Mama Leupolz und der Kampf für ein Umdenken
Bisher, sagt Melanie Leupholz, mussten Fußballspielerinnen sich zu oft entscheiden: Kind oder Karriere. Bei der WM in Australien ändert sie das gerade. Doch es soll erst der Anfang sein.
Bisher, sagt Melanie Leupholz, mussten Fußballspielerinnen sich zu oft entscheiden: Kind oder Karriere. Bei der WM in Australien ändert sie das gerade. Doch es soll erst der Anfang sein.
Sportlicher Erfolg, sympathische Außendarstellung: Alexandra Popp und ihre Mitspielerinnen sind im Aufwind – und der Fußball der Frauen gleich mit. Werden sie bald populärer als die Männer?
Ein abgebrochenes Testspiel sorgte für Negativ-Schlagzeilen über Deutschlands nächsten WM-Gegner. Doch Kolumbiens Fußball-Frauen beherrschen mehr als nur die harte Gangart. Sie sind ein Spiegelbild ihrer Nation.
China gewinnt in Überzahl gegen Haiti. Auch Europameister England siegt, bangt jedoch um Schlüsselspielerin Keira Walsh. Südafrika verspielt derweil gegen Argentinien eine Zweitore-Führung.
Die Offensive der deutschen Frauen-Nationalmannschaft hat bei der WM viel mehr zu bieten als nur Alexandra Popp – das macht das DFB-Team schwer berechenbar für kommende Gegnerinnen.
Wo ist bloß ihre Spielfreude hin? Die Engländerinnen müssen sich bei der Frauenfußball-WM deutlich steigern. Hoffnung machen der Blick auf die Ersatzbank und Parallelen zum EM-Coup.
Tochter eines berühmten Sportlers: Wie die US-Fußball-Nationalspielerin Trinity Rodman das Wiedersehen mit ihrem Vater erlebte, der sich kaum für sie interessierte – und sich lieber mit Diktatoren umgibt.
Nach Marokko ist vor Kolumbien. Im nächsten Gruppenspiel erwartet die deutschen Frauen bei der Fußball-WM ein robuster Gegner. Im DFB-Quartier freuen sie sich über die große Unterstützung der Heimat.
Die Tour de France ist vorbei, das Wimbledon-Finale nur noch phantastische Erinnerung. Und nun? Vielleicht die Frauen-WM – langweiliger als Männer-Fußball kann es kaum werden. Eine Glosse.
Die ehemalige Nationalspielerin Inga Grings punktet mit der Schweiz auch im zweiten Spiel. Deutschlands nächster Gruppengegner Kolumbien gewinnt seine Auftaktpartie mühelos. Neuseeland wird kalt erwischt.
Anlässlich der Frauenfußball-WM spricht Sky-Sportchef Charly Classen im Interview über unterschiedliche Bewertungen von TV-Kommentatorinnen, laute Minderheiten und die Förderung von weiblichen Fachleuten.
Kurz vor Schluss gelingt Italien doch noch der Siegtreffer gegen Argentinien. Für „Las Chicas“ geht die WM-Misere weiter. Später am Tag bejubeln die Brasilianerinnen gegen Panama einen Auftakterfolg.
Was für ein Start in die Fußball-WM! Deutschland lässt Marokko im ersten Spiel keine Chance und bejubelt einen verdienten Auftaktsieg. Alexandra Popp trifft spektakulär, die Bundestrainerin bremst die Euphorie.
Bei der Fußball-WM der Frauen will das deutsche Team um den Titel mitspielen. Auftaktgegner Marokko ist die erste schwere Prüfung. Doch die deutsche Defensive plagen Verletzungssorgen.
In Saudi-Arabien und Marokko hinkt der Fußball der Frauen dem der Männer hinterher. Sportlerinnen erlangen Popularität, müssen aber noch immer gegen Widerstände kämpfen.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg versucht, mit der WM-Quartierwahl abseits großer Städte jede Störung ihres Teams zu vermeiden. Bei den Männerteams ist diese Strategie nicht aufgegangen.
Das Niveau im Frauenfußball ist erheblich gestiegen. Auch deshalb setzt die Bundestrainerin darauf, dass Solidarität und Teamgeist einen Unterschied machen. Ausgerechnet der FC Bayern grätscht ihr in die Parade.
