Rassistisch, aber kein Rassist?
Die DFB-Ethikkommission hat entschieden: Clemens Tönnies habe sich rassistisch geäußert, ein Rassist sei er aber nicht. Ist das überhaupt möglich, philosophisch betrachtet?
Die DFB-Ethikkommission hat entschieden: Clemens Tönnies habe sich rassistisch geäußert, ein Rassist sei er aber nicht. Ist das überhaupt möglich, philosophisch betrachtet?
Die Ethik-Kommission des DFB verzichtet nach der rassistischen Aussage auf eine Anklage gegen Clemens Tönnies. Das mag auf Kritik stoßen. Die Entscheidung ist aber allemal wirkungsvoller als die lächerliche Dreimonatssperre auf Schalke.
Nun, da die Verjüngung begonnen hat, wird sie auch nicht aufgehalten: Bundestrainer Joachim Löw nominiert für die nächsten Länderspiele entsprechend. Mit dabei ist der erfolgreichste Torschütze bei der U-21-EM.
Die DFB-Ethikkommission verzichtet auf ein Verfahren gegen den Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies wegen dessen umstrittener Afrika-Äußerungen. Er habe überzeugend vermitteln können, dass er kein Rassist sei.
Bundestrainer Joachim Löw, der designierte DFB-Präsident Fritz Keller und der Höhenflug des SC Freiburg – Südbaden ist momentan im Fußball im Trend. Freiburg könnte die neue deutsche Fußball-Hauptstadt werden.
Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Frankfurt liegt ein hinreichender Tatverdacht vor, dass die vier Angeklagten in der Sommermärchen-Affäre eine Steuerhinterziehung oder zumindest Beihilfe geleistet hätten.
Fritz Keller hat das Zeug zu einem guten DFB-Chef. Aber er ist auch genau der passende Kandidat im Machtpoker der alten Funktionärsgarde. Am Umgang mit der einzigen Bewerberin lässt sich dabei einiges ablesen.
Sportvermarkter Infront gerät weiter unter Druck. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt ermittelt. Gab es ein System?
Eintracht Frankfurt muss um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League bangen. Im Play-off-Hinspiel bei Racing Straßburg konnte der Bundesligaverein vor allem in der ersten Hälfte nicht überzeugen und verlor mit 0:1.
Der designierte DFB-Präsident Fritz Keller erfährt überwältigende Zustimmung von den Profis und den Amateuren. Aber die Kleinen im Profifußball setzen den Großen zu.
Die Nationale Anti-Doping-Agentur überprüft die Behandlung von Martin Hinteregger. Etwaige Vorwürfe weisen die Frankfurter mit Nachdruck zurück. Probleme gibt es auch bei der Verpflichtung von Bas Dost.
Bei der WM enttäuschten die deutschen Fußballfrauen. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat das Viertelfinal-Aus analysiert und erklärt nun, woran es lag und wie es besser werden soll. Genug Zeit hat sie.
Der Graben zwischen den Fußball-Fraktionen der Profis und Amateure ist tief. Auf den designierten DFB-Präsidenten Fritz Keller wartet eine große Aufgabe. Deutliche Kritik kommt von einer chancenlosen Bewerberin.
Der Chef der „E-Sport“-Firma ESL macht Kritikern eine deutliche Ansage und will professionelles Gaming „zur größten Sportart der Welt“ machen. Auch der DFB reagiert auf die Entwicklung – und kündigt einen neuen virtuellen Wettbewerb an.
Lange müssen der designierte DFB-Präsident Fritz Keller und die anderen Zuschauer im Freiburger Dreisamstadion auf Tore warten, doch in der Schlussphase wird es munter gegen Mainz 05.
Die Fußball-Bundesliga der Frauen startet in ihre 30. Saison. Es wird wieder einen Zweikampf zwischen Wolfsburg und München um den Titel geben. Aufbruchstimmung ist bislang nicht zu verorten.
Fritz Keller soll DFB-Präsident werden. Der Vorsitzende des SC Freiburg ist ein Kandidat mit großem Potential – aber begrenztem Spielraum.
Die Findungskommission des DFB schlug Fritz Keller einstimmig als Kandidaten für die Präsidentschaft vor. Man sei überzeugt, dass er „der richtige Mann für die Zukunft des Deutschen Fußball-Bundes“ sei.
