Krisensitzung im deutschen Fußball
Im aktuellen Streit zwischen Fanszene und DFB suchen die Beteiligten nach Lösungen und treten in den Dialog. Allerdings gibt es vor dem Krisentreffen in Frankfurt auch schon wieder Unstimmigkeiten.
Im aktuellen Streit zwischen Fanszene und DFB suchen die Beteiligten nach Lösungen und treten in den Dialog. Allerdings gibt es vor dem Krisentreffen in Frankfurt auch schon wieder Unstimmigkeiten.
Gegen Trend und Spielplan: Die Verschiebung der Frankfurt-Partie bringt Werder in der Bundesliga in Zugzwang. Das hat auch Auswirkungen auf das DFB-Pokalduell bei der Eintracht.
Die DFL bezieht Position zum Fan-Konflikt. Dabei äußert sie auch selbstkritische Töne. Kollektivstrafen dürften nur Ultima Ratio sein.
Im Pokal-Duell passiert abseits des Rasens: fast nichts. Schalker und Münchner überhören auch das Gebrüll der Kurve. Vor allem Bayerns Torhüter Manuel Neuer. Dessen Gegenüber ist Schalkes neue Nummer eins.
Der Eindruck drängt sich auf, dass der DFB überfordert ist. Er weiß nicht, wie er das Problem mit den Ultras lösen kann und will. Die Protagonisten des Verbandes verlieren sich zudem in emotionalen Äußerungen von zweifelhafter Stringenz.
Der DFB macht einen ersten Schritt zu auf die erbosten Fans. Doch der Bundestrainer und ein DFB-Funktionär schlagen wenig später andere Töne an. Zudem meldet sich der größte Fanklub des FC Bayern zu Wort.
Die Schalker Spielverderber verhindern den Einzug der Münchner ins Halbfinale im DFB-Pokal nicht. Beim 1:0 der Bayern ragt ein Spieler heraus an einem Abend, an dem es fast nur um Sport geht. Fast.
Ohne Spektakel zieht der FC Bayern ins Pokal-Halbfinale ein. Schalke wehrt sich und gewinnt immerhin die Selbstachtung zurück. Im Fan-Streit bleibt eine weitere Eskalation aus.
Eigentlich war die deutsche Fußball-Nationalmannschaft aus der Division A der Nations League abgestiegen. Weil die Elitegruppe aufgestockt wurde, blieb ihr die Blamage erspart. Nun steht sie vor lösbaren Aufgaben.
Seit vier Jahren schon kann Regionalliga-Tabellenführer 1. FC Saarbrücken nicht in seinem Stadion spielen. Trotzdem erlebt der Klub gerade ein kleines Fußball-Märchen im DFB-Pokal. Oder auch genau deswegen?
Turnierbotschafter Philipp Lahm wies am Dienstag darauf hin, dass der DFB und die Uefa keinen Einfluss darauf haben. Mehrere Sportevents wurden wegen des Coronavirus abgesagt.
Mit Demonstrationen gegen das Establishment durch die aktive Fanszene der Eintracht ist beim Pokalspiel gegen Bremen zu rechnen. In welcher Form sie stattfinden werden, ist die spannende Frage. Die Frankfurter könnten ein positives Zeichen setzen.
Schon der Videobeweis und die verschärften Anstandsregeln verlangen den Unparteiischen im Fußball viel ab. Nun kommt noch der Machtkampf der Ultras mit dem DFB dazu. Und die Referees stehen auch dabei im Fokus.
Der Bundestrainer steckt im schwierigen Countdown zur Fußball-EM in diesem Sommer. Für einen Tag muss Joachim Löw aber schon an den Herbst denken. Und dann könnte es wieder knüppeldick kommen.
Der Konflikt des deutschen Fußballs mit den Kurven spitzt sich zu. Der Bundesliga drohen Spielabbrüche: Sieben Fragen und Antworten, wie es im Machtkampf mit den Ultras dazu gekommen ist – und wie es weitergeht.
Hansi Flick hofft, dass dem FC Bayern der Spaß am Pokalabend auf Schalke nicht wieder von den eigenen Fans „verdorben“ wird. Der Münchener Trainer macht dafür eine klare Vorgabe.
Die Vereine haben sich lange weggeduckt, der DFB hat lange auch bei Rassismus und anderen Beschimpfungen weggehört. Dass der FC Bayern mit seinen Ultras nun in den Fokus gerät, könnte eine besondere Wirkung auslösen.
Die Bundesliga schämt sich für die Schmähungen ihrer entgrenzten Fans gegen Dietmar Hopp. Den Fußball retten, indem man ihn aufgibt – bei der TSG Hoffenheim funktionierte diese Strategie. Für dieses eine Mal.
