Gut, dass es keine FCB-Aktie gibt
Deutschland diskutiert heftig über Uli Hoeneß’ Steuererklärung. Gut, dass es an der Börse keine FCB-Aktie gibt. Denn die Börse gibt ohnehin keinen Grund zu echter Freude.
Deutschland diskutiert heftig über Uli Hoeneß’ Steuererklärung. Gut, dass es an der Börse keine FCB-Aktie gibt. Denn die Börse gibt ohnehin keinen Grund zu echter Freude.
Die Affäre um die Steuerhinterziehung durch Bayern-Präsident Uli Hoeneß scheint ein Umdenken zu bewirken. Auch die Banken beginnen sich ungewohnt deutlich zu distanzieren.
Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, im Gespräch über den „brutalen Kapitaleinsatz“ der Konkurrenz aus München, den Wechsel von Götze, das Gerangel um Lewandowski und die Legende vom Hoeneß-Darlehen.
Der Fall Hoeneß ist nur einer von vielen. Die Summe der Einzelfälle legt den Schluss nahe, dass Steuerehrlichkeit in Privatangelegenheiten keine Voraussetzung ist, um beim FC Bayern München ein Amt zu bekleiden. Der Draht zwischen dem Fußballklub und der Staatskanzlei war schon immer kurz.
Uli Hoeneß hat den Fußball zum Geschäft gemacht. Jetzt bestimmen die Firmen die Regeln. Damit ist sein Schicksal besiegelt.
In all den Jahren hat Uli Hoeneß auf Schmerzen immer nach einem bestimmten Muster reagiert: Er schlägt zurück - mit Worten und Geld. Doch ohne diese Wut ist kaum zu verstehen, was sich in dieser Woche abgespielt hat.
Die Deutschen haben viel Einkommen, aber wenig Vermögen. Wo fließt das Geld hin? Aufgetaucht ist es jedenfalls bei Bayern München und bei Uli Hoeneß. Nur die Telekom will die Flussgeschwindigkeit drosseln.
Qatar, der Fall Hoeneß und die Korruption bei der Fifa - Theo Zwanziger hält dem deutschen Fußball im F.A.Z.-Interview den Spiegel vor: „Wer soll jetzt noch glauben, dass die Deutschen sauber sind?“
Nach seiner Selbstanzeige erhält der Bayern-Präsident nach Informationen der F.A.Z. keine Rückendeckung von Adidas, Audi und Volkswagen. Ein Mitglied der Regierungskommission Deutscher Governance Kodex legt Hoeneß sogar den geordneten Rückzug nahe.
Nach dem unerwarteten 4:0-Sieg gegen den FC Barcelona spricht Bayern Münchens Vorstandschef Rummenigge über Glück auf der Tribüne, Demut vor dem Rückspiel, Loyalität zu Hoeneß und die Verpflichtung von Götze.
Eine Fußball-Gala in turbulenten Zeiten: Der FC Bayern siegt im Halbfinal-Hinspiel der Champions League 4:0 gegen „Barca“. Für die Katalanen war es das schlimmste Debakel seit einem 0:4 im Champions-League-Endspiel 1994 gegen den AC Mailand.
Nach zwei Jahren heißt das Spiel wieder „Monopoly“. Mit der Säbener Straße als Schlossallee. Und der ungeschriebenen Regel: Jeder deutsche Weltklassespieler landet irgendwann in München.
Uli Hoeneß steht unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung.Von dem verstorbenen Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus soll er 20 Millionen DM erhalten haben. Dessen Witwe Margarita ist heute die zweitreichste Frau Frankreichs.
In Bayern wird im Herbst gewählt – und da kommt ein Steuerfall Hoeneß der SPD gerade recht, um etwas härter hinzulangen. Die CSU soll dem Bayern-Präsidenten sogar einen Listenplatz angeboten haben. Uli Hoeneß und die Politik - eine Geschichte wechselseitiger Anziehung.
Als Privatmann hat Hoeneß seinen Kredit an Glaubwürdigkeit verspielt. Kann er trotzdem Präsident und Chef des Aufsichtsrates von Bayern München bleiben? Was meinen Sie?
Selbstanzeigen funktionieren in jedem Bereich, nicht nur im Falle von Steuerhinterziehung. Aber (fast) nur dort entgeht der Täter der Strafe. Eine Erklärung.
Spannend am Fall Hoeneß ist, was diesmal für den Betroffenen schief lief: Nur weil trotz Selbstanzeige sein Haus durchsucht wurde, konnten Informationen darüber durchsickern.
