„Die anderen haben es mehr gewollt“
Wieder verpasst der Hamburger SV den Aufstieg in die Bundesliga. Wie konnte das nur passieren? Die Analyse sollte sich eng an einen simplen Satz von Horst Hrubesch anlehnen.
Wieder verpasst der Hamburger SV den Aufstieg in die Bundesliga. Wie konnte das nur passieren? Die Analyse sollte sich eng an einen simplen Satz von Horst Hrubesch anlehnen.
Mehr als ein Gute-Laune-Onkel beim in dieser Saison wieder schwächelnden Zweitligaverein: Wie die HSV-Legende Horst Hrubesch den Klub doch noch zurück in die Bundesliga führen will.
Anfassen, sprechen, aufmuntern, die Schulter anbieten: Hrubeschs Teambuilding läuft auf dem Trainingsplatz, und es funktioniert. Für den Moment feiert der HSV seinen Horst.
Mit Interimstrainer Horst Hrubesch siegt Hamburg gegen Nürnberg deutlich. Damit wahrt der HSV eine kleine Chance auf den Aufstieg. Doch auch Konkurrent Kiel holt gegen Hannover drei Punkte.
Kurzzeit-Trainer Hrubesch hält den Glauben des HSV an die Relegation lebendig – er selbst hat schon viel für eine bessere Zukunft getan, weil er das nur scheinbar Einfache beherrscht.
Der HSV steht kurz davor, zum dritten Mal in Serie Vierter zu werden. Jetzt soll es Horst Hrubesch richten. Der stetige Leistungsabfall im letzten Saisondrittel hat allerdings Gründe, die fernab von Glück und Pech liegen.
Die Fortuna stand sich lange selbst im Weg. In letzter Minute machte erst Shinta Appelkamp gegen den Karlsruher SC das entscheidende 3:2. Nun teilt sich Düsseldorf mit dem HSV den dritten Platz.
Der HSV sieht seine Felle in der zweiten Bundesliga davonschwimmen und schickt Trainer Daniel Thioune weg. Nun soll Vereinsikone Horst Hrubesch retten, was vielleicht nicht mehr zu retten ist.
Da der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga mal wieder in Gefahr ist, zieht der Hamburger SV kurz vor dem Saisonende seinen Joker: Trainer Daniel Thioune muss gehen, Horst Hrubesch übernimmt.
Seit fünf Spielen kickt das Team sieglos: Es scheint, als würde der HSV den Aufstieg wieder verpassen. Trainer Thioune ist tief getroffen. Es gibt aber etwas, was Hoffnung macht.
Gegen den Karlsruher SC verabschiedet sich der HSV mit 1:1 im eigenen Stadion. Über die Flügel konnten die Hanseaten kaum Druck entfachen, andere Ideen gegen die gut eingestellte KSC-Defensive fehlten.
Bei Werder Bremen macht sich ein Gefühl breit, das man beim alten Rivalen aus Hamburg kennt. Trainer Kohfeldt soll bleiben. Aber auch seine Reputation hat gelitten.
Der Hamburger SV kassiert auf seinem angestrebten Weg in Richtung Rückkehr in die Fußball-Bundesliga einen Dämpfer beim SV Sandhausen. Nach dem harmlosen Auftritt erntet der HSV Mitleid.
Einst unabsteigbar – jetzt unaufsteigbar? Beim Hamburger SV läuft im Saisonfinale wieder nicht alles rund. Jetzt kommt noch der Coronafrust und ein zerstückelter Spielplan dazu.
Seit dem Abstieg 2018 versucht sich der HSV an der Rückkehr in die Bundesliga. Zweimal brach man ein und wurde Vierter. Das soll diesmal verhindert werden. Doch Partien wie in Hannover nähren Zweifel.
Mit einem Sieg in Hannover wollten die Hamburger einen Schritt zurück in die Bundesliga machen. Daraus wird nichts – trotz einer klaren Führung durch drei Tore von Hunt. 96 zeigt eine große Moral.
„Zeit, das sich was dreht“, sagte HSV-Trainer Thioune in Anspielung auf Bochum-Fan Herbert Grönemeyer. Und dann beendet sein Team die jüngste Krise tatsächlich beim Tabellenführer.
