Fundamentaler Irrtum
Erfolglos und beratungsresistent: Nach nicht einmal fünf Monaten scheitert Alexander Zorniger in Stuttgart und auch an sich selbst. Die Trennung war am Ende alternativlos.
Erfolglos und beratungsresistent: Nach nicht einmal fünf Monaten scheitert Alexander Zorniger in Stuttgart und auch an sich selbst. Die Trennung war am Ende alternativlos.
Der FC Augsburg gewinnt 4:0 gegen den VfB Stuttgart. Damit verbessert sich der FCA vom letzten auf den vorletzten Tabellenplatz und verringert den Abstand zum VfB bis auf einen Punkt.
Bayer Leverkusen erlebt die erste Pleite im Rhein-Derby seit vier Jahren. Der Held des Kölner Fußball-Festtags ist Verteidiger und heißt Dominic Maroh.
Der VfB Stuttgart wagt es, die Münchner Bayern früh zu attackieren, wird aber nach allen Regeln der Kunst ausgespielt. Badstuber gibt sein Comeback beim 4:0.
Wertvoller Sieg für den VfB: Gegen die „Lilien“ tun sich die Stuttgarter lange schwer, dann trifft der Darmstädter Garics ins eigene Netz. Am Ende taumelt die Elf von Trainer Zorniger – fällt diesmal aber nicht.
Die Stuttgarter haben es bislang verpasst, sich für all ihren Aufwand zu belohnen. Trotzdem gibt sich der VfB-Trainer weiterhin allzu stur und ungestüm. Dabei könnte Alexander Zorniger durchaus vom Gegner aus Darmstadt lernen.
Hoffenheim trennt sich von Trainer Markus Gisdol. Der Nachfolger beim kriselnden Klub aus der Fußball-Bundesliga steht auch schon fest – und ist ein alter Bekannter.
In Hannover taumeln Präsident Kind, Trainer Frontzeck und die Mannschaft in ihre nächste große Krise – und sind in der Bundesligatabelle ganz unten angekommen. Für etwas Hoffnung sorgt lediglich der neue Geschäftsführer.
Im Duell der Krisenklubs hat Stuttgart das bessere Ende für sich: Gentner, Werner und Maxim drehen die Partie in Hannover für den VfB. Die Niedersachsen rutschen durch die Niederlage ans Tabellenende.
Der VfB Stuttgart dominiert die 90 Minuten gegen Schalke 04, die Schwaben überbieten sich aber im Vergeben bester Torchancen. Ein Schalker Jungspund ist dagegen eiskalt.
Der schlechteste Saisonstart der Geschichte hinterlässt beim VfB Stuttgart Frust und Ernüchterung. Zorniger muss nun zeigen, dass er der richtige Trainer für die Wende zum Guten ist.
Nach dem vierten Spieltag sind die Schwaben immer noch ohne Punkt. Damit erhöht sich der Druck auf Trainer Zorniger. Insgesamt fehlten den Stuttgartern kreative Impulse und Hertha BSC feiert erstmals seit April wieder einen Heimsieg.
Drei Spiele, drei Niederlagen: Gladbach bleibt Letzter in der Tabelle der Fußball-Bundesliga. In Bremen spielen die Borussen nicht schlecht, verursachen aber zwei Elfmeter und einen Platzverweis.
Gerhard Mayer-Vorfelder ist tot. Der ehemalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes wurde 82 Jahre alt. „MV“, wie er oft nur genannt wurde, legte in seiner Zeit beim DFB den Grundstein für die jüngsten Erfolge der Nationalmannschaft.
Der Trainer-Einstand von Alexander Zorniger misslingt. Stuttgart nutzt die vielen Chancen nicht und wird vom Angstgegner eiskalt bestraft. Köln profitiert von einem Elfmeter – und ist danach nicht mehr zu stoppen.
Den VfB Stuttgart will Alexander Zorniger zurück zu alten Erfolgen führen. Im Interview erläutert er seine Vorstellung von Fußball und fordert von seinem Team Disziplin, Laufbereitschaft – und Chaos.
Beim neuen Bundesligazwerg Darmstadt 98 läuft ein Trainingslager anders als bei anderen Spitzenvereinen. Doch immerhin muss kein Spieler mehr als Busfahrer aushelfen.
Alles neu macht der Trainingsauftakt: Der VfB Stuttgart präsentiert Trainer Zorniger und verpflichtet Torhüter Langerak von Borussia Dortmund. Der neue Coach lobt seinen künftigen Schlussmann – erinnert zugleich aber auch an dessen schlechtestes Spiel.