Uli Hoeneß hat Enormes für den Verein geleistet und damit auch für den deutschen Fußball. Aber kann der Architekt des FC Bayern dessen Präsident bleiben? Wir meinen: Nein.
Der Fall Uli Hoeneß ist eher untypisch. Nach dem Scheitern des Steuerabkommens mit der Schweiz ist die Zahl von Selbstanzeigen deutscher Steuerhinterzieher nicht nennenswert gestiegen.
Es ist nicht irgendein Steuerfall, es ist einer aus großer Höhe. Uli Hoeneß stellt sich oft als moralische Instanz nicht nur im Fußball dar. Doch die Demaskierung seiner Galionsfigur schadet nur Hoeneß, dem FC Bayern nicht.
Uli Hoeneß will sich zu seiner Steueraffäre nicht äußern. An einen Rücktritt denke er derzeit nicht. Vertreter von DFB und Verein schweigen. Und der FC Bayern verbittet sich sogar Fragen.
Bayern-Präsident Uli Hoeneß verdankt sein Vermögen auch einer florierenden Wurstfabrik in Nürnberg. Angefangen hat sie als Lieferant für Aldi mit Nürnberger Rostbratwürsten.
Steuerfahnder und Staatsanwalt klären derzeit den Fall Uli Hoeneß. Unabhängig davon ist das Image des Saubermanns unwiderruflich diskreditiert. Als moralische Instanz hat er ausgespielt. Ob auch als Bayern-Präsident?
Zuletzt wollte Uli Hoeneß noch einer fortlaufenden Dominanz der Bayern und Dortmund entgegenwirken. Nun ändert er seine Meinung und will der abgeschlagenen Bundesliga-Konkurrenz nicht mehr unter die Arme greifen.
Gegen Uli Hoeneß wird wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Die Anti-Korruptions-Kämpferin Sylvia Schenk spricht im Interview über den Steuerfall Hoeneß, schlechte Vorbilder und Unehrlichkeiten im Sport.
Die Sportbeauftrage von Transparency International, Sylvia Schenk, übt Kritik an Uli Hoeneß, gegen den wegen Steuerhinterziehung ermittelt wird. Sie zieht eine Verbindung zu der oft vorgetragenen Kritik von Hoeneß an der Fifa und Blatter.
Uli Hoeneß hat Anzeige gegen sich selbst erstattet. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Präsidenten des FC Bayern wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Der bayerische Ministerpräsident Seehofer hat die Untersuchungen mittlerweile bestätigt.
Hoeneß und Watzke liefern sich einen verbalen Schlagabtausch. In Wembley gibt es schon nächstes Jahr kein Wembley-Tor mehr. Ruud van Nistelrooy ist Losfee. Und Peter Neururer will sich die Haare färben. Fußball kompakt am Donnerstag.
Nicht der FC Hollywood, sondern der FC Harmonie ist Deutscher Fußball-Meister. Die Alphatiere der Bayern haben von außen dazu beigetragen, dass die Mannschaft so gut spielen konnte.
Eine Saison der Rekorde: So früh wie die Bayern bei ihrem 23. Titelgewinn stand noch kein Team als deutscher Meister fest. Und so viele Siege am Stück hat auch noch keine Mannschaft geschafft.
Heynckes friert. Hoeneß ist gerührt. Lahm kündigt an. Sammer warnt. Und die Konkurrenz von Klopp bis Schaaf gratuliert. Stimmen zur Meisterschaft des FC Bayern.
Im Wettbewerb mit den weltbesten Klubs streben die Münchner in neue Höhen. Im Interview spricht Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge über den Abschied von Trainer Heynckes, über die Wahrheit auf dem Platz und marschierende „Ochsen“.
In der Formel 1 übernimmt eine weitere Frau eine führende Rolle. Hoeneß kritisiert die Basketball-Bundesliga. Nowitzki führt die Mavericks zum Sieg. Und das Joao-Havelange-Stadion wird geschlossen. Sport kompakt am Mittwoch.
Präsident Hoeneß tobt, die meisten Spieler gehen von einem Weckruf aus. Das 0:2 gegen den FC Arsenal wirft die Frage auf, wie gut die Bayern wirklich sind.
Der Präsident des FC Bayern reagiert erregt auf die Leistung der Münchner gegen den FC Arsenal. Wenn die Mannschaft weiter so spiele, gewinne sie auf jeden Fall nicht die Champions League.
Kind ist zufrieden über die Aussprache mit Schmadtke und Slomka. Hoeneß beruhigt in Sachen Guardiola. Tönnies lobt Heldt. Hübner holt Rosenthal. Und Ferguson lässt Rooney nicht ziehen. Fußball kompakt am Freitag.