Auf dem Eis fehlt Substanz
Vor den Play-offs ist die Lage heikel: Die Deutsche Eishockey-Liga ist erfolgreich inszeniert, bleibt sportlich aber unter dem höchsten Maßstab. Die Aufmerksamkeit muss in eine tragfähige Sportstrategie übersetzt werden.
Die Kölner Haie träumen vom ersten DEL-Titel seit 24 Jahren. Doch im ersten Halbfinalspiel bei Meister Berlin setzt es eine herbe Niederlage. Das weckt unschöne Erinnerungen. Mannheim siegt in der Overtime.
Vor den Play-offs ist die Lage heikel: Die Deutsche Eishockey-Liga ist erfolgreich inszeniert, bleibt sportlich aber unter dem höchsten Maßstab. Die Aufmerksamkeit muss in eine tragfähige Sportstrategie übersetzt werden.
Volle Halle, zehn Siege in Serie und kein Ende in Sicht: Bei den Kölner Haien läuft es so gut wie lange nicht. Führt das den Eishockey-Traditionsklub zur ersten Meisterschaft seit einem Vierteljahrhundert?
Die NHL-Stars sind im deutschen Nationalteam für das Eishockeyturnier bei den Olympischen Winterspielen gesetzt. Langjährige Stützen müssen sich hingegen neu beweisen – selbst der Kapitän.
Rückhalt, Matchwinner, Vortänzer: Warum ausgerechnet Eishockey-Torhüter Mirko Pantkowski beim 2:1-Sieg der Löwen Frankfurt im Spiel gegen die Kölner Haie eine Schlüsselrolle spielt.
Die Eisbären Berlin gewinnen mit der nächsten beeindruckenden Vorstellung gegen die Kölner Haie abermals die deutsche Eishockey-Meisterschaft – und sind auf bestem Wege zur nächsten Erfolgsära.
In der Finalserie um die deutsche Eishockey-Meisterschaft stehen die Kölner Haie mit dem Rücken zur Wand: Im vierten Spiel sind die Eisbären Berlin zum dritten Mal drückend überlegen.
Papst Franziskus wird im Petersdom im offenen Sarg aufgebahrt. In London finden Ukraine-Friedensgespräche statt. Die Frist zur Anfechtung des Ergebnisses der Bundestagswahl läuft ab. Und in Shanghai findet die größte Automesse der Welt statt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im dritten Spiel der DEL-Finalserie überrollen die Eisbären Berlin die Kölner Haie mit 7:0. In der Best-of-Seven-Serie führen die Hauptstädter damit wieder. Nationalspieler Pföderl erzielt drei Tore.
Sieg in der Verlängerung: Die Kölner Haie bezwingen die Eisbären Berlin in Spiel zwei der Finalserie um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Der Trainer lobt den Lernprozess seiner Mannschaft.
Die Eisbären Berlin setzen sich mit gnadenloser Effektivität im ersten DEL-Finale gegen Außenseiter Kölner Haie durch und gewinnen am Ende mit 5:1. Es droht eine kurze Serie.
Eishockeyspieler Moritz Müller musste schon immer härter arbeiten als der Rest. Nur ein Titel, der fehlt noch. Im DEL-Finale gegen die Eisbären Berlin hat der Kölner Kapitän plötzlich die Chance dazu.
Die Kölner Haie stehen nach elf Jahren wieder im Finale der Deutschen Eishockey Liga. Nach einem Rückstand gegen Ingolstadt kämpfen sich die Kölner zurück – und werden in der Overtime belohnt.
Im DEL-Halbfinale zwischen Köln und Ingolstadt zeigt sich, wie man Titel gewinnt. Das Duell ist denkbar knapp – doch die Chefs der Liga dürften einen Favoriten haben.
Mit Struktur, Disziplin und einem Taktikexperten an der Bande: Für die Kölner Haie läuft es in den Play-offs der Deutschen Eishockey Liga prächtig – auch dank eines 19-Jährigen.
Seit dem Bruch der Ampelkoalition sprudeln die Spenden an die Parteien. Unter den Gönnern: Unternehmer, Popmusiker und große Konzerne. Eine Übersicht.
Vor dem Duell mit den Kölner Haien in der DEL klaffen bei der Düsseldorfer EG Vergangenheit und Gegenwart weit auseinander – wieder einmal. Kapitän Philip Gogulla hat Grundsätzliches loszuwerden.
Goalie Julius Hudáček absolvierte sieben Monate lang kein Eishockey-Spiel. Er kommt nicht überall gut an. Doch in Köln spielt er sich gleich in die Herzen der Fans – und lässt die Laune steigen.
