Burkina Faso träumt von Brasilien
Während die Elfenbeinküste schon fast die Reise buchen kann, darf auch der Nachbar Burkina Faso von der WM in Brasilien träumen. Ein Zweitligaprofi aus Deutschland hatte entscheidenden Anteil daran.
Während die Elfenbeinküste schon fast die Reise buchen kann, darf auch der Nachbar Burkina Faso von der WM in Brasilien träumen. Ein Zweitligaprofi aus Deutschland hatte entscheidenden Anteil daran.
HAMBURG/YAUNDE (dpa). Trainer Volker Finke darf sich mit Kamerun keine Niederlage im letzten Gruppenspiel der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ...
DORTMUND (dpa). Der Fußball-Bundesligaklub Borussia Dortmund hat Pierre-Emerick Aubameyang vom französischen Erstligaverein AS Saint-Etienne unter Vertrag ...
Sportveranstaltungen sind schon mehrfach zum Ziel blutiger Anschläge geworden. Das Terrorkommando „Schwarzer September“ zerstörte die „heiteren Spiele“ 1972, in Atlanta detonierte 1996 eine Bombe.
Aprilscherze im Fußball rächen sich meistens. In den Hauptrollen: Raymond Domenech, Greuther Fürth, Geoff Hurst und Albertas Klimawiszys. Und fast immer dachten die Beteiligten: Wären die Scherze doch besser wahr gewesen.
Eine Frage der Hautfarbe: Manche Coaches haben es schwer in Europas Ligen. Babacar N’Diaye, derzeit Assistent bei Preußen Münster, will dennoch in die Bundesliga.
Er ist der Vater des nigerianischen Fußball-Erfolgs, ein Vorkämpfer für dunkelhäutige Trainer in Afrika. Nun verzichtet Stephen Keshi zunächst auf seinen Posten - um dann doch einen Rückzieher zu machen.
Großes Mundwerk und viel dahinter: Stephen Keshi spart nicht an markigen Sprüchen, wenn er über weiße Trainer schimpft. Nun gewinnt er mit Nigeria durch einen 1:0-Sieg über Burkina Faso den Afrika-Cup.
Nach zehn dürren nigerianischen Fußballjahren schaut der Kontinent auf das Finale des Afrika-Cups. An diesem Sonntag wollen die „Super Adler“ im Finale gegen Burkina Faso ganz hoch hinaus.
Paul Put war ein meist erfolgloser Trainer bei den Schmuddelkindern der ersten belgischen Liga: Sporting Lokeren, Lierse SK, Excelsior Mouscron.
Joseph Blatter spielt die Ausmaße des jüngsten Wettskandals herunter. Der Fifa-Präsident rechnete vor, dass nur 0,04 Prozent der Spiele weltweit manipuliert seien. Auch das Problem der Korruption sei kleiner als dargestellt.
Nigeria stoppt den Lauf von Außenseiter Mali und zieht mit einem klaren Sieg ins Finale der Afrika-Meisterschaft ein.
Fußballfunktionäre sprechen gern von bedauerlichen Einzelfällen. Nach den neuen Erkenntnissen von Europol ist jedoch klar: Die Sportart ist in die Fänge der organisierten Kriminalität geraten.
Zwar scheidet Gastgeber Südafrika nach Elfmeterschießen gegen Mali aus. Doch am Kap spricht man wieder positiv über „Bafana Bafana“. Auch Außenseiter Kapverden und Favorit Elfenbeinküste scheitern.
Mali steht an diesem Samstag (19.30 Uhr) beim Afrika-Cup im Viertelfinale gegen Gastgeber Südafrika. Das ist erfreulich und nebensächlich zugleich. Spieler und Trainer sind Botschafter der Aussöhnung für ihre zerrissene Heimat.
Am Freitag soll in Ägypten die Fußballsaison wieder starten. Der Auftakt steht nach neuerlichen Auseinandersetzungen aber in Frage. Der Präsident der Spielervereinigung spricht im F.A.Z.-Interview über einen Boykott und seinen Rat an die Spieler.
Nach Wesley Sneijder verpflichtet Galatasaray den nächsten Topspieler. Didier Drogba kehrt aus China zurück und trifft mit seinem neuen Klub aus Istanbul im Achtelfinale der Champions League auf Schalke.
Die Elfenbeinküste zieht als erstes Team ins Viertelfinale des Afrika-Cups ein. Auch ohne Superstar Drogba gelingt ein 3:0 gegen Tunesien. Hannovers Ya Konan glänzt als Torschütze. Für die große Sensation des Wochenendes sorgt aber Außenseiter Kapverden.
