Der Radsport-König Tadej Pogačar und die Folgen
Die Fans jubeln, die Gegner staunen, die Sponsoren zahlen: Einen Fahrer wie Tadej Pogačar gab es im modernen Radsport noch nicht. Was macht es mit einem Sport, wenn einer fast alles gewinnt?
Zwanzig Kilometer hinauf, 1570 Höhenmeter insgesamt, durchschnittliche Steigung: 7,5 Prozent – nicht für alle ist es eine gute Idee, den Mont Ventoux mit dem Fahrrad bezwingen zu wollen. Eine Glosse.
Die Fans jubeln, die Gegner staunen, die Sponsoren zahlen: Einen Fahrer wie Tadej Pogačar gab es im modernen Radsport noch nicht. Was macht es mit einem Sport, wenn einer fast alles gewinnt?
Beim Ardennen-Klassiker triumphiert Rad-Star Tadej Pogacar nach einer beeindruckenden Solo-Attacke. Konkurrent Remco Evenepoel fällt deutlich ab. Und Pogacar zieht mit Eddy Merckx gleich.
Der frühere Tour-Sieger Jan Ullrich blickt gespannt auf das Kräftemessen zwischen Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard. Vorjahressieger Pogacar lässt derweil mit seinem Start bei Paris-Roubaix aufhorchen.
2024 setzt Pogacar Maßstäbe im Radsport: Tour-de-France-Sieg, der Gewinn des Giro d'Italia und der WM-Triumph krönen seine bislang erfolgreichste Saison. In seinem Team fühle er sich wie zu Hause.
Eine spektakuläre Saison krönt Tadej Pogacar mit dem Gewinn der Lombardei-Rundfahrt. Seine Gegner haben längst die Hoffnung aufgegeben, ihn zu schlagen. Zweifel an der Legalität seiner Dominanz bleiben.
Tag eins nach Tadej: Mit seiner Solofahrt stellt der neue Radweltmeister Pogačar die Gesetze seines Sports auf den Kopf. Und der Größte verliert seinen Thron.
Der 25 Jahre alte Slowene Tadej Pogacar triumphiert bei der Tour de France, dem berühmtesten Radrennen der Welt. Die internationalen Medien finden entsprechend deutliche Worte.
Ob Rundfahrten oder Eintagesrennen, ob Bergetappen oder Zeitfahren: Der Slowene Tadej Pogacar dominiert den Radsport. Nun gewinnt er zum dritten Mal die Tour de France.
Schon seit seinen Juniorentagen wird Remco Evenepoel mit dem wohl größten Radfahrer aller Zeiten verglichen. Nun hat er schon in seiner ersten Tour-Woche alles eingelöst, was er seit langem verspricht.
39 Jahre und kein bisschen langsam: Der britische Radprofi Mark Cavendish bricht den uralten Tour-Rekord von Eddy Merckx und hat weiter Lust am Leiden. Dabei hatten ihn viele schon abgeschrieben.
Der 30 Jahre alte Radprofi Pascal Ackermann startet erstmals bei der Frankreich-Rundfahrt. Das internationale Publikum interessiert sich aber mehr für Mark Cavendish, der Eddy Merckx abhängen will.
Rad-Star Tadej Pogacar gewinnt die Italien-Rundfahrt, ohne dass ihn die Konkurrenz herausgefordert hätte. Von einem der Größten gibt es ein großes Lob. Doch bei der Tour de France weht ein anderer Wind.
Mark Cavendish wollte bei der Tour de France den unvergleichlichen Eddy Merckx überholen, nun muss er mit einem Schlüsselbeinbruch aussteigen. Bleibt seine Radsport-Mission unerfüllt – oder gibt es doch noch eine Chance?
Mark Cavendish wollte bei seiner letzten Tour einen ganz besonderen Rekord brechen. Dafür wechselte er sogar das Team. Nun kommt der Brite bei der achten Etappe zu Fall – und der große Traum zerplatzt.
Jasper Philipsen ist bei der 110. Tour de France der König der Sprinter. Der Belgier gewinnt auch die dritte Massenankunft – und macht damit den Traum von Cavendish auf die Krönung erst mal zunichte.
Mark Cavendish gehört zu den erfolgreichsten Radprofis der Geschichte. Nun nutzt er die Italien-Rundfahrt, um zu sagen, dass nach der Saison Schluss ist – und er gerade seinen letzten Giro fährt.
Weltmeister Remco Evenepoel distanziert beim Giro d’Italia gleich auf der ersten Etappe seine ärgsten Konkurrenten. Wer soll den „neuen Merckx“ in der Form überhaupt stoppen?
