Der letzte Sieger im Schatten des Virus?
Maximilian Schachmann gewinnt das Radrennen Paris–Nizza, das anders als viele Sportveranstaltungen und auch trotz großer Bedenken nicht abgesagt wird. Doch die Zukunft ist völlig ungewiss.
Maximilian Schachmann gewinnt das Radrennen Paris–Nizza, das anders als viele Sportveranstaltungen und auch trotz großer Bedenken nicht abgesagt wird. Doch die Zukunft ist völlig ungewiss.
Zwischendurch hatte er das Gelbe Trikot virtuell bereits verloren, doch am Ende der Bergetappe triumphiert Maximilian Schachmann doch noch beim vorerst letzten Radrennen der Saison.
Bislang war Mailand-Sanremo nur in einigen Kriegsjahren ausgefallen. Nun fällt der Frühjahrsklassiker dem Coronavirus zum Opfer, ebenso wie die Fernfahrt Tirreno-Adriatico.
Hawaii-Siegerin Anne Haug treibt im Training nicht der Gedanke an den nächsten Sieg an, sondern das Streben, besser zu werden. Für Doping-Sünder hat sie kein Verständnis.
Das Team Bora-hansgrohe will die Nummer eins im Radsport werden. An Frontmann Sagan kam lange niemand vorbei. Doch jetzt kommen junge Rennfahrer mit ganz besonderen Ambitionen.
Degenkolb, Ackermann, Politt: Das deutsche Team setzt bei der Straßen-WM auf Vielfalt. Doch die Vorbereitung lief nicht optimal – und die Gegner sind eigentlich zu stark.
Deutschland darf bei der Rad-WM auf die Dienste von Zeitfahrspezialist Tony Martin hoffen. Im Straßenrennen ruhen die Hoffnungen auf dem Oberurseler John Degenkolb und Pascal Ackermann.
Slowenien könnte bald zu einer Radsportnation aufsteigen. Primoz Roglic dürfte der Gesamtsieg der Vuelta sicher sein, dahinter überzeugt ein erst 20 Jahre alter Landsmann auf der letzten Bergetappe.
Lennard Kämna hatte schwierige Jahre hinter sich, gönnte sich eine Auszeit – und kam dann bei der Tour de France so richtig im Radsport-Peloton an. Nun soll er in Buchmanns Schatten zu einem Topfahrer reifen.
Der deutsche Radprofi Ackermann nimmt den Verlust seiner Gesamtführung bei der Deutschland-Tour gelassen. Auch bei der Vuelta wechselt das Trikot des Führenden.
Im Fahrerfeld tummelt sich einige Prominenz. Die Deutschland-Tour hat aber auch noch mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Die Organisatoren bauen auf eine langfristige Strategie.
Pascal Ackermann setzt sein Super-Jahr 2019 mit dem Auftaktsieg bei der Deutschland-Tour fort. Für ihn ist es bereits der neunte Saisonsieg. Am Freitag wird er auch im Roten Trikot des Gesamtersten unterwegs sein.
Buchmann, Sagan, Ackermann: Bora-hansgrohe hat ein Luxusproblem – und muss im Hinblick auf die Tour Prioritäten setzen. Die Tendenz von Teamchef Denk geht zu einem deutschen Star.
Max Walscheid wird nach dem Massensprint auf der vierten Vuelta-Etappe wegen eines „irregulären Sprints“ zurückversetzt. Für einen der Favoriten ist indes die Rundfahrt schon beendet.
Nach der hügeligen Fahrt zum Küstenort Alicante setzt sich der Ire Sam Bennett im Massensprint durch und beschert seinem deutschen Team den ersten Sieg.
Nach dem tragischen Unfall bei der Polen-Rundfahrt gibt der Mannschaftsarzt des verstorbenen Fahrers Bjorg Lambrecht nun Details zur Todesursache bekannt. Das Rennen geht derweil weiter.
Bei der dritten Etappe der Rundfahrt stürzt der Belgier bei schwierigen Wetterbedingungen. Noch auf der Straße wird Lambrecht reanimiert, kurze Zeit später verstirbt das Radsport-Talent.
Die nächste Generation deutscher Radprofis steht zur Ablösung bereit. Allen voran Emanuel Buchmann, der als Tour-Vierter in die Weltspitze der Rundfahrer vorstieß. Die Zeit der Muskelmänner neigt sich hingegen dem Ende.