Die Ethikkommission des DFB will sich bei der Beurteilung der Aussagen von Clemens Tönnies mehr Zeit nehmen. Nach Aussagen ihres Vorsitzenden Schneider arbeite sie „sehr sorgfältig“.
Mit 28 Regeländerungen startet die Bundesliga in die Saison. Alexander Feuerherdt vom Schiedsrichte-Podcast „Collinas Erben“ spricht über die Folgen, die Probleme des Videoschiedsrichters – und die leidige Handspieldiskussion.
Ihm wird zugetraut, alle Facetten des Fußballs glaubwürdig zu vertreten: Fritz Keller gilt als passender Kandidat. Für Keller selbst würde die Wahl zum DFB-Präsidenten aber auch einen Abschied bedeuten.
Fritz Keller soll neuer DFB-Präsident werden. Hier schreibt der Winzer, Gastronom, Hotelier und Präsident des SC Freiburg über seine Gedanken zur Funktion des Fußballs und des Sport im Allgemeinen.
Er ist Winzer, Gastronom und Fußball-Funktionär: Fritz Keller, Präsident des SC Freiburg, soll zum neuen DFB-Chef gewählt werden. Vorgeschlagen hat ihn eine Findungskommission.
Am kommenden Mittwoch nimmt Reinhard Rauball Abschied als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL). Der 72-Jährige soll Ehrenpräsident werden. Seinem Heimatverein Borussia Dortmund bleibt er erhalten.
Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes diskutiert den „Fall Clemens Tönnies“. Nach dem milden Urteil des Schalker Ehrenrates gewinnt die Haltung des Gremiums an Bedeutung. Fanforscher Pilz fordert ein klares Statement.
Das Bier gehört zum Fußball. Ausgerechnet die Nationalelf steht jetzt aber ohne Biersponsor da, obwohl der Verband schon seit zwei Jahren nach einem Nachfolger für Bitburger sucht. Viele Brauereien winken ab.
Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger reagiert auf seine Anklage in der Affäre um die Fußball-WM 2006 mit einer Strafanzeige gegen die Schweizer Bundesanwaltschaft.
Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger weist alle Vorwürfe in Zusammenhang mit dem Skandal um die WM 2006 zurück. Zudem stellt der 74-Jährige Strafanzeigen gegen die Ermittler.
Die Bundesliga der Frauen kommt ins Free-TV. Eurosport überträgt jede Woche live. Auch die ARD zeigt Interesse. Noch einmal ist die misslungene Werbekampagne zum Saisonstart Thema.
Mit Mut, Klasse und Leidenschaft bringt der Zweitliga-Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden den Favoriten 1. FC Köln an den Rand einer Niederlage. Am Ende rettet Torwart Timo Horn seine Mannschaft im Elfmeterschießen.
Die Fans des FC Schalke haben nach dem Skandal um Clemens Tönnies ihrem eigenen Klub-Chef beim Pokalspiel die Rote Karte gezeigt und sich damit eindeutig positioniert. Sportchef Jochen Schneider warnt.
In der ersten Runde des DFB-Pokals setzt sich der 1. FC Kaiserslautern spektakulär mit 2:0 gegen Mainz 05 durch. Die Freude der Heimfans ist riesengroß – die Anhänger der Gäste aber sorgen für hässliche Szenen.
Das eigene Stadion entspricht nicht den Anforderungen des DFB. Die Klubs aus der Umgebung wollten ihre Heimstätte nicht zur Verfügung stellen für ein Spiel gegen Dynamo Dresden. TuS Dassendorf muss in der Fremde zum Erstrundenspiel antreten.
Im deutschen Fußball ist es schwierig geworden, etwas unter den rechten Teppich zu kehren. Aber inzwischen lässt sich auch am Fall Tönnies ein Übermaß an moralischer Empörung erkennen. Sie spielt den Radikalen in die Hände.
Vor der WM provozierte die Frauen-Nationalmannschaft erfolgreich mit einem Werbeclip. Nun aber ging ein Post gründlich schief. Leider mit einem sehr tragischen Hintergrund.
Bakery Jatta ist beim HSV zum Star geworden. Doch nun ist fraglich, ob die Angaben des einstigen Flüchtlings stimmen. Das Bamf sagt auf Anfrage der F.A.Z., dass es nie einen Asylantrag von Bakery Jatta gab – und auch nicht geben musste.