Nationalspielerin Sara Doorsoun spricht im Interview über Menschen, die noch immer nichts mit Frauenfußball anfangen können, ihren Stolz als Kind von Migranten und ihr Ziel: das WM-Finale.
Dänemark siegt zum WM-Auftakt über China, England müht sich zu einen Erfolg gegen Haiti. Japan hingegen hat mit Sambia keine Probleme, auch die USA bezwingen Vietnam mühelos.
Die frühere Nationalspielerin Inka Grings bejubelt als Trainerin der Schweiz einen Auftaktsieg. Mitfavorit Kanada kommt nicht über ein torloses Remis hinaus. Spanien gibt sich gegen Costa Rica keine Blöße.
Am Montag starten die deutschen Frauen in die Weltmeisterschaft. Im Interview spricht Svenja Huth über Werte, die von innen kommen, den längeren Prozess, ein Team zu werden, und die Chance auf den WM-Pokal.
Der Markt für den Frauenfußball wächst. Aber ihn gleichzusetzen mit dem Männerfußball, hilft niemandem – wenngleich das deutsche Team den Herren der Schöpfung längst nichts mehr beweisen muss.
Die beiden Gastgeber-Teams Australien und Neuseeland starten erfolgreich in die Frauenfußball-WM. Während Neuseeland ein historischer Erfolg gelingt, spielt Australien vor einer gewaltigen Kulisse.
Kurz vor der Eröffnung der Frauenfußball-WM fallen in der neuseeländischen Metropole Auckland Schüsse. Auch der Schütze stirbt. Das Turnier wird wie geplant eröffnet, das DFB-Team fühlt sich sicher.
Schon vor der WM ziehen die Spielerinnen mehr und mehr Zuschauer sowie Sponsoren in ihren Bann. Experten sehen ein großes Wachstumspotential, solange die Entwicklung nicht zum Abziehbild der Männerversion führt.
Vor der Fußball-Weltmeisterschaft weiß in Australien kaum jemand etwas vom Turnier – und in Neuseeland erst recht nicht. Für die Spielerinnen aber geht es um weitaus mehr als Sport.
Vor Beginn der Frauen-Fußball-WM wurden mindestens zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt – darunter auch Polizisten. Die Polizei spricht von einem „isolierten Vorfall“. Weitere Maßnahmen für die Sicherheit werden dennoch getroffen.
Für die EU-Außenminister stehen in Brüssel schwierige Verhandlungen an, Führungskräfte gehen hart mit der Bundesregierung ins Gericht und die Fußball-WM der Frauen beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
FrauenfußbalI ist nahbarer und authentischer. Das niedrigere Tempo ermöglicht mehr Spielfluss. Ein Erfolg bei der Weltmeisterschaft würde den Boom noch beschleunigen.
Der Aufschwung des Fußballs der Frauen schürt vor der Weltmeisterschaft hohe Erwartungen an die Europameisterinnen aus England. Doch die „Lionesses“ starten geschwächt in das Turnier.
Kein Vergleich zu den Männern: Martina Voss-Tecklenburg verbindet mit der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen ihren ganz eigenen Anspruch.
Homosexualität ist im Frauenfußball längst Normalität, im Männerfußball aber offenbar immer noch ein Tabu. Nationalspielerin Lena Oberdorf wünscht sich mehr Offenheit und Toleranz.
Die frühere Nationalspielerin Ariane Hingst spricht im Interview über die Entwicklung des Fußballs der Frauen seit dem WM-Titel 2003, ihr Projekt Viktoria Berlin – und warum sie die FIFA kritisch sieht.
Bei der Frauenfußball-WM werden Entscheidungen nach Videobeweis von den jeweiligen Schiedsrichterinnen über die Stadionmikrofone erklärt. Der Schiedsrichter-Chef verspricht sich viel davon.
Wie schlecht es derzeit um die Stressresilienz der deutschen Fußballfrauen bestellt ist, zeigt die verpatzte WM-Generalprobe gegen Außenseiter Sambia. Das muss sich ändern. Jetzt beginnt die Zeit, die wirklich zählt.
Gegen Sambia liegt Deutschland schon 0:2 zurück, kämpft sich auf 2:2 heran - und erhält in der 12. Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer.