Was machen die Bundesligaklubs mit den Dauerkarten?
Für Geisterspiele lassen sich keine Eintrittskarten verkaufen. Die Bundesligavereine stehen in ihren Planungen vor einem teuren Dilemma. Und die Fans haben auch ein Problem.
Für Geisterspiele lassen sich keine Eintrittskarten verkaufen. Die Bundesligavereine stehen in ihren Planungen vor einem teuren Dilemma. Und die Fans haben auch ein Problem.
Werder Bremen hielt im Kampf um den Klassenverbleib an seinem so eng an den Verein gebundenen Trainer Florian Kohfeldt fest. In der Relegation gab es das glückliche Ende. Die Krise führte die Beziehung aber an und über Grenzen.
Heidenheimer Fans beschädigen den Werder-Bus. In Bremen wiederum geraten Anhänger mit der Polizei aneinander. Das Relegationsspiel löst Gewalt in der Nähe der Stadien aus.
Werder gewinnt keine Partie in der Relegation, bleibt aber in der Bundesliga. Die Erleichterung nach dem Spiel in Heidenheim ist groß. Trainer Florian Kohfeldt kündigt selbstkritisch Änderungen in Bremen an.
„Scheiß Saison, gutes Ende“: Werder bleibt der Fußball-Bundesliga doch noch erhalten, Trainer Florian Kohfeldt ist einfach nur froh. Beim 1. FC Heidenheim genügt den Bremern ein 2:2-Remis, sie profitieren von einem kuriosen Eigentor.
Es ist das letzte Bundesligaspiel dieser Saison. Für Werder geht es um den Verbleib, für Heidenheim um die erste Teilnahme an Deutschlands höchster Spielklasse. Zahlreiche Kunden des Streamingdienstanbieters Dazn sehen das nicht.
Erst war er Mitläufer, dann abolvierte er 34.044 Pflichtspielminuten für denselben Klub: Heidenheims Marc Schnatterer ist für den Verein eine Institution, die sich nicht dafür zu schade ist, das Wunder von der Bank aus anzugehen.
Zu viel von allem: Der Kampf gegen den Abstieg mit Werder Bremen in der Relegation gegen Heidenheim zehrt an Trainer Florian Kohfeldt. Hat sein Optimismus den Klub erst an den Abgrund geführt?
Heidenheims Trainer Frank Schmidt will sich und sein Team vor dem Relegations-Rückspiel nicht „kleiner machen“, als es ist. Auch Werder Bremen gibt sich vor dem Duell auf der Ostalb optimistisch.
Die Silberpfeile von Mercedes fahren zum Start der Formel-1-Saison schwarz lackiert, um den Kampf gegen Rassismus zu unterstützen. Das riecht ein bisschen penetrant nach PR-Aktion. Aber sei’s drum. Vielleicht tut sich ja wirklich etwas – auch auf einem anderen Feld.
Die Niederlagen der Vergangenheit und Begriffe wie „Komfortzone“ und „Vizekusen“ prägen Bayer bis heute. Jetzt hofft Leverkusen im Pokalfinale auf ein Erlebnis, das die alten Geschichten vergessen lässt.
In der Corona-Krise müssen Sportler ihre Trophäe vor leeren Tribünen hochrecken. Noch schlimmer sind die stillen Abschiede. Zum Glück ist das Karriereende stets nur der letzte Eindruck. Was zählt, ist etwas anderes.
Nach der Gala gegen Köln schwächelt Werder im Hinspiel der Relegation gegen Heidenheim. Der Außenseiter indes ist glücklich mit dem 0:0 – und verblüfft in Bremen auch mit kurioser Unterstützung von außen.
Die kleinen Vereine der Fußball-Bundesliga begehren im Verteilungskampf um die Mediengelder auf, um den Wettbewerb zu retten. Ihre Perspektiven scheinen dramatisch. Was muss sich ändern?
Gegen den Zweitligaklub 1. FC Heidenheim findet Werder im Hinspiel der Relegation kein Erfolgsrezept. Im alles entscheidenden Rückspiel droht dem Bundesliga-Traditionsverein nun ein Debakel.
Die Relegationsspiele gegen Heidenheim sollen die Rettung vor dem Abstieg bringen: Werder Bremen könnte sportlich noch als Gewinner aus der Corona-Krise hervorgehen. Trainer Kohfeldt aber warnt.
In Heidenheim begeistert Trainer Frank Schmidt seit beeindruckenden 13 Jahren. Weil er mit der Zeit gegangen und trotzdem so schön „schaffig“ geblieben ist. Doch das ist längst nicht alles.
