aus Deutschland ist bei der 109. Tour de France relativ klein. Aber einige Fahrer haben durchaus Chancen, Etappen zu gewinnen. Ein Trio sticht heraus.
Die Gruppe der Radprofis aus Deutschland ist bei der 109. Tour de France relativ klein. Aber einige Fahrer haben durchaus Chancen, Etappen zu gewinnen. Ein Trio sticht heraus.
Die Tour de France fordert in diesem Jahr den kompletten Rennfahrer. Gerade deshalb scheint Pogacar unantastbar. Oder doch nicht? Roglic, Vingegaard, Wlassow und Thomas halten dagegen.
Die Tour de France fordert in diesem Jahr den kompletten Rennfahrer. Gerade deshalb scheint Pogacar unantastbar.
Das Radsport-Highlight des Jahres steht bevor, doch bei den deutschen Fahrern bleibt die Sorge vor den Folgen der Pandemie. Ein anderer Wettbewerb hat gezeigt, was das bedeuten kann.
Etappensieg bei der Tour, Gewinner bei der Deutschland Tour, Heimsieg bei Rund um Köln und nun erstmals deutscher Meister: der einstige Edelhelfer Nils Politt ist zum Siegfahrer geworden.
Für die Radrennställe heißt es: Zittern bis zur Tour de France. Zwei Wochen vor dem Start haben Dutzende Fahrer eine Corona-Infektion. Bora-Chef Denk spricht von einer „Lotterie“.
Tour-Sieger Tadej Pogačar und sein Teamkollege Rafal Majka machen den Etappensieg bei der Slowenien-Rundfahrt unter sich aus. Um den Gewinner zu bestimmen, greifen sie auf ein Kinderspiel zurück.
Zwei Wochen vor dem Start der Tour de France macht dem Radsport die Corona-Sommerwelle zu schaffen. Mehr als 30 Fahrer mussten die Tour de Suisse wegen eines positiven Tests beenden.
Lieber mit hoher oder niedriger Frequenz in die Pedale treten? Es kommt drauf an, was man trainieren möchte: das Herz-Kreislauf-System oder die Muskulatur. Für lange Strecken ist die Antwort klar.
Der deutsche Rennstall will vom erstmaligen Giro-Triumph profitieren. Demnächst soll der Erfolg bei der Tour de France folgen. Wie hat der Rennstall das geschafft?
Jai Hindley beschert dem deutschen Bora-Team beim Giro den ersten Gesamtsieg bei einer großen Rundfahrt. Neben dem Australier glänzt auch der deutsche Teamkollege Emanuel Buchmann.
„Das ist ein unglaubliches Gefühl, mit ganz großen Emotionen“: In Jai Hindley gewinnt zum ersten Mal ein Australier die prestigeträchtige Italien-Rundfahrt. Auch ein Deutscher hat Grund zur Freude.
Vor dem abschließenden Einzelzeitfahren überholt Jai Hindley den bislang führenden Richard Carapaz und könnte nun der erste Australier werden, der die Italien-Rundfahrt gewinnt.
Auf der schweren 17. Etappe des Giro d’Italia lässt Carapaz seinen Rivalen Hindley nicht ziehen und verteidigt seinen knappen Vorsprung in der Gesamtwertung. Als Tagessieger jubelt ein Solist.
Ein Star der Szene hört auf: Vincenzo Nibali überzeugt bei seinem Abschieds-Giro quer durch Italien in jeder Hinsicht. Das lockt vor allem die heimischen Anhänger an die Strecken.
Die 15. Etappe des Giro d’Italia gewinnt der Italiener Giulio Ciccone im Alleingang vor dem Kolumbianer Santiago Buitrago. Die Gruppe der Favoriten kam fast acht Minuten später ins Ziel. Auch Buchmann ist auf Kurs.
Nach zehn Tagen als Gesamtführender muss der Spanier Lopez das Rosa Trikot abgeben. Tagessieger ist der Brite Yates, der große Gewinner der Giro-Etappe freilich ein Anderer.
Der Italiener Alberto Dainese sorgt auf der elften Etappe des 105. Giro für den ersten Heimsieg. Der 24-Jährige setzt sich nach 203 Kilometer im Massensprint durch.