2014 verließ Armin Veh die Eintracht wegen mangelnder Perspektive, nun ist er als Trainer zurück in Frankfurt. Dafür weicht Veh sogar von alten Gepflogenheiten ab – und gibt ein Versprechen.
Die Analyse der verkorksten Saison mit Happy End in Stuttgart nutzt Sportvorstand Robin Dutt zum Rundumschlag. In der neuen Saison gibt es beim VfB mit Alexander Zorniger daher nicht nur einen neuen Trainer.
Im Abstiegskrimi in Paderborn behält Stuttgart die Nerven und rettet sich mit drei Siegen im Schlussspurt dieser Saison. Vor allem Huub Stevens genießt den Triumph – auch wenn seine Zukunft nicht mehr beim VfB liegt. Sportdirektor Dutt verkündete am Sonntag Stevens’ Abschied.
Ein Eigentor besiegelt den Bundesliga-Abstieg des SC Freiburg. Trainer Streich sieht in der Schlusspointe „das Spiegelbild einer total grotesken Saison“. Denn verloren ging die Spielzeit nicht durch das 1:2 in Hannover.
Der letzte Spieltag bietet einen der spannendsten Abstiegskämpfe der Fußball-Bundesliga. Paderborn muckt auf, das Stadion in Hamburg explodiert, Hertha rutscht immer weiter ab – lesen Sie die turbulenten Minuten nochmal im Protokoll.
Von Platz 14 direkt in die zweite Bundesliga: Im verrückten Finale läuft alles gegen Freiburg. Beim 1:2 in Hannover versetzt sich der Sportclub den K.o. nach sechs Jahren Erstklassigkeit zu allem Überfluss selbst.
Das Abstiegskrimi beginnt denkbar schlecht für Stuttgart. Doch der VfB behält die Nerven. Ein Solo von Daniel Ginczek bescherte Sieg und Klassenverbleib. Aufsteiger Paderborn muss zurück in die zweite Liga.
Zu viel Eitelkeit, zu wenig Kompetenz. Zu viel Beharrung, zu wenig Erneuerung. Die großen Klubs wie der Hamburger SV, Hannover 96, Hertha BSC Berlin oder der VfB Stuttgart finden keine Mittel mehr, um ihren Niedergang aufzuhalten.
Steigt ein Traditionsklub wie der Hamburger SV oder der VfB Stuttgart aus der Fußball-Bundesliga ab, wäre das ein wirtschaftlicher Verlust für alle Beteiligten. Doch die Liga ist kein Reservat für träge gewordene Dinosaurier.
Am Samstag zwischen 15.30 Uhr und 17.20 Uhr fällt in der Fußball-Bundesliga die Entscheidung im Kampf um den Klassenverbleib. Noch sechs Klubs stecken mittendrin. Mit dem FAZ.NET-Abstiegsrechner können Sie den Abstiegskampf schon vorab entscheiden.
Einmal noch über die Bayern schimpfen. Einmal noch Nerven zeigen. Einmal noch Image, Geld und Glück gewinnen. Und einmal das Saison-Finale nüchtern angehen. Abstiegskampf kann so schön sein.
Ein Präsident kämpft gegen den Schwarzmarkt. Ein Maskottchen plagen Jobsorgen. Sechs Mannschaften, zwei Abstiegsplätze, ein Relegationsrang. So viel Spannung war selten im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga.
Wir haben die Leser von FAZ.NET gefragt: Welche Vereine steigen aus der Fußball-Bundesliga ab? Mehr als 35.000 Stimmen führen zu einem eindeutigen Votum: An den Klassenerhalt zweier Vereine glauben nur noch wenige.
Auch nach dem vorletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga ist noch keine Entscheidung im Abstiegskampf gefallen. Jetzt beginnt das ganz große Rechnen: Was passiert, wenn?
Nach dem 2:1 im Duell der Traditionsvereine der Fußball-Bundesliga lebt die Hoffnung wieder im Schwabenland. Der Hamburger SV rutscht auf Platz 17 ab, der erste Abstieg in der ruhmreichen Geschichte ist wohl nur noch 90 Minuten entfernt.
Hertha BSC, Hamburger SV, SC Freiburg, Hannover 96, SC Paderborn, VfB Stuttgart: Gleich sechs Mannschaften kämpfen in der Bundesliga noch gegen den Abstieg. Ein Chancen-Check.
Beim SC Paderborn wird in Regel gemacht, was der mächtige Präsident Finke sagt. Und der will sein Werk in der Bundesliga fortführen und den Klub weiter aufbauen.
Noch sind sie Letzter, doch die Schwaben haben wieder Hoffnung: gegen Mainz 05 setzt sich der VfB Stuttgart hochverdient mit 2:0 durch. Didavi und Kostic heißen die Helden.