Warum die Tour de France gefährlicher geworden ist
Die Radsport-Patrone alter Schule sind in Rente. Die Folge bei der Tour de France: Wilde Strukturen machen den nervösen Kampf im Feld gefährlicher – und teilweise richtig eklig.
Die Radsport-Patrone alter Schule sind in Rente. Die Folge bei der Tour de France: Wilde Strukturen machen den nervösen Kampf im Feld gefährlicher – und teilweise richtig eklig.
Manchmal wird es ein klein wenig langweilig, sich die Tour de France im Fernsehen anzusehen. Dagegen hilft eine Runde Radsport-Monopoly.
Auf der ersten Alpenetappe erobert der Berliner Simon Geschke erstmals das Bergtrikot bei der Tour de France. Sorgen macht jedoch die Infektionslage. Drei neue Corona-Fälle gibt es seit dem Wochenende.
Vor der ersten Alpenetappe liefern sich die Favoriten der Tour de France auch in Lausanne ein packendes Etappenfinale. Es gewinnt jedoch ein Alleskönner aus Belgien. Der Slowene Pogacar wird Dritter.
Geradezu höflich räumt Tadej Pogacar seine Erfolge ab. Mit den Beinen macht er klar, dass er auch diese Frankreich-Rundfahrt gewinnen will. Was macht ihn so stark? Und wo ist er noch zu packen?
Die Tour de France 2022 hat ihre erste sportliche Herzschmerzgeschichte produziert – mit dem Norddeutschen Lennard Kämna in der Rolle des tragischen Helden.
Fast wird Lennard Kämna bei der Tour de France für sein starkes Rennen auf der siebten Etappe belohnt. Kurz vor dem Ziel platzt der Traum vom Etappensieg – Dominator Tadej Pogacar bleibt in Gelb.
Der russische Radprofi Alexander Wlassow soll für den deutschen Rennstall Bora-hansgrohe die erste Podiumsplatzierung seiner Tour-de-France-Geschichte erreichen. Im Vorfeld kommt es zu einem bemerkenswerten Vorfall.
„Weil die einfach wie die Kaputten auf den letzten Zentimeter fahren“: Maximilian Schachmann äußert sich nach den nächsten Stürzen mit deutlichen Worten zur Fahrweise des Teams Jumbo-Visma um Primoz Roglic.
Radteam aus Nieder-Olm fährt zur Tour de France und hilft damit schwer kranken Kindern
Pogacar demonstriert seine Stärke. Der Titelverteidiger übernimmt nach eindrucksvollem Sprint das Gelbe Trikot von van Aert, der sein Heil in der Flucht sucht, aber kurz vor dem Ziel eingeholt wird.
Bei der Tour de France gibt es keinen Heiligenschein, der die Fahrer beschützt. Primoz Roglic, der sich selbst die Schulter wieder einrenkt, Daniel Oss, der mit einem Halswirbelbruch weiterfährt: Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen.
Diesmal ist es ein Strohballen, der Primoz Roglic aus dem Gleichgewicht bringt. Der Slowene büßt fast alle Chancen auf den Tour-Sieg ein. Es passt zu seinem gesammelten Pech.
Für Radprofi Daniel Oss ist die Tour de France beendet. Er touchierte einen unachtsamen Fan am Streckenrand. Auch ein weiterer Fahrer verletzt sich schwer.
Die fünfte Etappe führt das Fahrerfeld der Tour de France über Kopfsteinpflaster: Nicht alle kommen heil ins Ziel. Während Pogacar brilliert und ein Australier gewinnt, erlebt Roglic einen Albtraum.
Bei dieser Tour-de-France-Etappe fühlt sich John Degenkolb in seinem Element: In Nordfrankreich geht es über einen 19,4 Kilometer langen Pflaster-Parcours. Dort, wo er bereits gewonnen hat.
Eine Etappe wie ein gezielter Kontrollverlust: Die Tour de France führt wieder einmal über die gefürchteten Pflastersteine von Paris–Roubaix. Darüber sind längst nicht alle begeistert.
