Kopfloser DFB
Es wird eine enorme Herausforderung, nach Fritz Kellers Rücktritt überhaupt einen respektablen Kandidaten zu finden. Oder eine Kandidatin. Die goldenen DFB-Zeiten werden so schnell nicht wiederkommen.
Es wird eine enorme Herausforderung, nach Fritz Kellers Rücktritt überhaupt einen respektablen Kandidaten zu finden. Oder eine Kandidatin. Die goldenen DFB-Zeiten werden so schnell nicht wiederkommen.
Zum 7. Juni wird die Impfpriorisierung in Deutschland aufgehoben. Die Bundesregierung verurteilt die antisemitischen Krawalle. Und laut Israel wurden bisher rund 3350 Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Fritz Keller vollzieht den angekündigten Rücktritt als DFB-Präsident. Sein Urteil über seine Funktionärskollegen ist harsch. Er fordert, was er selbst nicht durchsetzen konnte: Integrität statt interner Machtkämpfe.
Fritz Keller vollzieht den angekündigten Rücktritt. Schon wieder braucht der Deutsche Fußball-Bund einen neuen Präsidenten. Seinen Abschied nutzt Keller für einen letzten Rundumschlag.
Mit einem furiosen Endspurt gewinnt der BVB den DFB-Pokal und schafft es doch noch in die Champions League. Schlüsselfigur ist Trainer Edin Terzic. Doch wie es mit ihm weitergeht, ist unklar.
Das Ego kickt: Nach dem Gruben-Graben bis zum kollektiven Einsturz in dieser Woche sollte man den Deutschen Fußball-Bund umbenennen.
Bisher hat kein Sportler seinen Verzicht auf Olympia erklärt, obwohl die Teilnehmer in Japan nicht mehr willkommen sind. Mit einer Absage fiele den meisten der Himmel auf den Kopf.
Er und sein Verein können sich nicht mehr mit dem Deutschen Fußball-Bund identifizieren, sagt Mönchengladbachs Geschäftsführer Max Eberl. Unter dem eskalierten Machtkampf leide vor allem der Amateurbereich.
Gegen den frisch gekürten DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund will sich Mainz 05 am vorletzten Bundesligaspieltag behaupten. Trainer Bo Svensson verspricht, „einfach so weiterzumachen“.
Der Mann, der im Hintergrund über Jahre die Fäden zog, dem öffentlich vorgeworfen wird, zum Schaden des DFB gewirkt und gelogen zu haben, bleibt im Spiel. Er steigt sogar wieder auf. Wie ist das möglich?
DFB-Präsident Fritz Keller bezieht vor der Ethikkammer des Sportgerichts Stellung zu seiner verbalen Entgleisung. Das Urteil wird erst Mitte nächster Woche erwartet – nach dem für Montag avisierten Rücktritt Kellers.
Immer wieder landete der BVB auf Platz zwei oder verlor Endspiele. Dazu kam sehr viel persönliches Pech. Der DFB-Pokalsieg ist erst der zweite Titel für Marco Reus. Lob gibt es auch von Joachim Löw.
Kurz vor der Bekanntgabe des EM-Kaders lässt sich Joachim Löw nicht in die Karten schauen. Zudem beklagt der Bundestrainer das Chaos beim DFB und fordert die Fokussierung auf den Fußball.
Der frühere Assistent Hansi Flick soll Nachfolger von Joachim Löw werden. DFB-Direktor Oliver Bierhoff spricht beim Pokalfinale über den Stand der Verhandlungen – und seine Zukunft beim Verband.
Gezielte Desinformation bedroht die anstehende Bundestagswahl, die Gewalt zwischen Israel und Gaza findet kein Ende und der BVB feiert den DFB-Pokalsieg. Was sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Nach der Schlammschlacht im DFB richten sich die kritischen Blicke nun auf Vizepräsident Koch. Der kündigt seinen Rücktritt aus dem Präsidium an, könnte dort aber schnell wieder auftauchen. Das wäre ein schlechter Witz.
