„Ich bin total niedergeschmettert“
Charlotte Dujardin übertreibt bei der Dressur-EM den Sporen-Einsatz und ist selbst erschüttert. Im Fell ihrer Stute zeigt sich eine Wunde, die Reiterin wird disqualifiziert. Nun stellt sich vor allem eine Frage.
Charlotte Dujardin übertreibt bei der Dressur-EM den Sporen-Einsatz und ist selbst erschüttert. Im Fell ihrer Stute zeigt sich eine Wunde, die Reiterin wird disqualifiziert. Nun stellt sich vor allem eine Frage.
Michael Mronz hat vielfältige Erfahrungen im Sportmanagement. Nun treibt er ein noch wesentlich größeres und ambitioniertes Projekt voran. Er will die Olympischen Spiele 2032 in die Region Rhein-Ruhr holen.
Beim Großen Preis von Aachen präsentiert sich Pferdesport-Deutschland von glänzender Seite. Daniel Deußer wird beim CHIO um Haaresbreite nur Zweiter, für Ingrid Klimke ist es der dritte Sieg in Aachen.
Am Ende, als es das Ständchen gibt, werden die Augen feucht: Rekordreiterin Isabell Werth feiert an der Kultstätte ihres Sports, beim CHIO in Aachen, den 13. Sieg – und ihren 50. Geburtstag.
Dem zweiten Platz im Nationenpreis folgt beim CHIO ein deutscher Sieg: Beim Höhepunkt des vierten Turniertages gewinnt Daniel Deußer und wird enthusiastisch bejubelt. Diskutiert wird aber über ein anderes Thema.
Die Kumpane des deutschen Springreitens haben einander wieder: Der zweite Platz beim Nationenpreis von Aachen bedeutet in zweierlei Hinsicht ein Happy End. Darauf folgt eine wilde Nacht.
Während der ersten Tage des CHIO in Aachen macht Christian Ahlmann den Eindruck, als hätte sich für ihn das Traditionsgeläuf der Reiterei in rosa Wolken verwandelt. Kein Wunder, er hat gleich zwei Gründe zu schweben.
Ohne Abwurf kommt Daniel Deußer mit Tobago durch das Stechen in Aachen, dennoch muss der Hesse zwei Reitern den Vortritt gewähren. Eine Italienerin erlebt hingegen eine Schrecksekunde.
Marcus Ehning belegt beim Eröffnungsspringen des größten Reitturniers der Welt in der Aachener Soers als bester Deutscher Platz drei. Die übrigen deutschen Reiter hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.
Glanzvolle Rückkehr für Christian Ahlmann: Beim renommierten CHIO in Aachen gehört der Springreiter wieder zum deutschen Aufgebot. Fast drei Jahre hatte er sich bitten lassen.
Die Weltreiterspiele sind eine riesige Party. Doch die Organisation ist aufwendig und kompliziert. Daher deutet viel darauf hin, dass es das „Pferde-Olympia“ in Zukunft nicht mehr geben wird.
Die WM in den Vereinigten Staaten ist keine Werbung für den Pferdesport. Der Weltverband muss sich nun nach einem zweiten toten Pferd wieder mit dem Vorwurf der Tierquälerei auseinandersetzen.
Die Weltreiterspiele verliefen alles andere als reibungslos. Was wird nach den alarmierenden Erfahrungen von Tryon aus dem Wettbewerb?
Tod und Erschöpfung: Die Internationale Reiterliche Vereinigung tut sich mit Offenheit zum Skandalauftritt der Distanzreiter verdächtig schwer. Wollen die Funktionäre das Distanzreiten unbedingt retten und nicht die Pferde?
53 von 95 Pferden, die in den Distanzritt gegangen waren, mussten danach in die Tierklinik gebracht werden. Ohne Rennabbruch hätte es wohl mehr als ein totes Tier gegeben.
„Eine gefährliche Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit“ geben die Veranstalter der Pferdesport-WM als Grund für den Abbruch des Distanzrennens an. Vorher hatten sie die Reiter falsch geleitet.
Titelsponsor, Teilnehmer und Luxuszuschauer aus Dubai: Das Distanzreiten ist bei den Weltreiterspielen in arabischer Hand. Tierärzte protestieren offen gegen falschen Ehrgeiz.
