Mund auf! Augen auch auf!
Eine ganz Reihe Sportlerinnen berichtete zuletzt von Missbrauch, Schlägen und Essensentzug durch ihre Trainer. Es gibt für Sportler also vielerlei Gründe im Protest gegen Missstände aufs Knie zu gehen.
Eine ganz Reihe Sportlerinnen berichtete zuletzt von Missbrauch, Schlägen und Essensentzug durch ihre Trainer. Es gibt für Sportler also vielerlei Gründe im Protest gegen Missstände aufs Knie zu gehen.
Essensentzug, Mobbing, Angst: Im britischen Turnen häufen sich die Missbrauchsvorwürfe. Bundestrainerin Ulla Koch begrüßt die Offenheit – und sieht auch im deutschen Turnen einige Schwachstellen.
Ein Jahr vor den Olympischen Spielen ziehen die Missbrauchsvorwürfe im britischen Turnen weitere Kreise. Nun melden sich auch Becky und Ellie Downie mit Vorwürfen zu Wort – und beklagen „tiefe Narben“.
Alte Menschen gelten als Risikogruppe in der Corona-Krise. Doch gerade für sie ist Bewegung auch in diesen Zeiten wichtig. Johanna Quaas macht bis ins hohe Alter immer noch Sport – und empfiehlt ihre Übungen allen.
Turnstar Simone Biles wollte nach den Spielen von Tokio die Karriere triumphal beenden. Nun ist der Countdown angehalten, und vor der Amerikanerin liegt ein weiteres hartes Jahr.
Opfer des Missbrauchsskandals im amerikanischen Turnen wollen verhindern, dass der Verband sich freikauft. Prominente Athletinnen äußern nun deutliche Kritik.
Seit 15 Jahren ist Ulla Koch Turn-Bundestrainerin. Im Interview spricht sie über die Förderung von Athletinnen zu selbstbestimmten Menschen und die Frage, wann Betreuer auf Distanz gehen und wann sie zupacken müssen.
Stephan Leyhe hofft beim Heimspringen auf seinen ersten Sieg. Schon seine letzten Sprünge haben die Erwartungen übertroffen. Das Skispringer-Gen liegt bei dem Nordhessen eben in der Familie.
Die Handball-Frauen starten mit zwei Siegen in die WM. Das liegt auch an Torhüterin Dinah Eckerle. Sie tritt in große Fußstapfen – und bekommt ein Lob vom Bundestrainer. Doch jetzt folgen harte Nüsse für Deutschland.
Die Qualifikation für Olympia gleicht beim Turnen einem Rätsel. Für manche ist das ein Vorteil.
Als „kleiner Floh“ begann Annalena Baerbock mit Trampolinspringen. Dabei entdeckt die heutige Politikerin Körperbeherrschung, Spannung, Mut – und Turnhallen, in denen sich bis heute nichts zum Besseren geändert hat.
Ein neues Gesetz gestattet es Universitätssportlern in Kalifornien, sich selbst zu vermarkten. Das schafft völlig neue Perspektiven. Das Beispiel Katelyn Ohashi zeigt, was sonst hätte drohen können.
Olympia wird spannend: Das liegt zum einen an Russlands Turnern, die erstmals an einem Konkurrenten vorbeiziehen. Aber auch an einigen anderen Akteuren, die überraschen.
Die deutschen Turner bleiben bei der Heim-WM ohne Medaille. Das amerikanische Springwunder Simone Biles räumt dagegen ab und stockt ihre Rekordsammlung auf 25 auf.
Sarah Voss ist gerade 19 Jahre alt und in Stuttgart schon im WM-Finale der besten acht Turnerinnen am Balken. Der Weg dahin war nicht leicht. Nun weiß sie genau, was sie tun muss für eine gute Vorstellung.
Elisabeth Seitz geht hohes Risiko und muss am Stufenbarren absteigen. Simone Biles dagegen egalisiert den WM-Medaillen-Rekord des Weißrussen Scherbo.
Frauen müssen beim strapaziösen Bodenturnen bei der WM Bandagen in Hautfarbe tragen, um die Eleganz der Übung nicht zu stören. Die der leidenden Männer indes dürfen weiß leuchten. Warum ist das so?
In der Arena sieht man nur ihr Zirkusgesicht. Doch ihr Leben ist nicht lustig. Die Performance der Rekordturnerin Simone Biles ist auch eine Demonstration: gegen die Ohnmacht junger Mädchen angesichts der Gier der Welt.