80.000 enttäuschte Zuschauer frösteln in Johannesburg beim Eröffnungsspiel des Afrika-Cups. Der Gastgeber aus Südafrika agiert planlos und überstürzt. Die Quittung ist ein 0:0 gegen Außenseiter Kapverden.
Vilanova kehrt bald auf die Bank zurück. Stuttgart und Hannover sind beim Afrika Cup vertreten. Meireles’ Elf-Spiele-Sperre wird reduziert. In Cagliari geht das Geld aus. Und Ronaldos Ehe scheitert schon wieder. Fußball kompakt am Freitag.
Hohe Funktionäre des südafrikanischen Fußball-Verbandes sollen an Spielmanipulationen beteiligt gewesen sein. Die Fifa ließ sich mit der Weitergabe der Ergebnisse ihrer Ermittlungen Zeit.
Al Ahly Kairo startet an diesem Sonntag nach der Stadionkatastrophe von Port Said ohne viel Spielpraxis bei der Klub-WM in Japan. Der Verein zeigt, wie sehr Politik, Religion und Fußball in Ägypten verknüpft sind.
Fußball kann so schön sein. Leider auch so hässlich. Wir erleben derzeit nicht nur einen fußballerischen Niveaugewinn wie kaum je zuvor. Sondern auch einen furchtbaren Niveauverlust. Zum Beispiel in Wien, Sheffield, Livorno, Krusevac, Nikosia, Moskau.
Als die Elfenbeinküste kurz vor dem Ende 2:0 führt, beginnen die Fans des Senegal zu randalieren und stürmen das Spielfeld. Der Schiedsrichter bricht die Partie ab. Polizisten müssen die Gäste um Didier Drogba schützen.
Samuel Eto’o streitet mit dem Verband Kameruns. Die Vorwürfe gegen den Starstürmer sind gewagt: fehlender Einsatz und mangelnde Hingabe. Ohne Eto’o setzt sich die rasante Talfahrt fort - mit einer Niederlage auf den Kapverden.
Pelé kehrt ins Machtzentrum des brasilianischen Fußballs zurück. Er soll helfen, die großen Probleme rund um die Weltmeisterschaft 2014 zu lösen.
Nach der Katastrophe von Port Said beginnt wieder das Fußball-Leben in Ägypten: Der Kölner Trainer Kaczmarek hilft dabei dem amerikanischen Nationaltrainer Bob Bradley.
Didier Drogba wird zur prägenden Figur der Renaissance der alten Chelsea-Männer. Womöglich verlässt er den Klub aus London. Im Moment des größten Erfolgs ging es ihm aber nicht um egoistische Ziele oder um seine Gefühle.
Mal gibt er den Elefanten, mal den Flamingo: Für Didier Drogba ist das Champions-League-Finale gegen die Bayern die wohl letzte Chance auf einen internationalen Titel. Auch mit 34 Jahren ist er bei Chelsea der Mann für die wichtigen Tore.
Merkel und Gauck kommen zum Pokalfinale. Podolski muss in Asien und Afrika antreten. Und beim Afrika-Cup wird nicht in Kapstadt gespielt. Fußball kompakt am Freitag.
Tor-Spektakel statt Doppel-Null: Beim 4:4 zwischen Dortmund und Stuttgart beweist die Bundesliga ihren Ergebniswert. Es geht aber noch spektakulärer. Dann muss auch ein 5:5 nicht der Gipfel des Fußball-Wahnsinns sein.
Mainz 05 bei Meister Dortmund: Für das Kräftemessen gegen die seit siebzehn Spielen unbesiegte Borussia findet Trainer Tuchel einen Vergleich aus der Leichathletik.
Thomas Kessler im Tor, U-23-Talent Anthony Jung, Martin Amedick, Habib Bellaid und Constant Djakpa in der Abwehr, Pirmin Schwegler, Sonny Kittel, Caio und Ümit Korkmaz im Mittelfeld, Rob Friend und Mohamadou Idrissou im Angriff - das war beim Training der Frankfurter Eintracht am Donnerstag die B-Mannschaft.
Sambia gewinnt erstmals den Afrika-Cup. Im Elfmeterschießen hat der Außenseiter bessere Nerven als die Stars um Didier Drogba. Der Triumph nahe eines tragischen Ortes ist auch der Erfolg eines Trainers mit ungewöhnlicher Vita.
Didier Drogba will mit der Elfenbeinküste an diesem Sonntag (20 Uhr) im Finale gegen Sambia endlich Afrikameister werden. Es wäre die Krönung einer Weltkarriere. Den dritten Platz sichert sich überraschend Mali.
Der 28. Afrika-Cup ist der beste seit vielen Jahren. Noch immer wird der Fußball durch Korruption und die Politik behindert, aber die erweiterte Nachwuchsförderung beginnt zu wirken.