„Auf die schlaue Art und nicht mit Krawallaktionen“
Der deutsche Radprofi Lennard Kämna spricht über die Dominanz der Supertalente, seine Hoffnungen als Klassementfahrer beim Giro d’Italia und die Wahl zwischen Pasta und Burger.
Der deutsche Radprofi Lennard Kämna spricht über die Dominanz der Supertalente, seine Hoffnungen als Klassementfahrer beim Giro d’Italia und die Wahl zwischen Pasta und Burger.
Remco Evenepoel war auf dem Weg in den Profifußball, nun könnte er ein neuer Eddy Merckx werden. Beim Giro d’Italia hat er noch eine Rechnung offen, danach soll er die Tour de France dominieren.
Jens Zemke sagt, er kenne jede Kurve beim Radklassiker am 1. Mai. Schon als Zehnjähriger war er dabei – aber erst als Sportchef erlebt er, wie sich da Siege anfühlen.
Wie Merckx und Hinault: Die Rivalität zwischen den Hochbegabten Remco Evenepoel und Tadej Pogacar könnte eine Radsport-Dekade prägen. Das älteste aller Klassikerrennen bietet einen Vorgeschmack.
Bei der Rad-Rundfahrt Tirreno–Adriatico deutet Lennard Kämna an, dass er vom Etappenjäger zum Mann fürs Gesamtklassement werden kann. Doch der Prozess erfordert Geduld.
Bora-hansgrohe will in der neuen Saison den Titel beim Giro d’Italia verteidigen. Bei der Tour de France ist alles auf die Sprintwertung ausgerichtet. Lennard Kämna bekommt eine Jokerrolle.
Bei einem Unfall im Training kommt der italienische Rad-Routinier Davide Rebellin ums Leben. Erst vor Kurzem beendete er seine lange Karriere mit vielen Höhen und einigen Tiefen.
Wo Fahrradfahren und Religion zusammen gehören: Unterwegs auf dem berüchtigten Ghisallo-Pass, der Sportlern alles abverlangt.
In der Jugend spielt er für das belgische Fußball-Nationalteam. Sein Körper aber scheint wie geschaffen für die Strapazen des Straßenradsports. Nun stellen sich gleich einige Fragen zu seiner Zukunft.
Auch Italiens Aktienmarkt steckt im Negativtrend. Das verlockt nicht, an der Börse zu bleiben. Zudem fehlt es an institutionellen Investoren.
„Das ist ein unglaubliches Gefühl, mit ganz großen Emotionen“: In Jai Hindley gewinnt zum ersten Mal ein Australier die prestigeträchtige Italien-Rundfahrt. Auch ein Deutscher hat Grund zur Freude.
Vor dem abschließenden Einzelzeitfahren überholt Jai Hindley den bislang führenden Richard Carapaz und könnte nun der erste Australier werden, der die Italien-Rundfahrt gewinnt.
Auf der schweren 17. Etappe des Giro d’Italia lässt Carapaz seinen Rivalen Hindley nicht ziehen und verteidigt seinen knappen Vorsprung in der Gesamtwertung. Als Tagessieger jubelt ein Solist.
Lennard Kämna verpasst den zweiten Etappensieg beim Giro d’Italia knapp, Emanuel Buchmann büßt seine Chancen auf eine Podiumsplatzierung ein. Der Kampf ums Rosa Trikot spitzt sich zu.
Richard Carapaz und Jai Hindley kämpfen um die Trophäe der Italien-Rundfahrt – ein Duell zweier Männer, denen die ganz große Karriere nicht in die Wiege gelegt wurde.
Ein Star der Szene hört auf: Vincenzo Nibali überzeugt bei seinem Abschieds-Giro quer durch Italien in jeder Hinsicht. Das lockt vor allem die heimischen Anhänger an die Strecken.
Die 15. Etappe des Giro d’Italia gewinnt der Italiener Giulio Ciccone im Alleingang vor dem Kolumbianer Santiago Buitrago. Die Gruppe der Favoriten kam fast acht Minuten später ins Ziel. Auch Buchmann ist auf Kurs.
Wenn Sprint-Spezialist Mark Cavendish Namensgeber für eine Bushaltestelle in Ungarn ist und Fußballstar Andrés Iniesta seinen eigenen Dinosaurier hat – wo bleibt dann der Londoner Boris-Becker-Bau?