Das Bergtrikot hat er schon verloren, nun ist auch der Traum vom Rosa Trikot für Lennard Kämna geplatzt. Dagegen bringt sich Emanuel Buchmann beim Giro d’Italia in Position.
Der deutsche Radprofi Kämna kommt beim Giro d’Italia zwar als guter Sechster ins Etappenziel, verliert aber sein Bergtrikot an Tagessieger Bouwman.
In einer Millimeterentscheidung verweist der Franzose Arnaud Démare den Australier Caleb Ewan auf Rang zwei. Der deutsche Profi Lennard Kämna verteidigt indes seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung problemlos.
Radprofi Lennard Kämna verteidigt sein Bergtrikot beim Giro d’Italia und bestätigt so seine Triumphfahrt den Ätna hinauf. Dabei war seine Leidenschaft fürs Rennrad zeitweise erloschen gewesen.
Lennard Kämna setzt sich mit 13 weiteren Ausreißern früh vom Feld ab. Beim Ausscheidungsfahren am Ätna zeigt der 25-Jährige Deutsche dann seine Bergqualitäten. Auch das Rosa Trikot ist nicht mehr fern.
Beim Giro d’Italia ist Emanuel Buchmann vorerst ins Hintertreffen geraten. Für seinen Helfer Lennard Kämna läuft es besser. Die dritte Etappe gewinnt ein früherer Weltmeister.
Hart arbeiten, nie aufgeben: Emanuel Buchmann ist so etwas wie der Sisyphos des Radsports. Der Giro d’Italia kann nun zur Zäsur in der Laufbahn des Deutschen werden.
Am 1. Mai sorgt die 61. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt für Hochstimmung bei den Radfans. Für Rutsch und Degenkolb endet das Rennen jedoch ernüchternd.
Der Plan geht auf: Sam Bennett vom deutschen Team Bora-hansgrohe hängt beim Radrennen am 1. Mai alle ab. Die deutschen Lokalmatadoren John Degenkolb und Jonas Rutsch verpassen vordere Platzierungen.
Jonas Rutsch hat den Frust aus den Frühjahrs-Klassikern in Trainingseifer umgewandelt. Für das Heimspiel am 1. Mai hat der Odenwälder Radprofi einen kleinen Vorteil.
Deutschlands größter Rennstall wollte nach einer Neuaufstellung schnelle Erfolge und viele Siege. Aber Bora-hansgrohe kommt im Jahr 2022 schwer in die Gänge. Mit dem 1. Mai soll der Aufschwung kommen.
Der Belgier Evenepoel gewinnt den Frühjahrsklassiker in seiner Heimat vor zwei Landsleuten – und gilt nun wieder als der nächste Eddy Merckx. Weltmeister Julian Alaphilippe verletzt sich bei einem Massensturz schwer.
Der Belgier Teuns tritt beim Radklassiker Flèche Wallonne 300 Meter vor dem Ziel an und hängt die Top-Favoriten Pogacar und Alaphilippe ab. Auch Valverde geht die Kraft aus.
Milan Vader, Radprofi aus den Niederlanden und Teamkollege von Olympiasieger Primoz Roglic, stürzt bei der Baskenland-Rundfahrt schwer. Medienberichten zufolge ist sein Zustand sehr ernst.
Der Eritreer Biniam Girmay und der Odenwälder Jonas Rutsch geben am 1. Mai ihre Premiere beim Radrennen Frankfurt-Eschborn. Weitere namhafte Starter kündigt der Veranstalter an.
Schreckliche Unfälle selbst der besten Radprofis zeugen vom gewaltigen Risiko in diesem Sport. Das liegt am Druck im Wettkampf und am teils „lebensgefährlichen“ Trainingsalltag. Die Folgen können dramatisch sein.
Der Däne Mads Pedersen gewinnt die dritte Etappe der Radfernfahrt Paris-Nizza. Bei Tirreno-Adriatico verpasst ein Deutscher den Tagessieg nur knapp.
Radprofi Maximilian Schachmann hat eine besondere Beziehung zur Fernfahrt Paris–Nizza. Nach einer Zwangspause wegen Corona peilt der Allrounder nun seinen dritten Sieg in Serie an.