Der „Drecksberg“ ist 100 Meter zu lang für Kämna
Die Tour de France 2022 hat ihre erste sportliche Herzschmerzgeschichte produziert – mit dem Norddeutschen Lennard Kämna in der Rolle des tragischen Helden.
Die Tour de France 2022 hat ihre erste sportliche Herzschmerzgeschichte produziert – mit dem Norddeutschen Lennard Kämna in der Rolle des tragischen Helden.
Fast wird Lennard Kämna bei der Tour de France für sein starkes Rennen auf der siebten Etappe belohnt. Kurz vor dem Ziel platzt der Traum vom Etappensieg – Dominator Tadej Pogacar bleibt in Gelb.
„Weil die einfach wie die Kaputten auf den letzten Zentimeter fahren“: Maximilian Schachmann äußert sich nach den nächsten Stürzen mit deutlichen Worten zur Fahrweise des Teams Jumbo-Visma um Primoz Roglic.
Pogacar demonstriert seine Stärke. Der Titelverteidiger übernimmt nach eindrucksvollem Sprint das Gelbe Trikot von van Aert, der sein Heil in der Flucht sucht, aber kurz vor dem Ziel eingeholt wird.
Diesmal ist es ein Strohballen, der Primoz Roglic aus dem Gleichgewicht bringt. Der Slowene büßt fast alle Chancen auf den Tour-Sieg ein. Es passt zu seinem gesammelten Pech.
Die fünfte Etappe führt das Fahrerfeld der Tour de France über Kopfsteinpflaster: Nicht alle kommen heil ins Ziel. Während Pogacar brilliert und ein Australier gewinnt, erlebt Roglic einen Albtraum.
Die Dänen stehen zu Zehntausenden Spalier. Sie rollen dem Tour-Tross einen eindrucksvollen Klangteppich aus und rühren den Mitfavoriten Jonas Vingegaard zu Tränen. Woher kommt die Liebe zum Zweirad?
Die Tour de France fordert in diesem Jahr den kompletten Rennfahrer. Gerade deshalb scheint Pogacar unantastbar. Oder doch nicht? Roglic, Vingegaard, Wlassow und Thomas halten dagegen.
Die Tour de France fordert in diesem Jahr den kompletten Rennfahrer. Gerade deshalb scheint Pogacar unantastbar.
Ein Versprechen für die Zukunft, eine Erinnerung an die Vergangenheit: Der slowenische Radstar Tadej Pogacar und sein zweiter Sieg bei der Tour de France.
Die Alpen dominiert, in den Pyrenäen triumphiert, die Zeitfahren kontrolliert: Tadej Pogacar ist der Mann dieser Tour de France. Eine deutsche Radsport-Legende macht derweil bald Schluss.
Wenig Berauschendes in Saint-Emilion: Beim Zeitfahren vor der Ankunft der Tour de France in Paris geht es nur noch um die Plätze hinter dem Slowenen. Zumindest dabei herrscht allerdings Spannung.
Titelverteidiger Tadej Pogacar stürmt bei der Bergankunft in Luz Ardiden zu seinem dritten Tagessieg. Das Gelbe Trikot ist ihm kaum noch zu nehmen – auch das Bergtrikot gehört nun ihm.
Die Königsetappe der Tour de France zwingt die Radprofis in ein ultrasteiles Finale. Tadej Pogačar sprengt die Gruppe der Favoriten und hat den Gesamtsieg vor Augen.
Sepp Kuss gewinnt in den Pyrenäen eine der schwierigsten Etappen der Tour 2021. Im Feld der Favoriten ist Gelb-Träger Pogacar auf sich alleine gestellt, kontrolliert aber dennoch die Konkurrenz.
Der belgische Alleskönner Wout Van Aert schlägt am Mount Ventoux die Bergspezialisten. Tadej Pogacar baut den Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Pech hat indes der deutsche Profi Tony Martin.