Bei der Tour de France gewinnt Wout van Aert nach einer spektakulären Attacke mit derart großem Vorsprung, dass der Zweitplatzierte Jasper Philipsen im Ziel zunächst glaubt, er habe gewonnen.
Niemand verkörpert Weltklasse im Radsport auf so vielen Terrains wie er: Über zweite Plätze freut sich Wout van Aert nur verhalten – das Allroundtalent aus Belgien will mehr.
Die Dänen stehen zu Zehntausenden Spalier. Sie rollen dem Tour-Tross einen eindrucksvollen Klangteppich aus und rühren den Mitfavoriten Jonas Vingegaard zu Tränen. Woher kommt die Liebe zum Zweirad?
Auf Jakobsens Sternstunde folgt Groenewegens Triumph. Somit entscheiden jene Fahrer die beiden dänischen Sprintetappen für sich, die 23 Monate zuvor gemeinsam ihren schwärzesten Karrieremoment erlebten.
Radsport als Actionfilm? Die Etappen werden immer kürzer und spektakulärer, um jüngere Zuschauer zu begeistern. Wer bremst, verliert. Einigen ist der Preis zu hoch.
Eine inspirierendes Comeback: Vor zwei Jahren schwebte Fabio Jakobsen nach einem Horror-Crash bei der Polen-Rundfahrt in Lebensgefahr. Am Samstag radelt er bei der zweiten Etappe der Tour zum Tagessieg.
Zum Start der Tour liegt eine große Nervosität über dem Tross. Radprofis wie Teams träumen nach sechs Monaten Vorbereitung vom großen Aufstieg. Manche sehen im Chaos ihre Chance.
Muss man etwas von einer Radsport-Mannschaft halten, die einen russischen Kapitän bei der Tour de France aufs Rad setzt, aber Fragen zu Putins Angriffskrieg nicht aushält? Die Antwort ist eindeutig.
Jan Ullrich war ganz oben. Er gewann die Tour de France. Dann kam der tiefe Fall. Die sehenswerte ARD-Dokumentation „Being Jan Ullrich“ blickt nun zurück.
Der Belgier Yves Lampaert stürmt im Kopenhagener Spritzwasser zum größten Erfolg seiner Karriere: dem Gelben Trikot bei der Frankreich-Rundfahrt. Bester Deutscher beim Tour-Auftakt ist Lennard Kämna.
Die Tour de France ist nicht nur Sportereignis, sondern auch Markenspektakel. Das Interesse am Radsport nimmt stark zu – und das vor allem aus drei Gründen.
Die Gruppe der Radprofis aus Deutschland ist bei der 109. Tour de France relativ klein. Aber einige Fahrer haben durchaus Chancen, Etappen zu gewinnen. Ein Trio sticht heraus.
Wie bewerten Fachleute die bisherigen Corona-Maßnahmen – und was heißt das für den Herbst? Lindners Haushaltsentwurf soll durchs Kabinett. Und die Tour de France beginnt.
Die zweite Doping-Razzia in dieser Woche rüttelt den Radsport vor dem Tour-de-France-Start auf. Das muss nicht heißen, dass die alten Zeiten zurück wären. Doch die Sauberkeit ist eine Illusion.
Kurz vor dem Start der Tour de France in Kopenhagen hat es bei Bahrain-Victorious die nächste Razzia gegeben. Das Team spricht von Rufschädigung.
Die Tour de France fordert in diesem Jahr den kompletten Rennfahrer. Gerade deshalb scheint Pogacar unantastbar. Oder doch nicht? Roglic, Vingegaard, Wlassow und Thomas halten dagegen.
Die Tour de France fordert in diesem Jahr den kompletten Rennfahrer. Gerade deshalb scheint Pogacar unantastbar.
Das Radsport-Highlight des Jahres steht bevor, doch bei den deutschen Fahrern bleibt die Sorge vor den Folgen der Pandemie. Ein anderer Wettbewerb hat gezeigt, was das bedeuten kann.
Für die Radrennställe heißt es: Zittern bis zur Tour de France. Zwei Wochen vor dem Start haben Dutzende Fahrer eine Corona-Infektion. Bora-Chef Denk spricht von einer „Lotterie“.