Remco Evenepoel war auf dem Weg in den Profifußball, nun könnte er ein neuer Eddy Merckx werden. Beim Giro d’Italia hat er noch eine Rechnung offen, danach soll er die Tour de France dominieren.
Beim Radsport-Klassiker Paris–Roubaix gibt es im Wald von Arenberg einen gefürchteten Sektor. Die Organisatoren führen die Frauen daher über eine andere Route. Die Männer bekommen eine kuriose Hilfe.
Wie ein Weltklassepianist, der auf dem gleichen Niveau auch Geige spielt: Der Slowene Tadej Pogacar, Sieger des Radsport-Monuments „Flandern-Rundfahrt“, schafft Dinge, die eigentlich unmöglich sind.
Strade Bianche, die Rüttelpiste durch die Toskana ist gemacht für die stärksten Radprofis. Thomas Pidcock beweist, dass er zu ihnen gehört. Aber ist er auch einer, der die Tour de France gewinnen kann?
Wie einst der große Belgier Eddy Merckx gewinnt auch Remco Evenepoel mit 22 Jahren WM-Gold. Es soll nicht die letzte Parallele mit seinem Landsmann sein.
Die legendäre Tour de France schreibt zahlreiche Geschichten. Dabei geht es längst nicht immer nur um die aktuelle Etappe und die Sieger. FAZ.NET sammelt sie auch in diesem Jahr während des Radsport-Klassikers.
Geradezu höflich räumt Tadej Pogacar seine Erfolge ab. Mit den Beinen macht er klar, dass er auch diese Frankreich-Rundfahrt gewinnen will. Was macht ihn so stark? Und wo ist er noch zu packen?
Der Belgier Evenepoel gewinnt den Frühjahrsklassiker in seiner Heimat vor zwei Landsleuten – und gilt nun wieder als der nächste Eddy Merckx. Weltmeister Julian Alaphilippe verletzt sich bei einem Massensturz schwer.
Ein Versprechen für die Zukunft, eine Erinnerung an die Vergangenheit: Der slowenische Radstar Tadej Pogacar und sein zweiter Sieg bei der Tour de France.
Der Sieg auf der drittletzten Tour-Etappe geht ausgerechnet an das Team, das gerade von der Polizei kontrolliert wurde. Der Gewinner gibt an, er habe sich „wie ein Krimineller“ gefühlt.
Warum die Topsprinter wie der Brite Mark Cavendish mit Michael Morkov als Anfahrer „fast unschlagbar“ sind – der Däne verfügt über seherische Qualitäten und Handlungs-Schnelligkeit.
Mark Cavendish stellt bei der Tour de France einen über vier Jahrzehnte alten Rekord ein. Neben Gelb-Träger Pogacar ist er der Star dieses Tour. Für Roger Kluge endet die Rundfahrt schmerzhaft.
Meister der Monsteretappe: Wout van Aert macht nicht nur bei der legendären Fahrt auf den Mont Ventoux Eindruck. Belgien feiert seinen neuen Radsport-Liebling.
Der britische Altstar Mark Cavendish gewinnt auch die zehnte Etappe der Tour de France und nähert sich dem Rekord von Eddy Merckx an. „Ich habe fast nix gemacht“, sagt er bescheiden.
Die nächste Generation tritt kräftig in die Pedale und macht sich einen Namen. Fünf Typen werden die Zukunft prägen: ein Windhund, ein Abenteurer, ein Original, ein Goldsucher und ein Alleskönner.
Beliebt war er nicht im Fahrerfeld, eher gefürchtet. Wegen seines Könnens, aber auch seiner Arroganz. Sprinter Cavendish jagte den Rekord von Merckx – jetzt kündigt er unter Tränen seinen Rücktritt an.
Eddy Merckx erlebte einst in Orcières-Merlette eine seiner schlimmsten Niederlagen. Derartige Probleme hat Emanuel Buchmann auf der vierten Etappe nicht. Zusammen mit den Favoriten klettert der Deutsche ins Ziel, in Gelb bleibt ein Franzose.
Raymond Poulidor war der große Liebling der Radsportfans in seinem Heimatland Frankreich. Gerade weil er nie die Tour de France gewann. Nun ist „Poupou“ gestorben.
Nach dem Coup von Mike Teunissen jubelt das niederländische Jumbo-Visma-Team auch am zweiten Tag der Tour de France. Die Equipe siegt beim Teamzeitfahren – mit Hilfe eines Deutschen.