Für Isabell Werth wird der CHIO zum emotionalen Überschallflug, der für sie und das deutsche Nationenpreisteam mit einer Punktlandung endet. Und die Springreiter beeindrucken mit einer Siegesserie.
Ohne Aachen, ohne Reitsport gäbe es ihre Familie nicht. Dressur Bundestrainerin Monica Theodorescu schaut auf eine ganz besondere Geschichte zurück.
Die deutsche Vielseitigkeits-Equipe verpasst Podium das Podium, aber ihre beste Reiterin gewinnt das Einzel. Die Dressurreiter gewinnen nach einer Aufholjagd.
Ein Blitz-Comeback, ein Hase und ein Auftritt mit Fehlern prägen den Start der Dressur-Nationalmannschaft beim CHIO in Aachen. Doch auf eine andere deutsche Equipe ist danach Verlass.
Unterdrückt der Bundestrainer ein Seufzen? Nach der Bronzemedaille bei Olympia 2016 hat sich bei den deutschen Springreitern einiges getan. Von den Schwierigkeiten, eine neue deutsche Equipe aufzubauen.
Gedenken im „Wohnzimmer“: Beim CHIO in Aachen ehren die Reiter von heute Hans Günter Winkler, einen der Großen der Vergangenheit, auf dessen Lieblingsreitplatz.
An diesem Wochenende starten die Reiter mit ihren Pferden bei der Global Champions Tour in Hamburg. Dabei geht es ums große Geld. Doch hinter den Kulissen gibt es einigen Ärger.
Die belgische Kartellbehörde setzt den Reiter-Weltverband und zwei Profi-Serien unter Druck: Die Vergabe von Startplätzen soll revidiert werden. Derzeit seien finanzstarke Reiter im Vorteil.
Beim Großen Preis von Aachen verlässt die deutschen Springreiter beim CHIO das Glück. Isabell Werth freut sich in der Dressur dagegen über eine nahezu perfekte Prüfung.
Der goldene Reiter ist abermals der beste Vielseitigkeitsreiter bei Olympia. Michael Jung wiederholt in Rio de Janeiro seinen Erfolg von 2012 dank eines fehlerfreien Springens. Zuvor hatte er mit dem Team Silber gewonnen.
Viele halten Michael Jung für den besten Reiter, den es jemals gab. Auch die schärfste Konkurrenz muss das zugeben angesichts seiner Erfolge. Auch beim CHIO in Aachen ist Jung nicht zu schlagen.
Die deutschen Reiter zeigen beim CHIO starke Leistungen. Nur eine ist unglücklich: Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum ist bei Olympia nur Reservistin. Zu den Gründen schweigt der Bundestrainer.
Obwohl der ukrainische Reitsport-Oligarch Onischenko in Schwierigkeiten ist, startet sein Team bei Olympia in Rio – allerdings ohne Ukrainer. Davon profitiert wieder einmal ein alter Bekannter aus Deutschland.
Die Global Champions League und der Weltverband der Reiter führen einen erbitterten Rechtsstreit – es geht um nicht weniger als die Zukunft des professionellen Reitsports.
Weniger Spannung, weniger Sicherheit: Im deutschen Reiter-Team ist man erzürnt über die olympischen Reformpläne – und warnt vor möglichen Konsequenzen.
Lange wurden die Pferde bei Distanzrennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten bis zur völligen Erschöpfung getrieben. Nun sollen strikte Maßnahmen das Leiden der Tiere eindämmen.
Das Leiden bei Distanzrennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten lässt die Reiter kalt. Hier gilt: Tempo um jeden Preis. Die Folgen sind verheerend. Nun reagiert der Weltverband.
Oranje ist Trumpf: Die Niederländer sichern sich bei der EM in Aachen die drei spektakulärsten Mannschaftstitel im Reiten. Das Ergebnis lässt vor allem die großen Deutschen grübelnd zurück.
Der Traum endet am Wassergraben: Zum Finale der Reit-EM gehen die deutschen Springreiter im abschließenden Wettbewerb leer aus. Es gewinnt ein Niederländer.