Nach zehn Tagen als Gesamtführender muss der Spanier Lopez das Rosa Trikot abgeben. Tagessieger ist der Brite Yates, der große Gewinner der Giro-Etappe freilich ein Anderer.
Der Italiener Alberto Dainese sorgt auf der elften Etappe des 105. Giro für den ersten Heimsieg. Der 24-Jährige setzt sich nach 203 Kilometer im Massensprint durch.
Auch Jubeln will gelernt sein: Giro-Etappensieger Biniam Girmay schießt sich auf dem Podium einen Sektkorken ins Auge und muss seine weitere Teilnahme an der Radrundfahrt absagen.
Zum ersten Mal überhaupt gewinnt mit Biniam Girmay ein Radprofi aus Eritrea eine Etappe bei einer der drei großen Landesrundfahrten. Für den 22-Jährigen ist es nicht der erste Coup in diesem Jahr.
Das Bergtrikot hat er schon verloren, nun ist auch der Traum vom Rosa Trikot für Lennard Kämna geplatzt. Dagegen bringt sich Emanuel Buchmann beim Giro d’Italia in Position.
Der deutsche Radprofi Kämna kommt beim Giro d’Italia zwar als guter Sechster ins Etappenziel, verliert aber sein Bergtrikot an Tagessieger Bouwman.
In einer Millimeterentscheidung verweist der Franzose Arnaud Démare den Australier Caleb Ewan auf Rang zwei. Der deutsche Profi Lennard Kämna verteidigt indes seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung problemlos.
Radprofi Lennard Kämna verteidigt sein Bergtrikot beim Giro d’Italia und bestätigt so seine Triumphfahrt den Ätna hinauf. Dabei war seine Leidenschaft fürs Rennrad zeitweise erloschen gewesen.
Lennard Kämna setzt sich mit 13 weiteren Ausreißern früh vom Feld ab. Beim Ausscheidungsfahren am Ätna zeigt der 25-Jährige Deutsche dann seine Bergqualitäten. Auch das Rosa Trikot ist nicht mehr fern.
Beim Giro d’Italia ist Emanuel Buchmann vorerst ins Hintertreffen geraten. Für seinen Helfer Lennard Kämna läuft es besser. Die dritte Etappe gewinnt ein früherer Weltmeister.
Der Deutsche Lennard Kämna liefert im Einzelzeitfahren beim Giro d'Italia eine starke Vorstellung ab. Emanuel Buchmann indes kommt zu Fall und verliert wichtige 57 Sekunden auf den Tagessieger.
Auf der ersten Etappe des Giro d’Italia attackiert Lennard Kämna am Schlussanstieg. Den Sieg und das Rosa Trikot holt ein anderer. Doch der Deutsche hat ein Zeichen gesetzt.
Hart arbeiten, nie aufgeben: Emanuel Buchmann ist so etwas wie der Sisyphos des Radsports. Der Giro d’Italia kann nun zur Zäsur in der Laufbahn des Deutschen werden.
Marco Pantani starb im Jahr 2004 an einem Lungen- und Hirnödem in Folge einer Überdosis an Medikamenten. Die Justiz beschäftigt sich jetzt wieder mit dem Fall. Denn die Todesursache wird angezweifelt.
Der Kolumbianer Egan Bernal gewann in diesem Jahr schon den Giro d’Italia – das plant er auch bei der Vuelta. Doch der Kurs kommt dem 24-Jährigen dabei nicht unbedingt entgegen.
Nach seinem Tour-Sieg 2019 fiel Egan Bernal in eine tiefe Krise. Unerklärbare Rückenprobleme plagten den Kolumbianer. Und die Last, gewinnen zu müssen. Mit dem Triumph beim Giro d’Italia 2021 ist das alles vergessen.
Egan Bernal wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt den 104. Giro d’Italia. Auch eine kurzzeitige Schwächephase kann den Kolumbianer auf dem Weg zu seinem zweiten Grand-Tour-Sieg nicht bremsen.
Gut 30 Kilometer Zeitfahren trennen den kolumbianischen Radstar Egan Bernal vom Triumph beim 104. Giro d’Italia. Der Ineos-Kapitän wird auf der vorletzten Etappe mit drei schweren Anstiegen Zweiter.