Im Nordduell gibt es keinen Sieger. Der Hamburger SV ist zwar überlegen, setzt die Serie ohne Siege gegen Angstgegner Holstein Kiel aber fort.
Zwei Mal verpasste der Hamburger SV schon die Rückkehr in die Bundesliga. Und der Traditionsklub schwächelt wieder. Nun kommt es auch noch zum brisanten Duell mit Holstein Kiel.
Auf Vereine mit Historie, Selbstverständnis, Größe und entsprechendem Kostenapparat lauern im Fußball-Unterhaus viele Gefahren. Und der schnelle Weg zurück nach oben ist fast unmöglich geworden.
Wie immer: Kurz vor dem Frühjahr werden beim HSV die Punkte knapp. Trainer Daniel Thioune verspricht nach der ganz späten Derby-Pleite gegen St. Pauli Antworten.
Bis wenige Minuten vor Abpfiff sah es nach einem torlosen Hamburger Derby aus. Doch dann trifft St. Pauli zur späten Führung – und Hamburgs Tim Leibold fliegt wegen einer Unsportlichkeit vom Platz.
Wiederholt sich die Geschichte? Der HSV bangt schon wieder um die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga – ist der Klub wirklich stabiler geworden?
Mit einem Sieg wollten die Hamburger Platz eins in der zweiten Bundesliga festigen. Daraus wird nichts. Stattdessen verliert der HSV in Würzburg. Ein ganz später Sieg gelingt Nürnberg in Karlsruhe.
Sportlich liegt das Team unter Trainer Daniel Thioune gut im Rennen – hinter den Kulissen aber brodelt es gewaltig. Mittendrin: der frühere Profi und heutige Präsident Marcell Jansen.
Der Hamburger SV erleidet im Aufstiegsrennen der zweiten Bundesliga einen überraschenden Dämpfer. Dem Stadtrivalen FC St. Pauli gelingt dagegen ein Befreiungsschlag im Tabellenkeller.
Der „Club“ verliert auch in Sandhausen und kommt der Abstiegszone näher. Karlsruhe überrascht in Bochum und mischt plötzlich oben mit. Und einen spektakulären Auswärtssieg fährt der FC St. Pauli im Tabellenkeller ein.
Es ist der bislang höchste Sieg in der recht kurzen Zweitliga-Historie des Klubs: Der Hamburger SV erobert mit einem verdienten Triumph über den VfL Osnabrück die Tabellenführung vom VfL Bochum zurück.
Keine Siege für drei Favoriten, überraschende Punktgewinne für die Abstiegskandidaten. Der HSV bleibt Spitzenreiter in der zweiten Liga. Doch der VfL Bochum rückt nach. Am Montag kann auch Fortuna Düsseldorf aufschließen.
Nach vier Siegen in Serie spielt Zweitliga-Spitzenreiter in Nürnberg nur remis. Auch der Zweite Kiel patzt. Dadurch kann ein West-Duo näher an die Spitze heranrücken. Schlusslicht Würzburg gelingt ein Sieg.
Simon Terodde heimst derzeit so ziemlich jedes Lob ein. Gegen den Karlsruher SC war er wieder der entscheidende Mann. Was machte der HSV nur ohne ihn?
Gleich zu Beginn ging der Hamburger SV in Führung, dann gleicht der Karlsruher SC aus. Mit einem zweiten Tor sichert Simon Terodde für den HSV, der nun als Zweiter in die Pause geht, den späten Sieg.
Der Hamburger SV kehrt an die Spitze der Zweiten Liga zurück. Nach einer kurzen Schwächephase gewinnt der Aufstiegsfavorit zum zweiten Mal hintereinander. Hannover siegt gegen Bochum.
Mit einem Sieg gegen Regensburg übernimmt Kiel wieder die Tabellenführung. Darmstadt steckt nach der Niederlage gegen Hamburg im Mittelfeld fest. Bei Hannover hält die Auswärtsschwäche weiterhin an.
Auch wenn Trainer Thioune den ständigen Blick in die Vergangenheit vermeiden möchte, erlebt der Hamburger SV wieder einmal die alte Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen.
Mit fünf Siegen startete der Hamburger SV stark in die neue Saison in der zweiten Bundesliga. Doch nun geht es sportlich schon wieder bergab – wie in den vergangenen beiden Spielzeiten. Was ist da nur los?