Der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga wäre für das 50.000-Einwohner-Städtchen Heidenheim „der absolute Wahnsinn“, meint Trainer Schmidt. In der Relegation gegen Werder soll „das Unmögliche“ probiert werden.
Zweimal gelang der Eintracht in dieser Saison ein Turnaround nach schwierigen Phasen. Auch für die kommende Spielzeit sind die Aussichten gut, was Vereinsführung, Trainer und Kader betrifft.
Die Nullfünfer wollen die Lehren aus einer schwierigen Saison ziehen. Ob es im Herbst tatsächlich nötig war, den zuvor gerne beschworenen „Mainzer Weg“ zu verlassen, bleibt offen.
Nach nur einem Jahr muss der SV Wehen Wiesbaden wieder in die dritte Liga zurück: Der Fußball-Klub verabschiedet sich mit einem Sieg aus Liga zwei. Und hofft auf eine baldige Rückkehr.
Aufsteiger Bielefeld spielt nochmal seine ganze Klasse aus und bleibt in diesem Jahr unbesiegt. Heidenheim erreicht die Relegation, weil der HSV patzt. Die Vorzeichen für die Duelle mit Bremen stehen aber schlecht.
Die Chance war so groß: Heidenheim verliert am letzten Spieltag, doch der HSV kann das nicht ausnutzen und verpasst die Relegation. Nach einem fürchterlichen Debakel wartet ein weiteres Jahr zweite Liga.
Düsseldorf steigt zum sechsten Mal aus der Fußball-Bundesliga ab. Der fassungslose Trainer Uwe Rösler ruft das Projekt Rückkehr aus. Er soll der wichtigste Pfeiler sein bei der Neuausrichtung.
Mainz 05 zieht sich beim 0:1 in Leverkusen achtbar aus der Affäre. Der FSV hat einen ordentlichen Endspurt zum Saisonfinale hingelegt und ein Versprechen für die Zukunft abgegeben. Ob es eingelöst wird, bleibt die Frage.
Die bessere Ausgangsposition hat die Fortuna. Doch am Ende geht es für Düsseldorf nach einem schwachen Spiel bei Union Berlin mit einer klaren Niederlage sang- und klanglos in die zweite Bundesliga.
Nur wenig Auftrieb trotz Corona: Das gestiegene Interesse am animierten Bundesliga-Fußball hat sich als Strohfeuer entpuppt – auch sonst kämpft die Gaming-Branche in diesem Sommer mit Problemen.
Auch der ewige Werder-Liebling und größte Beinahe-Weltstar der Bundesliga schaut auf eine schaurige Bilanz in dieser Bremer Schreckenssaison zurück. Doch noch lebt die Hoffnung auf einen letzten Pizarro-Moment.
Am letzten Spieltag der Bundesliga kämpfen Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf um den Relegationsplatz.
Werder braucht Hilfe, um am Samstag nicht direkt aus der Bundesliga abzusteigen. Vor dem Duell mit Köln schaltet Trainer Florian Kohfeldt in den Angriffsmodus. Und Bremens Bürgermeister knöpft sich die DFL vor.
Einspruch zwecklos: Das DFB-Sportgericht bestätigt die Sperre von vier Pokalspielen für Filip Kostic. Der Eintracht-Profi war im Viertelfinale vom Platz gestellt worden. Die Verletzung des Bremer Gegenspielers wurde ihm zum Verhängnis.
Nach der Vergabe der Medienrechte hat der Verteilungskampf im deutschen Profifußball begonnen. Vom DFL-Präsidium wird die Quadratur des Kreises erwartet.
Chefs mit Stallgeruch, Fußball mit Angriffslust: Der Werder-Weg führte in die Champions League – und jetzt wohl in die zweite Liga. Es gibt schon viele Trauerbekundungen. Der Bremer Absturz jetzt ist besonders bitter.
1899 Spiele in der Bundesliga hat der „SV Werder von 1899“ absolviert, mehr als jeder andere Verein. Persönliche Notizen von Sabine Postel, Henning Scherf, Jürgen Flimm, Moritz Rinke und Rudolf Hickel zum Abschied – oder das, was an Hoffnung übrig ist.
Das 2:0 in Leipzig bringt das frische Dortmunder Selbstverständnis mit der Realität in Einklang. Die Aussichten in der neuen Saison erscheinen vielversprechend. Aus einem bestimmten Grund.
Fußballklub Werder Bremen steht kurz vor dem Abstieg in die zweite Liga. Es braucht wieder einmal ein Wunder von der Weser – doch nach der Pleite in Mainz versprühen die Hanseaten kaum noch Hoffnung.