Der Profifußball feilscht um die Milliarden
Nach der Vergabe der Medienrechte hat der Verteilungskampf im deutschen Profifußball begonnen. Vom DFL-Präsidium wird die Quadratur des Kreises erwartet.
Nach der Vergabe der Medienrechte hat der Verteilungskampf im deutschen Profifußball begonnen. Vom DFL-Präsidium wird die Quadratur des Kreises erwartet.
Für den engen Terminplan des Nationalteams nach dem Corona-Neustart sieht Bierhoff keine Alternative. Urlaub werde es für die Topspieler kaum geben, ein Comeback der aussortierten Weltmeister aber auch nicht.
Colin Kaepernick hat mit seinem Kampf gegen Ungerechtigkeit etwas Großes angestoßen. Die nächste Sportler-Generation will noch viel mehr. Noch sehr viel mehr.
Die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen ist nur auf den ersten Blick ein Rückschlag. Der Profisport rechnet wieder mit Zuschauern – obwohl Hindernisse bleiben. Wie kann das funktionieren?
Die Hoffnungen der Finalteilnehmer auf die Zulassung zumindest einiger Fans trotz Corona sind vergeblich: Am 4. Juli werden keine Anhänger im Olympiastadion zugelassen. Die Begründung ist eindeutig.
Normalerweise ist das DFB-Pokalfinale mit 74.000 Fans ein Fest des deutschen Fußballs. In der Corona-Krise aber ist das Duell zwischen FC Bayern und Leverkusen ein Geisterspiel. Oder doch nicht?
Dürfen Sportler ihren Auftritt im Stadion für politische Meinungsäußerungen nutzen? Johannes Herber, Geschäftsführer von Athleten Deutschland, im F.A.Z.-Interview über die inspirative Kraft der Athleten und das Zögern der Verbände.
Nürnberg gegen Fürth – damals und heute. Am Samstag begegnen sich die Lokalrivalen in der zweiten Liga zum traditionsreichsten Derby des deutschen Fußballs. Vor 100 Jahren war es das erste Endspiel in der Ära des Massensports.
Die Münchner gewinnen das Halbfinale im DFB-Pokal. Dennoch ist Hansi Flick nicht zufrieden. Nach dem Spiel übt er Kritik am DFB und dessen Terminierung der Partie. Nun folgt die Antwort des Verbandes.
Der heutige Bayern-Trainer Hansi Flick war selbst viele Jahre beim DFB. Nach dem Sieg im Pokal-Halbfinale aber kritisiert er den Verband. Zudem äußert der Münchner Coach einen Wunsch fürs Endspiel.
Der DFB und die DFL reagieren auf die neusten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Außer den Profis vieler Ligen sind davon auch Medienvertreter betroffen. Auch zu Zuschauern in den Stadien gibt es ein Statement.
Ob den Frankfurtern wieder eine Sensation gegen den FC Bayern gelingt, scheint äußerst fraglich. Denn im DFB-Pokal-Halbfinale müssen die Münchener diesmal keine Mentalitätsmonster vom Main fürchten.
94 Tage hat der 1. FC Saarbrücken kein Spiel mehr bestritten. Der Klub aus der Regionalliga möchte im Pokal-Halbfinale dennoch Geschichte schreiben. Bayer Leverkusen erwartet auf jeden Fall ein Kulturschock.
Auch wenn der Dialog zwischen Schiedsrichter und Video-Assistent Fragen offen ließ, bleibt die Elfmeter-Entscheidung in der Nachspielzeit für Wehen gegen Stuttgart bestehen.
Wenn wir über Rassismus sprechen, sorge ich mich um die Kinder, sie sind die Zukunft. Wir als Fußballprofis können etwas bewegen – wir müssen. Ein Gastbeitrag.
Die dritte Fußball-Liga kommt nicht zur Ruhe: Preußen Münster sieht sich benachteiligt in der dritten Liga. Der Klub protestiert wegen eines deutlich späteren Trainingsstarts gegen die Wertung einer Niederlage in München.
Jan F. Orth ist Vorsitzender Richter am Kölner Landgericht. Er spricht über den Protest von Sportlern, sagt, warum Regeln nicht für sympathische Einzelfälle ausgesetzt werden dürfen und DFB sowie BBL vor einem großen Problem stehen.