Emanuel Buchmann gelingt bei der Tour de France ein großer Erfolg. Der Deutsche ist vor der Schlussetappe Vierter der Gesamtwertung. Zuvor spricht er über seine Leistung, Nervosität und einen brenzligen Moment.
Die Tour de France ist ein Mythos. In diesem Jahr findet die 106. Auflage des Radsport-Klassikers in Frankreich statt. Die F.A.Z. sammelt die vielen kleinen Geschichten rund um das Spektakel.
Egan Bernal fährt in Gelb nach Paris. Es gab schon jüngere Tour-Sieger als ihn – aber das war vor mehr als hundert Jahren. Buchmann ist nun Vierter.
Es ist ein schwarzer Tag für die französischen Tour-Fahrer. Das liegt nicht nur am Hagelsturm, der eine Weiterfahrt plötzlich stoppt. Alaphilippe ist das Gelbe Trikot los, für den verletzten Pinot ist der Kampf zu Ende.
Das Gelbe Trikot ist das begehrteste Stück Stoff bei der Tour de France. Nach der 18. Etappe gibt der führende Fahrer Julian Alaphilippe es ab – allerdings freiwillig für einen guten Zweck und nicht an einen Konkurrenten.
Der deutsche Radprofi lässt sich auch bei der Kletterpartie auf den Galibier nicht abschütteln und darf sich weiter Hoffnungen auf den Gesamtsieg bei der Tour de France machen. Quintana gewinnt die Etappe, Alaphilippe verteidigt das Gelbe Trikot.
Nach einem riskanten Manöver geraten Tony Martin und Luke Rowe bei der Tour aneinander. Danach werden beide ausgeschlossen. Die Radprofis halten das für übertrieben und nehmen ein Video auf. Doch der Einspruch bleibt erfolglos.
Nun geht es für das Peloton in die Alpen. Dort wartet eine dreifache Tortur. Es ist ein Herzschlagfinale, das diese Tour de France zur spannendsten und spektakulärsten seit vielen Jahren macht. Und ein Deutscher ist mittendrin.
Der Sieg beim vorerst letzten Massensprint der diesjährigen Tour geht an den Australier Caleb Ewan. Für die deutschen Radprofis bleiben die Tageserfolge weiter aus. Schlimm getroffen hat es einen dänischen Mitfavoriten.
Die neue deutsche Hoffnung Emanuel Buchmann fährt bei der Tour de France in der Champions League. Ob es vielleicht sogar zu mehr reicht, darüber entscheidet das Finale furioso in den Alpen.
Was ist nur los bei dieser Tour de France? Alles, was sicher schien, ist ins Wanken geraten. Frankreich hat einen Mann im Gelben Trikot – und einen, der das wichtigste Radsport-Rennen der Welt gewinnen kann.
Platz vier am Tourmalet, abermals stark bei einer weiteren Kletterei in den Pyrenäen: Emanuel Buchmann nimmt bei der Tour de France Kurs auf eine absolute Top-Platzierung. Den Etappensieg sichert sich ein Brite.
Bei der Fahrt auf den berüchtigten Tourmalet ist Thibaut Pinot am Schnellsten. Zweiter wird ebenfalls ein Franzose, der das Gelbe Trikot behält. Emanuel Buchmann landet nach einer starken Leistung auf Platz vier.
Der Führende der Tour-Gesamtwertung jubelt: Julian Alaphilippe gewinnt sensationell das Einzelzeitfahren. Dabei kommt es allerdings zu Unfällen. Betroffen ist auch ein Deutscher, den es schlimm erwischt.
Simon Yates gewinnt die erste Pyrenäenetappe der Tour de France. Der Brite setzt sich im Sprint der Ausreißergruppe vor dem Spanier Pello Bilbao und dem Österreicher Gregor Mühlberger durch.
Mit hauchdünnem Vorsprung gewinnt der Australier Caleb Ewan die letzte Etappe vor den Pyrenäen. Das Gelbe Trikot bleibt bei einem Franzosen. Rick Zabel muss nach zehn Etappen aussteigen.
Emanuel Buchmann radelt nicht mehr unter dem Radar. Als erster Deutscher seit langer Zeit hat er sich dem Kampf um die Gesamtwertung der Tour verschrieben – und die Aussichten sind nicht schlecht.
Ohne großen Stress hat das Team Ineos seine Doppelspitze bei Halbzeit der Tour in eine perfekte Position gebracht. Aber auch Emanuel Buchmann gerät in den Fokus.