Alle blicken auf Nikita Nagorni. Und der junge Athlet behält die Nerven, turnt seine Übung konzentriert und sicher und landet seinen Abgang direkt in den Stand. Applaus – er ist Weltmeister.
Bei der Turn-WM geht es im Mehrkampf an den vier klassischen Geräten zur Sache. Das ist vor allem eine Belastung für einen Körperteil. Elisabeth Seitz und Sarah Voss müssen ihre Landungen sorgfältig vorbereiten.
Mélanie de Jesus dos Santos gelangt auf ungewöhnlichem Weg in die Turn-Weltspitze. Bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart hat sie ein großes Ziel. Dabei geht es jedoch nicht um den Sieg.
Russland, China und Japan liefern sich im Team-Finale der Turn-WM in Stuttgart einen spannenden Kampf bis zum letzten Gerät. Am Ende gewinnen die Russen und sichern sich den ersten Mannschaftstitel seit 1991.
Der 77 Jahre alte Andrej Rodionenko ist die große Autorität im Hintergrund. Er führt die russischen Turner immer wieder in die Weltspitze. Wie immer gibt er sich auch bei der Turn-WM in Stuttgart selbst nach Erfolgen wortkarg.
Es hat für beide deutschen Mannschaften gereicht mit der Qualifikation für Olympia. Dass aber insbesondere die Männer den Mitbewerbern Missgeschicke an den Hals wünschen mussten, zeigt: Die glanzvollen Zeiten sind vorbei.
In Stuttgart begeistert die amerikanische Athletin Simone Biles die Zuschauer mit ihren Leistungen.
Wieder sind die amerikanischen Turnerinnen nicht zu schlagen. Das Team um Superstar Biles, die mit gerade einmal 22 Jahren einen Rekord aufstellt, gewinnt bei der Weltmeisterschaft völlig überlegen. Doch es gibt auch eine Überraschung.
Die enorme Geräuschkulisse bei den Weltmeisterschaften treibt Turner an – doch es gibt auch kritische Stimmen. Die Frage ist nun: „geile Stimmung“, „zu laut“ oder gar „nationalistisch“?
Andere Hochleistungsturner greifen sich in ihrem Alter längst stöhnend an den Rücken, doch Oksana Chusovitina schlägt immer noch Salti. Bei der WM in Stuttgart aber macht sie einen folgenschweren Fehler.
Nach dem ersten Wettkampftag belegt die deutsche Mannschaft den fünften Platz bei der Turn-WM. Damit rückt die Olympia-Qualifikation in greifbare Nähe.
Sophie Scheder und Pauline Schäfer trainieren beide in Chemnitz und sind Rivalinnen. Das birgt eine gewisse Brisanz. Bei der WM in Stuttgart aber stellen sich die Turnerinnen ganz in den Dienst der Gruppe.
Der Star des Turnens enttäuscht die Fans in Stuttgart bei der WM nicht. Simone Biles steht ein spektakuläres Element als erste Sportlerin der Welt. Deutschlands Turnerinnen sichern sich derweil das Olympia-Ticket.
Triple double, Double double – und Simone Biles: Stuttgart erlebt die Weltneuheiten der dominanten Amerikanerin. Das technische Komitee der Frauen hält die Übungen für gefährlich und risikoreich.
Bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart zeigt das deutsche Team eine starke Leistung und liegt nach dem ersten auf Platz vier. Zwei der Deutschen haben sogar Chancen auf das Mehrkampffinale der 24 besten Einzelturnerinnen.
Die Turnerinnen Simone Biles und Elisabeth Seitz zeigen der Welt ihr fröhliches Gesicht: Durchhängen ist verboten. Bei der WM in Stuttgart wollen sie beide die Fans verzücken.
Vor 30 Jahren wurde Jörg Behrend in Stuttgart der letzte DDR-Weltmeister im Turnen und erlebte kurz danach wie an den Ringen einen politischen Überschlag – die Wende. Er fand seine neue Heimat im Schwarzwald und ist dort noch immer Trainer.
Samuel Koch ist querschnittgelähmter Schauspieler. Hier schreibt er über Leistungssport, Training und Sklaventum – und was das Schweinehundüberwindungstemperament mit seinem Unfall bei „Wetten, dass..?“ zu tun hat.