Seit es Geisterspiele gibt, ringt Dominik Ziegra als Fan und Sprecher der Eintracht-Vereinigung „Nordwestkurve“ um seine Beziehung zum Fußball. Er wünscht sich ein neues System – und das alte Leben zurück. Aber das könnte für lange Zeit vorüber sein.
Das Protestieren gegen Rassismus ist richtig und unabdingbar. Dennoch erfüllt das Verbot politischer Äußerungen in Sportstätten einen wichtigen Zweck – und es gibt einen Ausweg aus diesem moralischen Dilemma.
Einige Spieler setzten in der Bundesliga ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Da dies laut DFB-Regelwerk eigentlich verboten ist, schaute sich der Kontrollausschuss die Sache an – und verzichtet nun auf ein Verfahren.
DFB-Direktor Bierhoff will Nationalspieler für gesellschaftlich relevante Themen sensibilisieren. Auch für die Austragung der Nations League hat er eine Idee. Keine Hoffnungen macht er Thomas Müller.
Die Fifa wirbt um Verständnis für die Spieler, die am Wochenende Solidarität mit George Floyd bekundet haben. Weston McKennie will sein Engagement fortsetzen. DFB-Sportrichter Lorenz ist derweil überzeugt, dass die Spieler ohne Strafe bleiben.
Schalkes amerikanischer Nationalspieler Weston McKennie dokumentiert seine Solidarität mit dem in Minneapolis nach einem Polizeieinsatz gestorbenen George Floyd. In Mönchengladbach schließt sich Marcus Thuram kniend dem Protest an.
Um den Wiederbeginn der dritten Fußballliga gab es ziemlich viel Streit. Nun geht es wieder los. Waldhof verliert und muss Platz zwei abgegeben. Davon profitiert die Spielvereinigung Unterhaching.
Die Corona-Krise hat auch den Bundestrainer und das Nationalteam getroffen. Im Liga-Neustart erkennt Löw positive Signale. Und er hofft auf einen Werte-Wandel.
Am Wochenende nimmt die dritte Liga den Spielbetrieb nach der Corona-Unterbrechung wieder auf. Doch auch wenn die Kritik am Restart zuletzt etwas leiser wurde, bleiben die Konflikte bestehen.
Dem FFC gelingt bei der Fortsetzung der Frauen-Bundesliga die Rückkehr zu ein bisschen Normalität. Beim Sieg im Geisterspiel gegen den SC Sand überragt eine Spielerin, die fünf Jahre auf einen Startelfeinsatz warten musste.
Sportlich geht es in den verbleibenden 38 Spielen der Frauenfußball-Bundesliga um wenig. Der Aufwand dafür ist groß. Die Klubs müssen ihre oft bezweifelte Professionalität unter Beweis stellen.
Die Austragung von Fußball-Länderspielen von Herbst an ist für den DFB aus finanzieller Sicht überlebenswichtig. Schatzmeister Osnabrügge spricht von einer „potentiell existenzbedrohenden Situation“.
In den Stadien der Bundesliga rollt trotz der Corona-Krise wieder der Ball. Und schon brechen im Fußball die Verteilungskämpfe aus. Dazu macht sich in Deutschland unter den Profis ein vernehmbares Murren breit.
Ein überwältigendes Online-Votum: Auch in der dritthöchsten Fußball-Klasse soll der Ball vom 30. Mai an wieder rollen. DFB-Präsident Keller spricht von „gelebter Demokratie“.
Kleiner hat sich der einst fast allmächtige DFB in seiner langen Geschichte selten gemacht. In der Krise wird sichtbar, dass nicht Präsident Fritz Keller den Ton im deutschen Fußball angibt. Woran liegt das?
Flankiert von Thüringens Sportminister Holter protestieren Jena, Magdeburg und Halle vehement gegen die Fortsetzung der 3. Liga. DFB-Präsident Fritz Keller ist nicht erfreut darüber.
Nach den Bundesligen soll auch die dritte Fußballliga trotz der Corona-Krise bald starten. Doch der Unmut ist immens. Und der Konflikt spitzt sich zu. Im Mittelpunkt der Streitigkeiten stehen drei Vereine – und der DFB.
Karl-Heinz Rummenigge hält nichts von einer Veröffentlichung der Gehälter in der Fußball-Bundesliga. In einem Interview äußert sich der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern nun auch abermals zu DFB-Präsident Fritz Keller.
Streitfall dritte Liga: Der Widerstand einiger Klubs geht weiter. Aber auch die schärfsten Kritiker der Saisonfortsetzung rechnen nicht mehr mit einer Wende.