Christian Streich zeigt Haltung in bewegten Zeiten. Der Trainer des SC Freiburg fordert aus Anlass der Attacken gegen Dietmar Hopp, dass der Fußball auch politisch ist.
Vier Kopfballtore, drei davon nach Standardsituationen bringen den sportlichen Ertrag eines unentschiedenen Spiels. Abermalige Schmähungen gegen Hopp überschatten die Partie.
Normalerweise ist Dietmar Hopp im Stadion nur auf der Ehrentribüne oder in der VIP-Loge zu sehen. Am Samstag stand er eine Viertelstunde an der Seitenlinie eines ganz ungewöhnlichen Bundesliga-Spiels und im Fokus von ganz Fußball-Deutschland.
Hass-Plakate in Sinsheim und Köln, Schmähgesänge in Dortmund: Die abermaligen Anfeindungen gegen Dietmar Hopp sorgen für Bestürzung. Die Reaktionen der Bundesliga auf die Vorfälle fallen eindeutig aus. DFB-Präsident Keller spricht von einem Tiefpunkt.
Hoffenheimer und Münchner Spieler kicken den Ball zum Protest hin und her. War diese Reaktion auf die Schmähplakate ausreichend? Nein! Solidarität muss unmittelbar und radikal erfolgen. Ansonsten ist sie nahezu wertlos.
Das Coronavirus hat immer größere Auswirkungen. Nach den Absagen oder Verlegungen könnte bald auch der Fußball in Deutschland betroffen sein. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen vor dem Bundesliga-Wochenende.
Die Fußball-WM 2022 ist umstritten: Organisationschef Hassan Al-Thawadi spricht im Interview über Kritik, geopolitische Komplotte, Tote auf Baustellen, Verbindungen zum FC Bayern – und eine „Kampagne“ gegen Qatar.
Fritz Keller mahnt vor einer „pauschalen Ausgrenzung“ der AfD durch den deutschen Fußball. Der DFB-Präsident könnte überzeugender argumentieren. Er müsste nur seinen Worten zu den Werten des Fußballs folgen.
Im Prozess gegen die früheren DFB-Präsidenten Zwanziger und Niersbach tritt der DFB als Nebenkläger auf. Präsident Fritz Keller geht zudem verbal in die Offensive. Er warnt zudem vor einer pauschalen Ausgrenzung der AfD im Fußball.
Ein Leben als Fußballspieler in finsteren Zeiten: Der Stürmer Ossi Rohr wollte eigentlich nur Tore schießen. Trotzdem geriet er ins Räderwerk der Politik, wurde gejagt und eingesperrt.
Das Spiel zwischen Gladbach und Hoffenheim steht kurz vor dem Abbruch nach einem geschmacklosen Plakat gegen Dietmar Hopp. Fans, Spieler und Funktionäre wehren sich gegen die Aktion. Auch der DFB reagiert.
Fünf Spiele, fünf Siege – die Europapokal-Woche war erfolgreich. Doch der deutsche Nachwuchs trug dazu kaum etwas bei. Der DFB hat das Problem erkannt. Ob er es im bestehenden System lösen kann, ist aber ungewiss.
Der DFB bestraft alle Dortmunder Fußball-Anhänger wegen Verfehlungen Einzelner. Die Hoffnung auf konstruktives Miteinander zwischen Verband und Fans kann so nicht gedeihen.
Immer wieder nutzten Anhänger von Borussia Dortmund Auswärtssspiele in Hoffenheim für Schmähungen gegen TSG-Mäzen Dietmar Hopp – trotz einer Bewährung. Das hat nun Konsequenzen.
Außenverteidiger sind rar im europäischen Spitzenfußball, auch in der deutschen Nationalmannschaft. Robin Gosens zählt zu den besten, obwohl er nie ein Nachwuchsleistungszentrum gesehen hat. Jetzt wartet er auf eine Nominierung – vom Bundestrainer oder Bondscoach.
Die Zukunft des deutschen Fußballs sieht nicht so rosig aus. Ob irgendwann wieder von goldenen Jahren die Rede sein kann, liegt nicht nur in der Macht des DFB. Große Herausforderungen müssen gemeistert werden.
Türkgücü München hat einen gewagten Plan. Bei Aufstieg in die dritte Liga will der von Migranten gegründete Fußballverein seine Heimspiele in Nordrhein-Westfalen austragen. Der DFB antwortet deutlich.
Knapp vier Monate vor Beginn der Fußball-EM schürt Oliver Bierhoff die deutschen Hoffnungen. Er setzt auf den Heimvorteil und lobt das Team. Doch der DFB-Direktor zeichnet auch ein düsteres Bild für die Zukunft.