Dass die Kölner Haie ihrem Namen in der ersten Play-off-Runde der DEL wieder alle Ehre machen, haben sie vor allem Justin Schütz zu verdanken. Dabei schien dessen Karriere vor Kurzem noch in einer Sackgasse.
Frank Gotthardt, Besitzer der Kölner Haie, steckt hinter der rechtskonservativen Onlineplattform „Nius“. Im deutschen Eishockey scheint das kein Problem zu sein.
Rund um den Kölner Eishockeyklub herrscht eine Begeisterung wie lange nicht. Die Haie haben auf die anderen Meisterschaftsanwärter ordentlich aufgeholt. Die Fans träumen vom Titel – trotz einer bitteren Pleite.
Im deutschen Eishockey geht der Kampf um die Meisterschaft in die entscheidende Phase – ohne Köln und Düsseldorf. Die alten Rivalen teilen ein gemeinsames Leid, ihre Herangehensweise unterscheidet sie.
Die Adler Mannheim entscheiden eine spektakuläre Serie für sich. Im sechsten Spiel gegen die Kölner Haie hält Adler-Torwart Tiefensee herausragend. Auch der Titelfavorit gibt sich keine Blöße.
Im Februar haben die Kölner Haie kein einziges Heimspiel. Das liegt an dem dichten Terminplan der Multifunktionsarena. Auch Düsseldorf muss fünfmal auswärts ran. Und es drohen weitere Probleme.
Auf nassem Eis verlieren die Kölner Haie das Freiluftspiel gegen die Pinguins Bremerhaven. Der Regen macht die Fläche im Fußball-Stadion schwer bespielbar.
Eishockey-Zuschauerkrösus Köln erreicht nach einer langen Schwächephase doch noch Platz zehn und damit die Play-offs. „Die Reise ist noch nicht vorbei“ sagt Trainer Uwe Krupp.
Petr Hejma prägte das Düsseldorfer Eishockey wie kaum ein anderer. Die Voraussetzung: der Mut zur Flucht. Seine Frau überredet ihn zur einer waghalsigen Aktion. Es folgte eine unvergessene Geschichte.
In der „Mutter aller Derbys“ im deutschen Eishockey gewinnt die Düsseldorfer EG 6:1 gegen die Kölner Haie. Torhüter Hendrik Hane ist vorne dabei – und ist es zugleich doch nicht.
Freude bei den DEL-Klubs: Der Saisonstart findet vor Zuschauern statt. Knapp 10.000 Zuschauer feiern die Kölner Haie, Topfavorit Adler Mannheim stolpert und Aufsteiger Bietigheim startet mit einem Sieg.
Vor Corona hatten Michael Hirsch und Achim Petry als Musiker ein gutes Auskommen. Jetzt arbeiten sie im Autohaus und an der Tankstelle und finden es gar nicht so schlimm.
Moritz Müller spielt seit 2002 für die Kölner Haie. Inzwischen ist er Kapitän und wird angetrieben von der Überzeugung, dass einem mit Fleiß und Mut vor keiner Aufgabe bange sein muss. Das hilft auch in der Corona-Krise.
Vielen Klubs der Deutschen Eishockey Liga geht es finanziell schlecht. In München kennen sie derartige Probleme nicht. Dort haben sie Red Bull – und können sich derzeit sogar einen Spieler aus der NHL leisten.
Wenn die Deutsche Eishockeyliga am 11. November in ein Vorbereitungsturnier starten will, tut sie das wahrscheinlich ohne die Kölner Haie. Der Klub sieht Spiele ohne Fans als ein finanziell „massives Risiko“ und bittet deswegen um einen symbolischen Beitrag.
Im deutschen Eishockey geht die Existenzangst um. Mit nur 20 Prozent der möglichen Zuschauer brauchen sie erst gar nicht anfangen, meinen viele Klubs: „So ist kein Überleben möglich.“
Red Bull München sichert sich frühzeitig den Hauptrundensieg in der DEL. Für die Kölner Haie kommt der Aufschwung nach der Rückkehr von Trainer Krupp dagegen zu spät.
Siebzehn Spiele in Serie verloren die Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga. Nun entlassen sie Trainer Mike Stewart und holen einen alten Bekannten mit großem Namen. Doch die Aufgabe ist nicht leicht.
Katerstimmung statt Karnevalsstimmung: Die Haie kassieren gegen Ingolstadt die nächste Niederlage. Damit rückt auch ein 17 Jahre alter Negativrekord immer näher. Wolfsburg bejubelt dagegen einen Erfolg gegen Bremerhaven.