Nach dem großen Knall beim DFB wird sich die Führung nach und nach zurückziehen. Nur einer behält die Fäden in der Hand: Rainer Koch.
Leipzig kann zum ersten Mal Pokalsieger werden, für Dortmund wäre es der erste Titel seit 2017. Von RB gibt es vor dem Finale forsche Töne. Denn in Berlin geht es nicht alleine um den DFB-Pokalsieg.
Beim halbherzigen Befreiungsschlag steht wieder nicht die Rettung des DFB im Vordergrund, sondern die Sorge vor dem Einflussverlust einzelner Parteien und Personen. Das führt nicht zu der Einheit, die nötig ist für einen Neuanfang.
Die Führungsspitze des Deutschen Fußball-Bundes zieht Konsequenzen aus dem internen Machtkampf.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu, die Gehälter von Pflegekräften sind überdurchschnittlich gestiegen und beim DFB rollen Köpfe. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Präsident Fritz Keller zieht sich zurück, Friedrich Curtius gibt auf, Rainer Koch verzichtet auf eine Wiederwahl: Fast die gesamte Führung des DFB macht den Weg frei für einen Neuanfang.
Nach seiner Einbürgerung kamen Spekulationen über einen Einsatz von Verteidiger Borna Sosa in der deutschen Nationalmannschaft auf, nun aber stellt DFB-Direktor Oliver Bierhoff klar: Dazu wird es nicht kommen.
Wer allein sich selbst ins Zentrum stellt, sprengt die Gemeinschaft. Verantwortung lässt sich nicht auf Ethikkommissionen abwälzen. Im DFB müssen ganze Führungsetagen ausgetauscht werden. Ein Gastbeitrag.
Der DFB ist „starrsinnig“ und „beratungsresistent“ – findet jedenfalls Horst Heldt. Grund der Aufregung des Kölner Sportchefs ist mal wieder eine Schiedsrichterentscheidung.
Die Tage von Präsident Keller beim DFB scheinen gezählt. Der langjährige Drahtzieher Koch schließt seinen Rücktritt dagegen aus. Einen Treffer landet er im Sportstudio nur bei der Generalprobe.
Nicht sattzukriegen, diese Bayern: Während Thomas Müller das Geheimnis des Hungers verrät, bekommt Oliver Kahn Appetit auf mehr. Und dann ist da ja noch „die Geschichte mit Lewy“.
Karl-Heinz Rummenigge übt scharfe Kritik am DFB. Dazu mahnt er zur Eile beim Kampf um Hansi Flick als neuen Bundestrainer. Der kann sich irgendwann sogar eine Rückkehr zum FC Bayern vorstellen.
„Keine Loyalität, keine Harmonie“: Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die Unruhe beim DFB. Vizepräsident Rainer Koch solle die Entschuldigung von Verbandschef Fritz Keller annehmen, fordert der Bayern-Vorstandschef.
Der DFB steckt in einer großen Krise. Wer kann ihn noch retten? Sylvia Schenk bietet im Interview ihre Hilfe an und fordert mehr Verantwortung, Haltung und neue Köpfe.
Der Bundesinnenminister übt scharfe Kritik, die Länderchefs fordern Amtsenthebung. DFB-Präsident Fritz Keller bittet zwar um Verzeihung, doch seinen Posten räumen will er nicht.
Charlotte Knobloch, frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden, sagt nach dem Treffen mit Fritz Keller, ein einziger verbaler Fehlgriff mache sein langjähriges Engagement nicht ungeschehen.
Eine Schlammschlacht wie beim DFB hat der deutsche Fußball noch nie erlebt. Der Verband vergisst dabei auf sträfliche Weise seine schwächsten Mitglieder. Das ist das eigentliche Trauer- und Skandalspiel.